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Türkei

Erdogan nennt Demonstranten "Gesindel" - Protest geht weiter

16.06.2013 | 17:38 Uhr
Brutales Ende der Besetzung des Gezi-Park: Polizisten stürmen das Gelände und vertreiben die bewohner mit Tränengas und Schlägen.Foto: Tolga Bozoglu/dpa

Istanbul.   Mit der gewaltsamen Räumung des Protestlagers im Istanbuler Gezi-Park hat die türkische Regierung die Krise im Land gefährlich eskaliert. Es gab Hunderte Verletzte. Beobachter, darunter Grünen-Chefin Claudia Roth, sprachen von Szenen „wie im Krieg“.

Trotz der gewaltsamen Räumung des Istanbuler Gezi-Parks durch die Polizei gibt sich die türkische Protestbewegung nicht geschlagen. Während Regierungschef Recep Tayyip Erdogan am Sonntag vor jubelnden Anhängern seine Politik der harten Hand gegen internationale Kritik verteidigte, versammelten sich Zehntausende rund um den gesperrten Taksim-Platz zu neuen Protesten. In mehreren angrenzenden Vierteln lieferten sich Demonstranten Straßenschlachten mit der Polizei. "Taksim ist überall, überall ist Widerstand", skandierten Teilnehmer der Proteste. Die Polizei schoss mit Tränengasgranaten und setzte Wasserwerfer ein.

Erdogan beschimpfte die Protestbewegung bei der Veranstaltung seiner islamisch-konservativen AKP als "Terroristen" und "Gesindel". Ausländischen Medien warf er vor, ein Zerrbild der Türkei zu zeichnen. "Wer das (wahre) Bild der Türkei sehen möchte, (...) hier ist es", sagte Erdogan mit Blick auf die eigene Kundgebung. Die Räumung des Gezi-Parks verteidigte er damit, dass der Platz nicht einer einzelnen Gruppe, sondern allen Bewohnern Istanbuls gehöre. "Die Stadtverwaltung hat den Platz gesäubert, pflanzt jetzt Blumen und begrünt ihn. Die wahren Umweltschützer sind jetzt am Werk."

Gewaltsame Räumung mit Szenen "wie im Krieg"

Mit der gewaltsamen Räumung des Protestlagers im Gezi-Park hatte die türkische Regierung die Krise im Land zuvor gefährlich eskaliert. Hunderte Menschen seien verletzt worden, weil die Polizei bei ihrem Einsatz Gewalt wie im Krieg eingesetzt habe, so die Organisatoren der Proteste.

Die türkische Polizei vertrieb die mehr als zehntausend Demonstranten mit Wasserwerfern und Tränengas aus dem Zeltlager. Grünen-Chefin Claudia Roth erlebte die Gewalt in Istanbul mit – und äußerte sich entsetzt: „Das ist wie im Krieg. Die jagen die Leute durch die Straßen und feuern gezielt mit Tränengas-Granaten auf die Menschen.“

Nach den Zusammenstößen in der Nacht folgten am Sonntag neue Polizeieinsätze gegen Demonstranten, die zum Taksim-Platz marschieren wollten. Die Regierung verlegte Polizisten aus südostanatolischen Provinzen nach Istanbul und schickte auch die militärisch aufgestellte Gendarmerie in den Einsatz. Die Wut vieler Istanbuler Bürger über das erneute brutale Vorgehen der Polizei wird noch befeuert durch den Umstand, dass Ministerpräsident Erdogan am gleichen Tag eine große Kundgebung in einem Istanbuler Vorort, weit weg vom Taksimplatz abgehalten hat. Schon am Mittag wurden seine Anhänger eingesammelt und vom Land  busweise herbeigekarrt, mit Getränken, Baseballkappen und Sesamringen versorgt und mit Sonderfähren und Fischerbooten quer über den Bosporus gefahren. Als sie sich mit den regulären Fähren der städtischen Verkehrsbetriebe kreuzten, entstand ein verbaler Seekrieg mit Sprechchören, Schlachtengesängen und Pfeifkonzerten auf beiden Seiten. Viele Istanbuler Bürger wollen das brutale Vorgehen der Polizei nicht hinnehmen. Es begann wieder ein Marsch auf den Taksimplatz. Doch die Polizei, verstärkt durch eilends eingeflogene Hundertschaften aus den verschiedenen Provinzen, riegelte den Platz ab. Als die Demonstranten auf die Polizei zugehen, sich friedlich vor den Wasserwerfern auf den Boden setzen, ist das Anlass genug für die Polizei erneut mit Wasserwerfern, deren Strahl eine Übelkeit erregende orangefarbene Flüssigkeit beigemischt ist, vorzugehen. In den engen Gassen rücken gepanzerte Fahrzeuge vor, aus denen ein Schütze ganze Salven von Schüssen mit Plastikmunition abgibt. Die Demonstranten fliehen. Jedoch nur, um kurz darauf wiederzukommen. Die Gewaltspirale auf beiden Seiten dreht sicht weiter - die Kämpfe werden vermutlich bis weit in die Nacht andauern.

Es geht auch um Erdogans autoritären Regierungsstil

Grünen-Chefin Roth forderte am Sonntag eine klare Unterstützung für die Bürgerbewegung in der Türkei. „Das ist die neue Türkei. So etwas gab es noch nie. Und wir sind an der Seite der neuen Türkei und machen jetzt nicht die Türen zu.“ Zugleich forderte sie mehr Druck auf die Regierung von Erdogan, der die Polizeigewalt gegen Demonstranten beenden müsse.

Nach einer Nacht voller Gewalt warfen die Protestierenden den Sicherheitskräften Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor, weil zur Zeit der Räumung des Gezi-Platzes auch viele Frauen mit Kindern sowie ältere Menschen in dem Park gewesen seien. Die Taksim-Plattform verlangte, die Polizei müsse auch aufhören, die Arbeit von Ärzten zu behindern, die den Demonstranten freiwillig helfen.

Die landesweite Protestwelle in der Türkei hatte sich vor mehr als zwei Wochen an der brutalen Räumung eines Protestlagers im Gezi-Park entzündet. Die Regierung plant dort den Nachbau einer osmanischen Kaserne, in der es Wohnungen, Geschäfte oder ein Museum geben soll. Inzwischen richten sich die Demonstrationen aber vor allem gegen den autoritären Regierungsstil von Erdogan.

Erst feiern die Menschen – dann werden sie verprügelt

Der Sturm des Gezi-Platzes ist Ausdruck der autoritären Anmaßung. Dort feierten die Menschen bei türkischer Musik, Familien bewunderten die Zeltstadt. Der kleine Park, der nicht mehr als zwei Fußballfelder misst, war zu dieser Stunde kein Hort finsteren Widerstands, sondern ein heiteres Happening. Genau wie die Betonwüste des Taksim-Platzes nebenan, dessen Umgestaltung derzeit ruht – wegen der Proteste, die auch zur Besetzung des Parks geführt haben: die grüne Oase soll geopfert werden für den Wiederaufbau einer Kaserne im Osmanischen Stil.

Die Protestler waren nicht beunruhigt, dass die Polizei so massiv Präsenz zeigte. Hatte man nicht gerade heute sogar neue frische Blümchen um das Soldatendenkmal auf dem Taksim-Platz gepflanzt? Hatte Ministerpräsident Erdogan nicht zugesagt, nichts zu unternehmen, bis die Gerichte über das Bauprojekt entschieden haben?

Verletzte suchen Zuflucht in der Lobby des Divan Hotels

Polizei zerstört Protestlager

Am Samstagabend war der Platz daher voll. Touristen, Partygänger und einige hundert Protestierer. Dann, kurz   vor 21 Uhr, geht alles ganz schnell: Fontänen schießen über den Platz, Tränengasgranaten explodieren. Tausende Menschen rennen auseinander in die zahllosen Straßen und Gassen, die vom Platz wegführen. Die Wasserwerfer rücken nach, schießen ihre Fontänen auch in die engen Gassen, eine kleine Gruppe sieht sich plötzlich in einem bizarren Kindheitstraum gefangen: Sie haben Zuflucht in einem türkischen Süßigkeitenladen gefunden, dessen Besitzer schnell das Rollgitter heruntergelassen hat. Verletzte suchen Zuflucht in der Lobby des Divan Hotels am Rand des Platzes. Dort richten Helfer eine provisorische Sanitätsstation ein. Eine Gruppe von Demonstranten, die den Hoteleingang schützen will und die türkische Nationalhymne anstimmt, wird von der Polizei umzingelt und mit Wasserwerfern sowie Tränengas attackiert.

Augenzeugin Claudia Roth (Grüne): „Das ist wie im Krieg“

Nach Angaben der Protestbewegung werden erneut Hunderte Demonstranten verletzt. Ärzte berichten von schweren Kopfverletzungen, weil die Polizei offenbar Tränengasgranaten direkt auf die Menschen abfeuert. Andere Opfer sollen durch den Einsatz von Gummigeschossen ein Auge verloren haben. Istanbuls Gouverneur Hüseyin Avni Mutlu spricht dagegen von einem reibungslosen Einsatz, bei dem nur 29 Menschen leicht verletzt worden seien.

Am Sonntag wurde der Taksim-Platz dann erneut von starken Polizeikräften abgeriegelt. Die Protestbewegung rief dennoch wieder zu Demonstrationen auf. Der türkische Europaminister Egemen Bagis warnte Bürger und Touristen, sich vom Taksim-Platz fernzuhalten. Jeder, der den Platz betrete, werde „von nun an seitens des Staates als Sympathisant oder Unterstützer einer Terrororganisation angesehen“, drohte er.

Die Grünen-Chefin Claudia Roth hat in Istanbul entsetzt miterlebt, wie das Protestlager am Taksim-Platz von der Polizei geräumt wurde. „Das ist wie im Krieg. Die jagen die Leute durch die Straßen und feuern gezielt mit Tränengas-Granaten auf die Menschen“, sagte die Parteivorsitzende der Grünen am späten Samstagabend in Istanbul.

Proteste in der Türkei

Nach Berichten von Augenzeugen schoss die Polizei Tränengas direkt auf den Eingang des Luxushotels Divan, das am Istanbuler Gezi-Park liegt. Viele Demonstranten hatten nach dem Polizeieinsatz auf dem Platz dort Zuflucht gesucht. Die Tränengasschwaden zogen in die Lobby, einige Hotelangestellte griffen nach Gasmasken. Claudia Roth bekommt die Schwaden ab. Sie hustet, reibt sich die Augen, schnappt nach Luft und wird im Keller des Hotels auf einer Bank, die als Krankenlager dient, versorgt. Dem Nachrichtensender N24 sagt sie später: „Das fühlt sich an, als ob man vergiftet wird.“Roth hatte mit den Protestierenden in dem besetzten Gezi-Park gesprochen, bevor der Polizeieinsatz begann. Die Stimmung in dem Protestlager sei friedlich gewesen, sagte sie. (mit dpa)

Gerd Höhler und Stephan Hermsen



Kommentare
17.06.2013
08:41
Erdogan nennt Demonstranten
von Faltengesicht | #51

Sehr interessant ,die Kommentare hier. Hier scheint sich sehr viel Fachwissen zu sein,das genau wie die Zeitung mit den großen Buchstaben,genauestens bescheid weis.
Nur ,es gibt Demonstrationen und Demonstrationen .Da mir die einblicke in die türkische Situation nicht bekannt sind,will ich mich auch nicht dazu äußern.
Hier wird oft von Stuttgart 21 gesprochen . Beides hat irgendwie nichts mit ein ander zu tun .In Stuttgart haben normals Bürger zuerst friedlich demonstriert ,bis der s.g. schwarze Block ,bestehend aus Berufsdemonstrierern , die nur auf Krawall aus sind ,sich daran beteiligt haben . Nur wird das leider immer wieder bewusst verschwiegen.Sei es Castortransport,sei es Stuttgart 21,sei es Blockupy . Nirgendwo geht hier in Deutschland eine Demo ohne diese Chaoten ab .
Das da die Ordnungsbehörden gegen halten ,ist das legitime Recht eines Rechtsstaat dafür zu sorgen das es nicht zu größeren Ausschreitungen kommt .

17.06.2013
07:21
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Name von Moderation entfernt | #50

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17.06.2013
07:13
Erdogan nennt Demonstranten
von BauerKleppe | #49

Also, dem aktuellen Bericht im Morgenmagazin nach, muss es gemäß dem Kommentar von MaGiesecke irgendwo ein gigantisches Filmstudio mit tausenden Statisten geben, wo friedlich demonstrieren gespielt wird, wo doch auf dem Platz nur noch die gewaltberiteen Chaoten und Terroristen sind.

Es ist doch wohl mehr so, dass da tausende normale Bürger auf der Straße sind, die eine weitere direktivistische Entwicklung in der Türkei befürchten.

Es kommt wohl vor, dass Menschen ihre Unzufriedenheit auf die Straße tragen, wenn es ihnen zu bunt wird, wenn es "reicht".

Ich fürchte, dass absehbar die Medien zu berichten haben z. B. über die 60% arbeitslosen jungen Spanier, denen es ebenso "reicht", und das wird von Seiten der Demonstranten nicht so friedlich abgehen wie jetzt in der Türkei.

17.06.2013
06:45
Erdogan nennt Demonstranten
von Corvus | #48

Das wahre Gesicht Erdogans,
hat schon mal jemanden wie ihn gegeben – schnautzbart, Scheitel...der ging genauso gegen Menschen vor, die nicht seine Meinung vertraten.
Der feine Hr. Erdogan, möchte mit der Türkei in die EU, wo er sich doch
Jetzt so angestrengt hat zu beweisen, das er auch mit Terroristen aus
Dem eigenen Land klarkommt hat er das doch sicher verdient... und
Nebenbei bemerkt nachdem wir denen helfen Ihre Grenzen schützen und
ihnen Waffen verkaufen – warum kümmern wir uns nicht um die bösen
Terroristen die Hr. Erdogan so beängstigen?

Mal Spass bei Seite, sollen wir wirklich ei Land in die EU nehmen, das so gegen
Die eigenen Leute vorgeht nur weil sie eine eignene Meinung haben?
Ein Land das Menschenrechte mit Füssen tritt?
Kurden werden gejagt, Meinungsfreie offen angegriffen usw...
Das was Erdogan dort ausübt & getan hat gehört vor einen Internationalen Gerichtshof wegen Verletzung der Menschenrechte.

17.06.2013
06:44
MaGiesecke #44
von BrettBumms | #47

Sie schreiben: "VOLLE UNTERSTÜTZUNG FÜR ERDOGAN!!!
POLIZEI UND MILITÄR SCHÜTZEN DAS LAND VOR TERRORISTEN UND ANARCHISTEN!!!"

Sie haben genauso wenig wie Erdogan kapiert, was eine Demokratie bedeutet und wie diese funktioniert! Aber das Wesen einer Demokratie ist ja, dass selbst Menschen wie Sie ihre Meinung äußern dürfen, ohne niedergeknüppelt zu werden.

So richtig undemokratisch sind eigentlich Sie!!

17.06.2013
03:51
Erdogan nennt Demonstranten
von schille | #46

naja das mit der EU hat sich ja wohl erledigt =)

17.06.2013
02:28
Erdogan nennt Demonstranten
von Sandy2007 | #45

und sowas will in die EU

17.06.2013
02:19
Falsche Berichterstattung
von MaGiesecke | #44

Ich finde diesen sowie alle anderen Beiträge der Webseite über die Demonstrationen in der Türkei katastrophal!
Hier wird versucht; das deutsche Volk immer weiter von den Wahrheiten der Welt fernzuhalten.
Friedliche Demonstranten sind längst abgezogen, die restlichen wurden vorgewarnt, außerdem gibt es auch etliche Verletzte Polizisten.
Wer versucht, Anarchie in eine Demokratie einzubringen und so den Staatsoberhaupt zu stürzen, der verdient nichts anderes als Reizgas!
Ich beurteile die Berichterstattung von www.derwesten.de und möchte gerne wissen warum eigentlich so einseitig berichtet wird???
Ich bin ein politisch sowie wissenschaftlich aktiver Mensch und habe die Situation in der Türkei näher betrachtet, deswegen sage ich:
VOLLE UNTERSTÜTZUNG FÜR ERDOGAN!!!
POLIZEI UND MILITÄR SCHÜTZEN DAS LAND VOR TERRORISTEN UND ANARCHISTEN!!!

2 Antworten
Erdogan nennt Demonstranten
von teddybaer04 | #44-1

Knüppel und Tränengas für das Volk.
Wenn es dort so schön ist, warum ziehen sie nicht nach Istanbul?

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Name von Moderation entfernt | #44-2

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17.06.2013
02:03
Erdogan nennt Demonstranten
von Mell234 | #43

Claudia Roth, anno 2007:

http://www.claudia-roth.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2007/?no_cache=1&expand=55866&displayNon=1&cHash=3ca98ede392f111d40095872cd9e9ee0

Wir gratulieren dem türkischen Ministerpräsidenten und seiner Partei zu diesem großen Wahlerfolg. Das ist ein klarer Sieg der Vernunft und der Demokratie in der Türkei.

Die Wählerinnen und Wähler in der Türkei haben mit dem gestrigen Urnengang eine demokratische Entscheidung getroffen, die ein klares Ja zu Reformen, zu Europa, zu stabilen Verhältnissen und zur weiteren Demokratisierung des Landes bedeutet.


Mal sehen wann Frau Roth all ihre anderen weltfremden Aussagen, die sie im Laufe der Jahre getroffen hat, mal überdenkt.

1 Antwort
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Name von Moderation entfernt | #43-1

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17.06.2013
01:03
Erdogan nennt Demonstranten
von schRuessler | #42

Das einzig positive an dieser Geschichte ist es, mit anzusehen, wie sich die versammelten Türken- und Grünen-Hasser jetzt winden, weil sie nicht wissen, auf welche Seite sie sich schlagen sollen.

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