Empörung über den Tod von Jordanier

Bagdad..  Die Terrormiliz Islamischer (IS) Staat hat den als Geisel genommenen jordanischen Piloten Muas al-Kasasba vermutlich bei lebendigem Leib verbrannt. Das zeigen Bilder aus einem Video, die am Dienstag auf dschihadistischen Internetseiten veröffentlicht wurden.

Al-Kasasba war im Dezember über dem nordsyrischen Al-Rakka abgestürzt und von den IS-Dschihadisten gefangen genommen worden. Der 26 Jahre alte Oberleutnant war der erste Soldat der von den USA angeführten Anti-IS-Allianz, der in die Hände der Extremisten gefallen war.

„Dies ist das erste Mal, dass die Gruppe eine Geisel verbrannt hat, die große Beachtung in den Medien gefunden hat“, stellte das auf Terrorismus spezialisierte Intel Center aus Alexandria bei Washington fest. „Dies zeigt, dass die Gruppe fortlaufend ihre Methoden weiterentwickelt, um die größte Publicity zu erzielen.“

US-Präsident Barack Obama verurteilte den IS als bösartige und barbarische Organisation. Die mutmaßliche Ermordung werde die Bemühungen des Anti-IS-Bündnisses nur verdoppeln.