Familienministerin will Elterngeld länger zahlen
24.04.2009 | 10:39 Uhr 2009-04-24T10:39:00+0200Berlin. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen will das Elterngeld unter bestimmten Bedingungen verlängern. Demnach sollen Familien bis zu 28 Monate Elterngeld beziehen können - wenn sie Teilzeit arbeiten. Vor allem Männern soll so die Erziehungszeit schmackhaft gemacht werden.
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat eine Verlängerung des Elterngelds ins Gespräch gebracht. Nach den Vorstellungen der Ministerin könnten Paare die Leistungen bis zu 28 Monate lang erhalten, wenn sie währenddessen in Teilzeit arbeiten, wie die «Bild»-Zeitung berichtet. «Viele Väter, die sich in Zeiten der Krise nicht trauen, ganz auszusteigen, könnten statt zwei voller Vätermonate vier halbe nehmen», sagte die CDU-Politikerin dem Blatt zufolge.
«Sie arbeiten halbtags und bekommen das halbe Elterngeld. Die Mütter können es genauso machen, so dass Vater und Mutter zusammen auf bis zu 28 Monate kommen können.» Das gebe beiden Elternteilen die Möglichkeit, Zeit mit ihrem Kind zu verbringen und im Beruf zu bleiben.
Kita-Bedarf erst zu einem Drittel gedeckt
In Zeiten der Wirtschaftskrise müsse sich Familienpolitik «auf das Wesentliche konzentrieren: Armut verhindern», fordert sie. Diese verhindere man am besten mit Arbeit. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten sei es von Vorteil, wenn Familien sich nicht nur auf ein Einkommen verließen. In jeder fünften Familie sei mittlerweile die Frau die Hauptverdienerin.
Mit Blick auf den Ausbau der Kinderbetreuung sagte von der Leyen: Zwar sei der Bedarf an Kita-Plätzen erst zu etwa einem Drittel gedeckt. «Doch der Ausbau kommt gut voran. Der Bund hat den Ländern für 2008 und 2009 insgesamt 650 Millionen Euro gegeben. Davon haben die Länder den Städten und Gemeinden bereits fast 400 Millionen Euro bewilligt.»

17:48
Ich freue mich schon auf die Nachzahlung, die ich bestimmt für die Erziehung meiner vier Kinder nachträglich erhalten werde. Schön!
14:11
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12:12
Vorsicht bei dieser komischen Tante: Verlängern heißt nicht mehr!
12:10
Diese, nach Schlagzeilen gierende Dame, hat nur ein favorisiertes Familienbild in Ihren Kopf. Das ist das eigene! Der Rest interessiert wenig bis überhaupt nicht! Die sollen doch einfach zusehen, wie sie zurecht kommen.
11:50
Ein weiterer populistischer Versuch der Obemutter der Nation, politische Aufmerksamkeit zu bekommen.
Unerträglich diese Frau!
11:39
Na das ist doch klasse!
Die die keine Kinder habe müssen immer mehr Zahlen und die die kein Geld haben bekommen immer mehr!
Na da muss man sich nicht wundern wenn es weiter Bergab geht in Deutschland!
Es ist mit sicherheit nicht schlecht aber bitte 12 Monate genügen wir haben andere Probleme als diese!
Besser das Geld da In´vestieren wo es gebraucht würde bei der Bildung und bei der Ausbildung!
Aber wie schon gesagt die Frau bekommt gerne Kinder also möchte Sie für sich und Ihres Gleichen auch Geld haben....
10:26
#8 von scorpionx:
es kann doch nicht sein, dass nur die eltern eine finaznielle unterstützung bekommen, die ihr kind - möglichtst frühzeitig - in die hände semi-qualifizierter erzieher geben ...
Doch, doch, das kann sein. Schon 3.Reich und DDR haben sich bemüht möglichst früh Einfluss auf die Kinder nehmen zu können. Weswegen muss sich jeder selbst überlegen.
10:03
Ich habe vor 20 Jahren meine Kinder bekommen und wollte ihr Großwerden miterleben. Das war damals gesellschaftlich anerkannt. Heutzutage würde mir auch die Lust am Kinder bekommen vergehen, weil alles nur darauf ausgerichtet ist, die Kinder schnell in fremde Hände zu geben, damit man schnell wieder am Arbeitsplatz sitzt. Wenn Frau van der Leyen so mit ihren Kindern umgegangen ist und dann alle aufgesetzt fürs Foto lachen, heißt das ja nicht, dass das alle wollen. Jede Frau im gebährfähigem Alter sieht doch an anderen Frauen, die schon Kinder haben, wie schwer die es haben, sei es finanziell, partnerschaftlich, am Arbeitsplatz. Da werden die meisten doch lieber Mütter von Haustieren.
09:11
besser wäre es, wenn dem zu hause bleibenden elternteil, also demjenigen, der sich um die betreuung des kindes kümmert, während der andere teil, für das einkommen sorgt, ein angemessenes gehalt bezahlt würde ...
es kann doch nicht sein, dass nur die eltern eine finaznielle unterstützung bekommen, die ihr kind - möglichtst frühzeitig - in die hände semi-qualifizierter erzieher geben ...
schließlich setze ich ja kein kind in die welt, nur um zu zeigen, dass ichs kann (im sinne von zeugungsfähigkeit) ...
08:46
@ #3 von Isolde
Warum ist Münte dann noch nicht verhungert?