Für FDP kann es laut Bahr „nicht mehr schlimmer kommen“
09.01.2012 | 18:30 Uhr 2012-01-09T18:30:00+0100
Hagen. Die FDP hofft auf bessere Zeiten - 2011 verlief für die Liberalen katastrophal. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr spricht im Interview über den Zustand der Partei und wirft SPD-Chef Gabriel scheinheiliges Verhalten in der Wulff-Affäre vor.
Ist Christian Wulff ein guter Bundespräsident?
Der Bundespräsident hat für Transparenz gesorgt und er hat sich einer schwierigen Situation gestellt wie noch kein anderer Bundespräsident vor ihm. Vieles von dem, für das er in der Kritik stand, wurde inzwischen aufgeklärt. Manche versuchen jetzt, daraus eine parteitaktische Diskussion zu machen, das ist ihm und auch dem Amt nicht angemessen.
Sigmar Gabriel hat angeboten, sich gemeinsam mit der Koalition über einen Nachfolger zu einigen.
Das ist eine scheinheilige Offerte. Gabriel sorgt sich angeblich um das Ansehen des Präsidentenamts, aber belastet es selbst durch eine Phantom-Nachfolgedebatte. Es ist klar, dass dabei parteipolitische Interessen im Mittelpunkt stehen. Aber man fragt sich ja auch, wer für die SPD spricht: Herr Gabriel bietet Gespräche an, seine Generalsekretärin Nahles fordert Neuwahlen. Was will die SPD wirklich? Mir ist das nicht bekannt.
Hat Herr Wulff dem Amt geschadet?
Das Amt ist nicht beschädigt, aber er hätte schneller und präziser für Aufklärung und Transparenz sorgen sollen.
Zur FDP: Der Jahresauftakt ist nicht gelungen, oder?
Ich bin zufrieden, weil der Parteivorsitzende beim Dreikönigstreffen mit dem Thema Wachstum ein neues, verbindendes Thema gesetzt hat. Die FDP ist die einzige Partei, die für Fortschritt steht, für Mut zur Veränderung. Das Dreikönigstreffen war der Beginn des Wiederaufstiegs der FDP.
Koalitionsende im Saarland, zwei Prozent in Umfragen, Mitgliederschwund, Lindner-Rückzug – kann es noch schlimmer kommen? Schlimmer kann es nicht mehr kommen. 2011 war ein schwieriges Jahr mit vielen Herausforderungen. Aber wir bewahren die Nerven, sonst können wir das Vertrauen der Wähler nicht zurückgewinnen. Wir müssen uns in den kommenden eineinhalb Jahren voll auf die Regierungsarbeit konzentrieren. In der Euro-Krise steht die Mehrheit der Bevölkerung ja hinter unserer Position, denn wir sorgen dafür, dass unsere Währung stabil bleibt. Die FDP hat Eurobonds verhindert, SPD und Grüne wollten sie.
Welche Fehler haben Sie denn gemacht?Wir erlangen das Vertrauen der Wähler nicht zurück, indem wir pausenlos alte Fehler diskutieren, sondern zeigen, dass gerade die FDP den Unterschied macht. Wir müssen betonen, dass die FDP am besten auf das Geld der Bürger achtet, für Leistungsgerechtigkeit sorgt und Toleranz und Bürgerrechte wahrt. Und diese Kombination gibt es in keiner anderen Partei.
Im Moment ist unser Hauptthema, dass wir für solide öffentliche Finanzen sorgen. Wir haben zum Beispiel nicht wie die NRW-Landesregierung die Verschuldung in die Höhe getrieben, sondern haben auch mit unbequemen Entscheidungen Einsparungen vorgenommen und die Neuverschuldung abgebaut.
Aber Sie werden doch in NRW möglicherweise für den Haushalt stimmen. Mal wird uns vorgeworfen, dass wir eine Fundamentalopposition betreiben, wie etwa beim Thema Einheitsschule. Mal wird uns Anbiederung unterstellt, wenn wir bei den Kommunalfinanzen einen Kompromiss finden, der die Kommunen stärkt. Wir machen weder das eine, noch das andere, sondern orientieren uns an unseren Prinzipien. Und so wie der Haushalt in NRW jetzt vorliegt, kann die FDP ihm nicht zustimmen. Es werden falsche Prioritäten gesetzt, und es fehlt das mutige Einsparen. Wir werden die Haushaltsberatungen mit großem Interesse verfolgen und abwarten, was Rot-Grün machen wird.
Vielleicht noch einmal zurück zu den Fehlern... Wir haben uns in der Vergangenheit zu sehr mit uns selbst beschäftigt, etwa bei Personalfragen und bei der Euro-Diskussion. Daraus sollten alle in der FDP jetzt lernen: Ab jetzt wird alles, was intern ist auch intern bleiben.
Zur Gesundheitspolitik: Ist Ihre Pflegereform der große Wurf? Sicher hätte ich mir mehr Kapitaldeckung und Eigenvorsorge gewünscht. Aber jetzt erhalten zum Beispiel erstmals demente Pflegebedürftige Leistungen. Das ist ein großer Fortschritt. Gute Pflege gibt es auch in Zukunft nicht zum Nulltarif. Wir können die demografische Entwicklung nicht wegreformieren, weshalb wir jetzt Strukturen stärken müssen. Als Beispiel nenne ich Wohngruppen, die dazu führen, dass nicht jeder sofort ins Heim muss, wenn er pflegebedürftig wird.
Fürchten Sie eine Zweiklassengesellschaft in der Pflege? Für mich ist wichtig, dass bei der notwendigen pflegerischen Versorgung der Menschen kein Unterschied gemacht wird, ob jemand vermögend ist oder nicht. Es gibt bei der Unterbringung Unterschiede, aber das entspricht auch dem Leistungsprinzip.
Was unternehmen Sie gegen die eklatante Ungleichbehandlung von gesetzlich und privat Versicherten im Gesundheitsbereich?: Das gerade beschlossene Versorgungsstrukturgesetz sieht vor, dass Ärzte und Krankenkassen künftig verpflichtet sind, in ihren Verträgen für angemessene Wartezeiten zu sorgen. Es gibt Verträge, die vorsehen, dass Ärzte zusätzliches Geld bekommen, wenn sie gewährleisten, dass innerhalb von fünf Tagen beispielsweise ein Facharzttermin zustande kommt und die Wartezeit beim angemeldeten Termin nur 30 Minuten ist. Bei der notwendigen Behandlung gibt es schon jetzt keine Unterschiede.
Zu den gefährlichen Brustimplantaten: Wie können in Zukunft solche Skandale verhindert werden? Durch eine bessere Überwachung. Es müssen in Zukunft beispielsweise mehr unangemeldete Kontrollen bei Medizinprodukten durchgeführt werden. Allerdings spielt in diesem Fall kriminelle Energie eine erhebliche Rolle. Deswegen müssen die Verantwortlichen hart bestraft werden; das Unternehmen hat bei Kontrollen offensichtlich bewusst getäuscht und gelogen.

12:46
- Wenn sie für mehr als eine Legislaturperiode nirgendwo mehr politische Präsenz hat. Mittlerweile bröckelt sogar die Wählerunterstützung bei den von der Bundespolitik relativ unabhängigen Kommunalparlamenten
- Wenn die FDP zu den übernächsten Wahlen nämlich nicht nur Unterstützerunterschriften sammeln muss um zugelassen zu werden (wie derzeit die Piraten), sondern auch und besonders, wenn sie so mikroskopisch klein wird, dass sie keine Wahlkampfkostenerstattung und keine Lobbygelder mehr bekommt.
Dann erst ist dieser Verein von Häuptlingen mit garantierten Pöstchen und ohne Indianer erledigt, denn dann springen auch keine karrieregeilen Nachwuchspolitiker mahr auf den Zug auf...
13:28
Eben, die Partei, die kein Mensch braucht. Eine Partei ohne Programm. Eine Partei für Klientel. Jede Stimme, jeder Euro wären weggeworfen. Auflösen und Ende. Mehr kann man dazu nicht mehr sagen.
12:50
FDP: F ür D en P apierkorb.
12:43
http://www.heise.de/tp/blogs/8/151193
11:22
Die Partei könnte auf neue Ziele setzen, wie z. B. den Unsinn des Einsatzes der sogenannten „Erneuerbaren Energien“ anprangern bzw. Abschaffen, der jetzt bereits über 10 Milliarden € jährlich dem Normalverbraucher per Gesetz aus der Tasche zieht.
Eine Summe, die der Wirtschaft fehlt, die vom Konsum der Verbraucher lebt(Binnenmarkt).
In vorgenannter Summe, die praktisch eine Steuer ist, sind insgesamt wiederum 2 Milliarden Mehrwert-Steuern enthalten, quasi eine Steuer für eine Steuer!
Die Planung der etablierten Parteien, insbesondere der SPD und der Grünen, beinhaltet,
dass obige Zahlen in der Zukunft vervielfacht werden durch den geplanten Mehreinsatz der "Grünen" Energie von jetzt 20% auf bis zu 80%!
Für den Normalhaushalt sind das aufgezwungene Zusatzbelastungen Höhe von 200-400 Euro im Jahr, je nach Haushaltsgröße. Die daraus sich ergebenden Folgekosten wie notwendige Anhebung der HIV-Sätze sind nicht einmal hier betrachtet. Auch Sparen an Steuern hilft Schulden veringern.
11:20
diese partei hat einfach auf nichts eine antwort. nun noch das nein zur transaktionssteuer. die glauben den mist wirklich den sie erzählen. und am ende kippen sie doch wieder um- aus machtgeilheit und nicht aus überzeugung das richtige zu tun.
wenn die wenigstens mal ein konzept vorstellen würden mit welchen mitteln heutzutage der liberalismus bzw. die soziale marktwirtschaft verteidigt werden kann. stattdessen immer wieder der schwasinnskram von deregulierung und steuersenkung. die partei ist weg vom fester und bleibt es auch. das ist gut so.
11:02
...bla bla bla. Schon bei der ersten Frage klärt sich auf warum die FDP bei 2% liegt. "Vieles", bei Wulf, "wurde aufgeklärt", sagt Bahr zu dessen Entschuldigung. Aber diese Aufklärung war ja das Verheerende. Er hat sich als Ministerpräsident von einem Unternehmer einen Kredit geben lassen, wiedersprüchliche Aussagen gemacht und Journalisten bedroht.
Bei dem Rechtsbewusstsein, was diese FDP und auch CDU-Leute an den Tag legen, wird einem schlecht. Ich finde es deshalb auch moralisch verwerflich diese FDP und CDU-Politiker überhaupt zu wählen....
10:32
Man sollte Herrn Bahr einmal fragen...wieviel Kreide er vor dem Interview gegessen hat.....einer von dem Welpentrio spielt den Staatstragenden...."""Allein mir fehlt der Glaube""".Thema Wulff...nein ist nicht schlimm...ist doch alles aufgeklärt....was für ein Schwachsinn.....die haben Angst die Wahrheit auszusprechen, weil Merkel sie wieder bestraft.....und sie Angst vor Neuwahlen oder einen Bruch der Koalition.haben.....aber das trauen sich weder CDU / CSU noch FDP.....
Warten wir mal ab , was die FDP jetzt zu den Transaktionsteuern sagt und auch tatsächlich sagt, macht und beibehält.....CDU / CSU will...FDP dagegen.....
Warten wir ab...wer wieder einknickt.......wetten die FDP und Rösler.....
Darum was Bahr sagt..ist genauso wichtig....als wenn in China ein Sack Reis umfällt.....das Papier für solche Interview könnte man sich sparen.....
09:40
......... was einem Offenbarungseid gleich kommt.
09:37
schreibt man hier über eine patei die unter sonstige gehört.die fdp hat sich von cdu und csu zwei jahre lang fertig machen lassen.sie haben zu anfang ihre krümmel von den beiden geschenkt bekommen und dann haben die feiglinge sich im keller verkrochen.als rösler erwähnte das griechenland pleite, ist wurde er fast gesteinigt und noch tiefer in den keller gekloppt.jetzt ist griechenland schon wieder pleite.
als dann endlich einer aufstand und sich gegen die verschwendung von milliarden gleichgesinte zu suchen wurden die leute von rösler und konsorten betrogen.
jetzt will bahr den frauen, die ihre brüste ohne grund verändern lassen haben die tauschoperation bezahlen nur um stimmen zu fangen.ich kenn harz 4 empfänger die haben sich neue brüste einsetzen lassen.das sollen alle die ohne grund gewechselt haben selbst bezahlen.
also weg mit den nieten der fdp.
So blöd, wie ich es finde, sich aus irgendwelchen kosmetischen oder gruppendynamischen Gründen seine Brüste aufpumpen zu lassen, muss man aber trotzdem zur Abwehr möglicher Folgegesundheitsschäden und dementsprechend höherer Kosten nun einschreiten und die Ops von der Krankenkasse bezahlen lassen.
Sonst müsste man grundsätzlich nachfragen, wann eine Notwendigkeit zu irgendwas besteht. Skifahren gehört sicherlich nicht dazu oder Kampfsport. Trotzdem zahlen die Krankenkassen die Behandlungen, die aus Unfällen solcher oder anderer, nicht zwingend ausübbarer Sportarten, entstehen.
PS: Ich kenn keine Harz4-Empfänger. Weder mit künstlichen Brüsten noch ohne.