Ermittlungen wegen Ausforschung von Merkel-Handy eingestellt

Eine Abhörung des Handys von Bundeskanzlerin Angela Merkel durch die NSA konnte laut Generalbundesanwalt Harald Range nicht nachgewiesen werden.
Eine Abhörung des Handys von Bundeskanzlerin Angela Merkel durch die NSA konnte laut Generalbundesanwalt Harald Range nicht nachgewiesen werden.
Foto: dpa
Die Ermittlungen wegen des Abhörens von Angela Merkels Handy sind eingestellt worden. Als verdächtig galten vor allem amerikanische Geheimdienste.

Karlsruhe. Generalbundesanwalt Harald Range hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Ausforschung des Handys von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eingestellt. Der Vorwurf, amerikanische Nachrichtendienste hätten das Handy abgehört, habe sich "mit den Mitteln des Strafprozessrechts nicht gerichtsfest beweisen lassen", teilte die Bundesanwaltschaft am Freitag mit.

Range hatte die Ermittlungen vor einem Jahr wegen des Anfangsverdachts der Spionage und der Agententätigkeit eingeleitet. Die Ausspähaktionen der National Security Agency (NSA) in Deutschland haben die deutsch-amerikanischen Beziehungen erheblich belastet. Die NSA soll über Jahre auch Merkels Handy abgehört haben (dpa)

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