Erzbischof will Gotteslästerung gesetzlich verbieten
01.08.2012 | 12:43 Uhr 2012-08-01T12:43:44+0200
Bamberg. Gotteslästerung soll illegal werden. Das fordert der Erzbischof von Bamberg, Ludwig Schick. Ein Gesetz "gegen die Verspottung religiöser Werte und Gefühle" sei nötig, sagte der Kirchenmann. Das Gesetz soll nicht nur Christen schützen, sondern "heilige Gegenstände und Geräter aller Religionen".
Der Erzbischof von Bamberg, Ludwig Schick, fordert, Gotteslästerung unter Strafe zu stellen. Nötig sei "ein Gesetz gegen die Verspottung religiöser Werte und Gefühle", sagte Schick am Mittwoch in Bamberg. Spott und Satire über religiöse Einstellungen stellten eine Verletzung der Menschenwürde dar.
Nach dem Willen Schicks sollen nicht nur das Christentum, sondern alle Religionen durch ein Blasphemie-Verbot geschützt werden. Spott über "heilige Personen, heilige Schriften, Gottesdienste und Gebete sowie heilige Gegenstände und Geräte aller Religionen" dürfe nicht zugelassen werden, sagte der Erzbischof.

20:08
LOL
18:35
Religion ist nichts als dumpfer Aberglaube! Ega,l um welche Religion es sich handelt.
In aller Welt sterben und leiden täglich Menschen im Namen irgendwelcher Götter und irgendwelcher verbohrter und vernagelter Religionsführer.
Religion ist die Pest auf diesem Planeten.
16:24
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14:18
Es existiert eine „gotteslästerliches“ Schrift, welches ausschließlich Gott zur Zielperson hat, nämlich die Sachbuchserie „Das Unternehmen Gott – Die Kriminalität (des)der (All)Mächtigen“.
Sollte man solchen Aussagen noch im 21. Jahrhundert einen Scheiterhaufen bereiten? Offenbar schickt sich jemand an, zumindest das Holz dafür zu sammeln.
13:52
Solche Regeln wären doch was für eine Religionspolizei. Die Kirche chippen ihre Mitglieder, zerren sie bei Blasphemie vor ihre eigenen Gerichte, wenn sie ein Signal karfreitags am Eingang einer Disko messen, darf das Schäfchen mit dem Knüppel in den Gemeindekeller verbracht werden ... nun, über die genauen Mittel können die Kirchen selber entscheiden. Aber das wichtige: alle anderen werden mit sowas in Ruhe gelassen werden.
12:54
lol...genauso stelle ich mir das vor. Verbote über Verbote, genauso wie die Marionetten in der Politik. Religion ist ein Grundübel der Welt.
10:57
Ist euer Gott so kleinlich und euer Glaube so schwach, dass ihr nicht gelassen über den Dingen stehen könnt, so euch ein Köter anbellt? Und steht nicht geschrieben in euerm heiligen Buche: "Rächet euch selber nicht, meine Liebsten, sondern gebet Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben: Die Rache ist mein; i c h will vergelten, spricht der Herr." (Röm 12;19) So pfuschet IHM doch nicht ins Handwerk!
01:26
Der UN-Menschenrechtsrat (!) macht es vor. Wenn dort jemand gegen die Steinigung von Ehebrecherinnen etwas sagt, wird der Beitrag unterbrochen...man muß ja die Religionen vor der Diffamierung schützen. Das hatten die Organisation islamischer Länder (OIC) schnell im Rahmen des Karikaturenstreits durchgebracht. Hierzulande konnten wir aber die Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, abschaffung der Sklaverei, Homosexuellenrechte, Frauenrechte, Selbstbestimmungsrechte, Religionsfreiheit und sogar die Demokratie gegen den erbitterten Widerstand der Kirche durchsetzen.
Ich hoffe das das so bleibt und die Kirchen die Mitgliederzahlen bekommen, die sie verdienen.
20:08
Endlich können die Pastafari ihre heiligen Nudelsiebe gegen Verspottung schützen lassen.
18:12
Liebe WAZ und wieder ein Artikel wo sich mal wieder über die Kirche Ablästern können.
Wer meinen Glauben beleidigt kann das mir gegenüber ruhig tun, er muß nur das Echo ertragen können...
Großartig Herr Hauser,
sie sind ein würdiger Träger des Names Hauser, auch wenn Sie sich beim Vornamen vertippt haben!