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Erpressung, Entführungen und Schmuggel

01.08.2012 | 18:51 Uhr

Das in Afghanistan aktive extremistische Haqqani-Netzwerk finanziert sich laut einem US-Untersuchungsbericht über "mafiöse" Operationen. Dazu gehörten unter anderem Erpressung, Entführungen sowie Schmuggel, heißt es in einem Gutachten des Anti-Terror-Zentrums in West Point.

Islamabad (dapd). Das in Afghanistan aktive extremistische Haqqani-Netzwerk finanziert sich laut einem US-Untersuchungsbericht über "mafiöse" Operationen. Dazu gehörten unter anderem Erpressung, Entführungen sowie Schmuggel, heißt es in einem Gutachten des Anti-Terror-Zentrums in West Point. Das System sei offenbar so lukrativ geworden, dass ein Festhalten daran für die Gruppe ein genauso wichtiges Ziel wie die Vertreibung ausländischer Truppen aus Afghanistan geworden sei. So würde ein Ende der Kämpfe mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Rückgang an Reichtum und Einfluss mit sich bringen, hieß es in dem am Dienstag (Ortszeit) veröffentlichten Bericht weiter.

Das Haqqani-Netzwerk soll mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida und den radikalislamischen Taliban in Verbindung stehen. Der Gruppe werden zahlreiche Anschläge auf die afghanische Hauptstadt Kabul zugeschrieben.

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