Es lebe der Sport

Wenn Sie mich vor acht Wochen gesehen hätten. Ich will Ihnen mit Details über mein damaliges Aussehen nicht den Appetit aufs Frühstück verderben. Nur soviel: Mein Sixpack am Bauch lag verborgen unter einer ansehnlichen Fettschicht. Unter meinem Kinn wuchs deutlich ein zweites Gesicht. Schlicht: Im langen Winter war ich zu fett geworden. Mal wieder.

Wie immer im Frühling startete ich also ein intensives Sport-Aufbautraining. Jeden Tag aufs Rennrad oder in die Jogging-Schuhe. Zusätzlich zweimal in der Woche ins Schwimmbad, Kacheln zählen. Und dreimal in die Mucki-Bude. Zudem Salat, Salat, Salat.

Das Ergebnis all der Qualen kann sich nun wirklich sehen lassen: Das Doppelkinn ist weg, der Bauch flach, der Bizeps ausgeprägt. Auf der anderen Seite: Ich kann mich kaum mehr bewegen. Muskelkater, Sehnen­entzündungen, Wadenkrämpfe. Ohne Bandagen könnte ich kaum mehr laufen. Und ohne Pillen würde ich die Schmerzen nicht ertragen. Was man nicht alles tut, um anderen Menschen im Frühling zu gefallen.

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