Einsatz zur Geiselbefreiung in Algerien dauert laut Regierung an

Nach der versuchten Geiselbefreiung auf einem Erdgasfeld in Algerien haben die Streitkräfte des Landes ihren Einsatz gegen die islamistischen Entführer am Donnerstagabend fortgesetzt. "Die Operation (...) dauert an", sagte der algerische Kommunikationsminister Mohand Said Oubelaid im Radio. Die genaue Zahl der Opfer und entkommenen Geiseln war unterdessen weiter unklar.

Algier (dapd). Nach der versuchten Geiselbefreiung auf einem Erdgasfeld in Algerien haben die Streitkräfte des Landes ihren Einsatz gegen die islamistischen Entführer am Donnerstagabend fortgesetzt. "Die Operation (...) dauert an", sagte der algerische Kommunikationsminister Mohand Said Oubelaid im Radio. Die genaue Zahl der Opfer und entkommenen Geiseln war unterdessen weiter unklar. "Zahlreiche Geiseln sind frei und viele Terroristen wurden getötet. Wir bedauern, dass einige getötet und verletzt wurden - haben aber keine genauen Zahlen", sagte Oubelaid weiter.

Die Entführer hatten über die mauretanische Nachrichtenagentur NIA zuvor erklärt, 35 Geiseln und 15 Entführer seien bei dem Hubschrauberangriff der algerischen Streitkräfte getötet worden. Sieben Geiseln hätten den Befreiungsversuch überlebt. Aus Sicherheitskreisen verlautete, mindestens 20 der ausländischen Geiseln sei die Flucht gelungen.

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