FBI soll gegen Blatter ermittelt haben

Berlin..  Auch am Morgen des Tages des Rücktritts von Joseph Blatter als Präsident des Fußball-Weltverbandes sah sich die Fifa mit neuen Anschuldigungen und Verdächtigungen konfrontiert. Besonders pikant war diesmal, dass der Name des wichtigsten Blatter-Vertrauten Jérôme Valcke im Zusammenhang mit einer verdächtigen Zehn-Millionen-Dollar-Zahlung genannt wurde.

Auch wenn die Fifa sofort dementierte und ihren Generalsekretär verteidigte, schien nun auch der innerste Machtzirkel um Blatter ins Visier der Korruptions-Ermittler zu rücken. Die „New York Times“ berichtete, die US-Ermittler hielten Valcke für den „hochrangigen Fifa-Offiziellen“, der 2008 zehn Millionen Dollar von einem Fifa-Konto auf ein US-Konto überwiesen habe. Valcke sei nicht als Mitbeschuldigter genannt. Weder Valcke noch andere aktuelle Mitglieder der Fifa-Führung seien „an der Initiierung, der Bewilligung und Ausführung“ beteiligt gewesen, teilte die Fifa mit.

Das Geld war damals auf Konten gelandet, die von dem früheren Fifa-Vizepräsidenten Jack Warner kon­trolliert worden sein sollen. Dem Funktionär aus Trinidad und Tobago wird organisierte Kriminalität, Korruption und Geldwäsche vorgeworfen. Am Abend wurde bekannt, dass die „New York Times“ berichtet, dass das FBI auch gegen Blatter ermittelt haben soll.

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