Filipinos sollen Fachkräftemangel in der Altenpflege mildern
20.03.2013 | 17:24 Uhr 2013-03-20T17:24:38+0100
Berlin. Rund 10.000 Stellen für Altenpfleger sind derzeit in Deutschland unbesetzt. Filipinos sollen nun den Fachkräftemangel in der Pflege mildern. Mit sprachlichen und kulturellen Schulungen sollen die Filipinos in ihrem Heimatland auf die Arbeit vorbereitet werden. In Deutschland werden sie dann zu denselben Konditionen beschäftigt wie deutsche Pflegekräfte.
Filipinos sollen den Fachkräftemangel in der deutschen Altenpflege mildern. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am Dienstag in Manila zwischen der Bundesagentur für Arbeit und der Arbeitsverwaltung der Philippinen unterzeichnet, wie das Bundesarbeitsministerium am Mittwoch in Berlin mitteilte.
Ähnliche Absprachen gab es bisher nur mit den Arbeitsverwaltungen von Kroatien und mit Serbien.
Rund 10.000 unbesetze Stellen
Das Ministerium verwies darauf, dass in Deutschland derzeit rund 10.000 Stellen für Altenpfleger unbesetzt sind. Die Vereinbarung orientiert sich an Regeln der Weltgesundheitsorganisation (WHO), wonach es eine solche Anwerbung nur geben soll, wenn im Ausgangsland kein Fachkräftemangel besteht.
In Deutschland gibt es zu wenige Altenpfleger, in China dagegen ein Überangebot. Deshalb wollen private Altenpflege-Unternehmen nun asiatische Arbeitskräfte für den deutschen Markt abwerben. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird sich bis 2030 voraussichtlich verdoppeln.
Um die philippinischen Pflegekräfte auf ihre Arbeit in Deutschland vorzubereiten, erhalten sie in ihrem Heimatland eine sprachliche und kulturelle Schulung. In Deutschland werden sie dann zu denselben Vertragskonditionen beschäftigt wie deutsche Pflegekräfte. (dapd)

09:52
wenn endlich einmal anständige löhne gezahlt und vor allem genug Pflegepersonal eingestellt würde.ich habe mir bereits einige altenheime angeschaut und beschlossen;ich bleibe solange es geht in meiner eigenen wohnung und dann steige ich aus wenn es nicht mehr geht.glauben die volksverdummer die ausländischen mitarbeiter (das ist jetzt nicht als abwertung gedacht)sind so dämlich wie die deutschen und arbeiten bis sie selber zum pflegefall werden un d dann nur h4 beziehen?wenn die merken das sie genauso benutzt und ausgenutzt werden,sind die weg und nicht in ihre
heimat sondern aus der pflege.was dann?die volksverblöder sollen erst einmal die aufgeblähte bürokratie abschaffen.ich glaube kauim das eine verwaltung in den heimen so besetzt sein muss.aber den pflegerinnen und pflegern vorschreiben was sie zu leisten haben.die bleistiftstemmer sollen sich mal nach ihrer eigenen beruflichen daseins berechtigung fragen lassen.
09:31
Armes Deutschland-wie haben sich unsere Politiker das vorgestellt? Werden dieFilipinos dann für 3,50€ in den Altenheimen arbeiten? Der Fachkräftemangel würde sich ändern wenn dieser schwere Beruf endlich mal richtig bezahlt werden würde.Wer will denn heute einen Beruf erlernen wo das Geld weder zum Leben noch zum Sterben reicht?
20:39
Ich bin ebenfalls berufsunfähige Altenpflegerin, weil von diversen Arbeitgebern jahrelang verschlissen worden. Solange in der Altenpflege per Gesetz diese Geiz-ist-geil-Menthalität herrscht, wird in den Heimen der Horror und zu Hause die Überforderung herrschen. Ich wünsche mir für mich selber die baldmöglichste Einführung von Soylent Green. Ein gepflegtes menschliches Sterben und danach die Verfütterung an alte Menschen, die sich ansonsten Katzenfutter im Sonderangebot kaufen, ist nur ein Schritt weiter. Als ersten Schritt gab`s das "sozialverträgliche Frühableben" aus Politikermund schon, es wurde nur nicht konsequent weiter gedacht.
17:12
Ich habe mit Mitte 40 diesen Knochenjob nicht mehr machen können. Rente gab es keine, denn man könnte ja noch was anderes arbeiten.-ohne schwere Lasten (max. 5Kg) zu heben, arbeiten mit abwechseldem stehen gehen und sitzen, kein Publikumsverkehr, keine Wechselschichten und Nachtarbeiten, Bildschirmarbeit wurde auch verneint-. Nur, was anderes-was das wohl sein sollte- habe ich nur im Nebebjobbereich angeboten bekommen. Man hat sich also so durchgehangelt, denn wenn man verheiratet ist hat man keinerlei Ansprüche, da man durch seinen Ehemann versorgt ist.
14:10
Wirklich "schlaue" Idee. Nur: Wer pflegt die 10.000 Filipinos, wenn die selbst alt sind? Holt die Bundesagentur für Arbeit dann wieder woanders Leute zur Pflege der ehemaligen Pflegekräfte? Und für die dann später wieder andere? Dass die Pflege mit dem Wegfall des Zivildienstes den Bach runtergehen würde, konnte sich jeder halbwegs Intelligente an seinen zehn Fingern abzählen. Aber vielleicht waren bei der Entscheidung im Bundestag ja zu wenig halbwegs Intelligente anwesend?
13:05
Werden also die Fehler der 60er Jahre mit den "Gastarbeitern" wiederholt??
Aus fernen Ländern Arbeitskräfte für schlechtbzeahlte Knochenjobs einführen.
Auch wen nes keiner hören mag, bei mehr als 3 Mio Arbeitslosen sollten woh ein paar dazwischen sein die Altenpflege können.
Und wenn nicht muss eben mal ein gewisser Druck aufgebaut werden
10.000 Jahre mussten wir Menschen uns mühsam durchschlagen um zu überleben, heute herrscht die meinung vor das Geld kommt vom Amt
Naja, auch ich würde gern mein Einkommen per Urlaub erhalten.
Ein schöner Traum....bleibt aber ein Traum
Aus meiner Sicht ist ein Fehler Menschen aus einem anderen Kultur -und Religionskreis
auf geistig, nur noch wenig flexible alte Menschen los zu lassen.
Auf Menschen die leise reden, nuscheln, schlecht hören.
Die sich verständigen wollen mit Pflegern die nu Deutsche "radebechen".
Da wäre ein Roboter altenfreundlicher.
13:02
wenn soviele Stellen unbesetzt sind, dann verstehe ich nicht warum soviele Altenpfleger nur Minjobs haben oder bei Zeitarbeitsfirmen beschäftigit sind?? Warum lese ich so oft Stellenanzeigen wo nur nach Minijobbern gesucht wird?? Sehr merkwürdig.... Und was passiert mit den Massen an Leuten aus den Umschulungen und überbetrieblichen Ausbildungen??
07:58
wie ihre deutschen Kollegen.. also für einen Hungerlohn... eine anspruchsvolle Tätigkeit
wird zu einem Hilfsarbeiterjob.. schönen Tag noch.. armes Deutschland....
07:43
Wieso sind die Polen jetzt auch schon zu teuer, verlangen die gar eine richtige Bezahlung?
Baut den Wasserkopf ab und bezahlt die Leute vernünftig, dann findet man sicherlich auch in Deutschland genug Menschen die diesen Job ausführen wollen.
Immer der gleiche Mist.
06:55
Die Fachkräfte sollen mal vernünftige Arbeitsbedingungen bekommen, eine ordentliche Bezahlung, unbefristete Arbeitsverträge dann klappt es auch mit den eigenen Leuten. Man hat langsam die Schnauze voll von den ausländischen Fachkräften. Wenn ich schon lese, sie werden mit sprachlichen und kulturellen Angeboten vorbereitet und bekommen die selben Konditionen dann fragt man sich doch, warum machen die Deutschen dann eine Ausbildung?
Für die eigene Bevölkerung muss die Arbeit attraktiv gemacht werden und nicht für andere.