EU-Länder kritisieren "brutale Gewalt" im Iran
23.06.2009 | 17:04 Uhr 2009-06-23T17:04:00+0200
Teheran. Der iranische Wächterrat hat eine Annullierung der Präsidentenwahl im Iran abgelehnt. Während Russland das offizielle Wahlergebnis anerkennt und Ahmadinedschad damit den Rücken stärkt, reagieren europäische Länder mit Empörung auf die "brutale Gewalt" gegen Demonstranten.
Im Konflikt um die umstrittene Präsidentenwahl im Iran hat die Regierung einen Kompromiss mit der Opposition am Dienstag ausgeschlossen. Der iranische Wächterrat lehnte eine Annullierung der Wahl ab und bestätigte damit den Sieg von Amtsinhaber Mahmud Ahmadinedschad. Unterstützung erhielt dieser auch aus Russland, das Streitigkeiten zur «rein inneriranischen Sache» erklärte. Im Westen hielt die Kritik aber an, die EU kritisierte die «brutale Gewalt» gegen Demonstranten.
Bei einer Überprüfung seien keine größeren Unregelmäßigkeiten festgestellt worden, sagte am Dienstag ein Sprecher des Wächterrats, Abbas Ali Kadchodaei, nach einem Bericht des englischsprachigen staatlichen Fernsehsenders Press TV. Es habe «keinen größeren Betrug oder Regelverstoß» gegeben, der einen Einfluss auf das Ergebnis gehabt hätte. Nach dem offiziellen Ergebnis wurde Ahmadinedschad mit großer Mehrheit wiedergewählt. Der Reformkandidat Mir Hossein Mussawi hat jedoch erklärt, dass es bei der Wahl am 12. Juni massiven Betrug gegeben habe. Er forderte deshalb die Annullierung.
Mindestens 17 Menschen bei Protesten getötet
Die Oppositionsbewegung protestiert seit Tagen gegen die Wahl und hat die Regierung massiv unter Druck gesetzt. Bei Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften wurden mindestens 17 Menschen getötet. Am Montag drohten die gefürchteten Revolutionsgarden, jegliche Proteste, die sich zur bislang größten Herausforderung für das Regime seit der islamischen Revolution von 1979 entwickelt haben, niederzuschlagen.
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon rief die Regierung in Teheran zu einem Gewaltverzicht und zur Einhaltung von Grundrechten auf. Die Verhaftungen von Oppositionellen müssten ein Ende haben, sagte seine Sprecherin Michele Montas am Montag in New York. «Er ruft die Behörden auf, die grundlegenden bürgerlichen und politischen Rechte zu respektieren, besonders die Meinungs-, Versammlungs- und Informationsfreiheit.»
Iraner verärgert über europäische Kritik
Die Europäische Union rief die iranische Regierung auf, «von willkürlichen Massenfestnahmen abzusehen» und eine uneingeschränkte Berichterstattung über die Proteste nach der umstrittenen Präsidentenwahl zuzulassen. Zugleich verwahrte sich die EU-Ratspräsidentschaft gegen Vorwürfe aus Teheran, die Europäer versuchten die iranische Innenpolitik zu beeinflussen. Der iranische Außenminister Manutschehr Mottaki hatte Großbritannien, Frankreich und Deutschland kritisiert, weil sie eine Überprüfung des umstrittenen Wahlergebnisses im Iran gefordert hatten.
Die Berichterstattung aus dem Iran ist seit Beginn der Proteste massiv eingeschränkt worden. Ausländischen Reportern wurde verboten, direkt von den Straßenprotesten zu berichten. Etliche Journalisten sollen seit Beginn der Proteste festgenommen worden sein. Zuverlässige Zahlen dazu gibt es aber nicht. Die Organisation Reporter ohne Grenzen sprach von 34 Festnahmen. Das in New York ansässige Komitee zum Schutz von Journalisten erklärte, 13 Reporter seien noch in Gewahrsam. (ap)

21:25
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20:57
Scharfschützen der Revolutionsgarde...wirklich !?
Mossad ,CIA oder oppositionelle Akteure ..nicht möglich ?!
Schachmatt - Strategie einer Revolution oder Fallstudie amerikanischer Politik.
http://video.google.com/videoplay?docid=-5600187352980153182
20:38
Ich wünsche mir den Schah zurück. Pfauenthron war nicht verkehrt. Der arme Reza Pahlevie.Und die Farah Diba.
20:16
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20:13
Neues von Jens Jessen (Zeit-Online)
Das Zynische des Neda-Videos
Wer Jens Jessen nicht kennt, der kann sich vielleicht noch an sein Video vor 18 Monate erinnern. Da hat er wahrscheinlich als Einziger in Deutschland, die zwei brutalen Schläger mit Migrationsintergrund von München, in Schutz genommen, als die nämlich einen 76-jährigen Rentner in der U-Bahnstation fast zu Tode geprügelt haben. Er hat den Rentner als ein notorischen Querulanten genannt, weil der Rentner den Jungendlichen gesagt hat, sie mögen in der U-Bahn nicht rauchen. Das Medienecho für den „Feuilleton-Journalisten“ zogen dann bundesweit seine Kreise.
Genau dieser Jens Jessen hat jetzt aktuell ein neues Video abgeliefert. Sein Feuilleton-Thema „Das Zynische des Neda-Videos“.
Im iranischen Mullahregime kämpfen die Oppositionellen seit 10 Tagen für mehr Freiheit und gegen Wahlmanipulation. Das am 20. Juni 2009 am Rande der Demonstration durch ein gezielten Schuss der Volksmilizen „Neda“, die junge Iranerin ihr Leben verloren hat, hat weltweit für großes Aufsehen gesorgt. Die Angehörigen der Tote konnten nicht in einer Moschee abschied von ihr nehmen. Alles über „youtube“ zusehen. Unterdessen haben die Medien und meine Wenigkeit „Neda“ zur „Symbolfigur“ für den Widerstand gegen den islamitischen Bevormundungsstaat stilirisiert. So weit so gut.
Jens Jessen bemüht Vergleiche aus den vergangenen Jahrhunderte. Unter anderem:
Protestanten werden von Salzburger Katholiken aus ihren Häuser geprügelt und
im Kampf gegen Spanien versenken die Amerikaner ihre eigene Fregatte. Das geschichtliche Vergleiche meist hinken, müsste auch bei Jens Jessen langsam angekommen sein.
Und dann kommt der echte „Jens J “. Über seine “neue Ikone“ Neda. Sehen und hören sie selbst:
http://www.zeit.de/video/player?videoID=20090623e1028f
19:20
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19:20
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19:00
Unsere Regierung fälscht die Wahlen wenigstens so, daß es keiner merkt!
Also: Beim nächsten mal etwas mehr Mühe geben...!!!
18:56
JUCKT ABER KEINEN IM IRAN!!!
Die Islamische Republik ist wie die Volksrepublik ordkorea oder China oder Venezuela.
Es ist nur alles Schein. In China, Nordkorea oder Venezuela wird das Volk vorgeschoben, damit die Oberen herrschen wie der Sonnenkönig und sich die Taschen vollmachen un im Iran der Islam. Alles nur Lug und Trug...
17:57
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