FDP-Chef Rösler denkt trotz Kritik nicht an Rücktritt
03.08.2012 | 14:17 Uhr 2012-08-03T14:17:09+0200
Berlin. FDP-Chef Philipp Rösler denkt nicht daran, seine politischen Ämter aufzugeben. Zuvor hatte der schleswig-holsteinische FDP-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Kubicki mit einem Interview für Unruhe in der Partei gesorgt, indem er über Koalitionsmöglichkeiten und einen Abgang des Parteichefs spekulierte.
FDP-Chef und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler will seine politischen Ämter auf keinen Fall vorzeitig aufgeben. Er habe mit der Stabilisierung der Währung und dem Wachstum in Deutschland "eine große Aufgabe vor sich", sagte Rösler am Freitag dem Fernsehsender "n-tv". Er fügte hinzu: "Das ist eine Herausforderung, und der müssen Sie sich stellen." Zudem betonte er: "Ich tue das gerne."
Sein Kieler Parteifreund Wolfgang Kubicki hatte zuvor in einem Interview geäußert, der FDP-Landeschef in Nordrhein-Westfalen, Christian Lindner, sei der "geborene neue Bundesvorsitzende". Damit hatte er eine neuerliche parteiinterne Führungsdebatte ausgelöst. Rösler sagte dazu: "In der Funktion als Parteivorsitzender, aber auch als Wirtschaftsminister, ist es doch ganz natürlich, dass Sie Kritik ausgesetzt sind." Das müsse man aushalten können.
Brüderle: Alles ist gesagt
Kubicki, der schleswig-holsteinischer Fraktionschef ist, plädierte zudem für einen Kurswechsel der Liberalen im Bund in Richtung Bündnis mit SPD und Grünen. Rösler lehnt dies jedoch entschieden ab: "Gerade wenn Sie das wichtigste Thema sehen, Europa, dann stellen wir fest, es gibt keine Gemeinsamkeiten in dieser wichtigen Frage zwischen SPD und Grünen und FDP", sagte er. Dies sehe "übrigens Christian Lindner genauso wie die gesamte Führung der FDP".
FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle hielt die Führungsdebatte in seiner Partei derweil für beendet. "Der Bundesvorsitzende hat vor zwei Wochen eindeutig erklärt, dass er beim nächsten Bundesparteitag als Vorsitzender wieder kandidieren will", sagte Brüderle der "Rhein-Zeitung" (Freitagausgabe). "Damit ist zu dieser Debatte alles gesagt." Seinen Parteifreunden riet Brüderle, gelassen zu bleiben und sich auf den politischen Gegner zu konzentrieren. (dapd)

16:15
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12:52
.... es ist an der Zeit, daß diese "gelben Spurenelemente" endlich aus der politischen Landschaft verschwinden. Außer "eierkraulen im Plenum" und "gebetsmühlenartiges Bekennen" etwas gern zutun, kommt von diesen Klientelschützern nichts - schon gar nichts für unsere Gesellschaft!
16:35
Kubicki hat recht, die FDP sollte nicht verdrängen das Rösler die zurückliegende Politik der FDP vorgegeben hat. Wer die FDP wählt muss also auch weiterhin hinnehmen das die vor der Wahl lauthals verkündeten Versprechungen nach der Wahl nicht eingehalten werden. Letzter Beweis die laut Rösler angeblich vorhandenen gleichwertigen Ersatzarbeitsplätze für die Schlecker Mitarbeiterinnen. Bei genügender Selbstkritik muss sich die FDP Fraktion eingestehen das Rösler als Vorsitzender, Gesundheitsminister und Wirtschaftsminister wirkungslos war und somit ein Fehlgriff ist.
Wenn die FDP überleben will sollte sie dem Ratschlag von Kubicki folgen. Das er nicht sich sondern den jüngeren Lindner unterstützt zeigt das er genug Realist ist.
Die Landtagswahlen waren auf Kubicki und Lindner personenbezogene Wahlen.
Diese FDP Führung in Berlin unterschätzt einmal wieder die Bürger und Wähler gewaltig.
16:03
Hat ein gutes Sitzfleisch, der Junge. Aber was soll das Bübchen denn auch sonst machen? Aus Angst vor der Bedeutungslosigkeit hat er vielleicht gar nicht mitbekommen, dass er sich schon längst darin befindet.
09:45
"Rösler denkt trotz Kritik nicht an Rücktritt", sondern an Rückschritt...Rückwärts immer, Vorwärts nimmer!
02:04
. . . mit der Stabilisierung der Währung eine Aufgabe vor sich? Dieser Mensch ist wohl etwas realitätsfremd! Er gehört in die Reihe der FDP-Wirtschaftsminister wie Möllemann, Bangemann, Hausmann, Rexrodt! alle hatten sie eins gemein: Keine Ahnung vom Geschäft!
20:13
wer will rösler wer will diese partei, niemand!!!!
17:47
Gestern standen sie bereits am Abgrund, heute sind sie schon wieder ein Schritt weiter!
17:28
Behauptet er aber die Tatsache wird wohl ganz anders sein denn wenn es weiter nicht gelingt um oberhalb der 5%-Hürde zu bleiben in den Landtagswahlen ist es schnell aus fur Herrn Rösler. Auch wenns mir nicht nur gefällt aber heute kan man in der FDP nicht mehr um Lindner hinweg. Nur ihm könnte es gelingen die FDP auch noch bei Bundswahlen sicher oberhalb der 5%-Hürde zu behalten. Rösler gelingt das schon sehr lange nicht mehr und Kubicki hat (leider) nun mal zu viele Feinde innerhalb der Partei um es auch mal wagen zu können.
15:40
Nicht zurücktreten. Darin ist sich das Politges.. einig!