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Ermittlungsverfahren gegen Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy

22.03.2013 | 08:36 Uhr
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In der Affäre um illegale Wahlkampfspenden hat die französische Justiz ein Ermittlungsverfahren gegen den früheren Präsidenten Nicolas Sarkozy eingeleitet. Dem 58-Jährigen werde vorgeworfen, die Schwäche der L'Oréal-Milliardärin Liliane Bettencourt ausgenutzt zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft in Bordeaux laut dem Radiosender France Info am späten Donnerstagabend mit.

Paris (dapd). In der Affäre um illegale Wahlkampfspenden hat die französische Justiz ein Ermittlungsverfahren gegen den früheren Präsidenten Nicolas Sarkozy eingeleitet. Dem 58-Jährigen werde vorgeworfen, die Schwäche der L'Oréal-Milliardärin Liliane Bettencourt ausgenutzt zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft in Bordeaux laut dem Radiosender France Info am späten Donnerstagabend mit. Die reichste Frau Frankreichs soll den konservativen Politiker im Präsidentschaftswahlkampf 2007 finanziell unterstützt haben.

Es geht um Summen von mehreren hunderttausend Euro, bei denen Sarkozy die beginnende Demenz der inzwischen 90-Jährigen ausgenutzt haben soll. In Frankreich sind Wahlkampfspenden nur bis 7.500 Euro erlaubt. In Bordeaux wurde der frühere Staatschef am Donnerstag einem Hausangestellten der L'Oréal-Erbin gegenübergestellt, um herauszufinden, ob es im Jahr 2007 Treffen zwischen Sarkozy und Bettencourt gab. Sarkozys Anwalt kündigte an, gegen das Ermittlungsverfahren vorzugehen.

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