Das aktuelle Wetter NRW 8°C
Politik

Einsatz zur Geiselbefreiung in Algerien dauert laut Regierung an

17.01.2013 | 21:13 Uhr
Foto: /BP/-

Nach der versuchten Geiselbefreiung auf einem Erdgasfeld in Algerien haben die Streitkräfte des Landes ihren Einsatz gegen die islamistischen Entführer am Donnerstagabend fortgesetzt. "Die Operation (...) dauert an", sagte der algerische Kommunikationsminister Mohand Said Oubelaid im Radio. Die genaue Zahl der Opfer und entkommenen Geiseln war unterdessen weiter unklar.

Algier (dapd). Nach der versuchten Geiselbefreiung auf einem Erdgasfeld in Algerien haben die Streitkräfte des Landes ihren Einsatz gegen die islamistischen Entführer am Donnerstagabend fortgesetzt. "Die Operation (...) dauert an", sagte der algerische Kommunikationsminister Mohand Said Oubelaid im Radio. Die genaue Zahl der Opfer und entkommenen Geiseln war unterdessen weiter unklar. "Zahlreiche Geiseln sind frei und viele Terroristen wurden getötet. Wir bedauern, dass einige getötet und verletzt wurden - haben aber keine genauen Zahlen", sagte Oubelaid weiter.

Die Entführer hatten über die mauretanische Nachrichtenagentur NIA zuvor erklärt, 35 Geiseln und 15 Entführer seien bei dem Hubschrauberangriff der algerischen Streitkräfte getötet worden. Sieben Geiseln hätten den Befreiungsversuch überlebt. Aus Sicherheitskreisen verlautete, mindestens 20 der ausländischen Geiseln sei die Flucht gelungen.

© 2013 AP. All rights reserved

dapd

Facebook
Kommentare
Umfrage
Viele Manager von städtischen Unternehmen verdienen mehr als eine halbe Million Euro im Jahr. Die Einkommen richten sich nach Branche, Unternehmensgröße und Umsatz. Finden Sie die hohen Gehälter angemessen?

Viele Manager von städtischen Unternehmen verdienen mehr als eine halbe Million Euro im Jahr. Die Einkommen richten sich nach Branche, Unternehmensgröße und Umsatz. Finden Sie die hohen Gehälter angemessen?

 
Fotos und Videos
Aus dem Ressort
Ukraine-Krise - Putin treibt Keil in die Berliner Koalition
Ukraine-Streit
CSU-Chef Seehofer warnt Außenminister Steinmeier (SPD) vor Alleingängen. Der Bayer will die deutsche Russland-Politik beim Koalitionsgipfel klären. In der Union geht die Sorge um, dass der Außenminister in der Ukraine-Krise einen eigenen Kurs fahren und sich damit profilieren könnte.
Grüne wollen nach der Energiewende jetzt die Agrarwende
Parteitag
Die Partei versucht, einen Schlussstrich unter ihre Führungskrise zu ziehen und will mit der Agrarwende punkten. Der Grünen-Parteitag stärkt die Vorsitzenden und feiert den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann.
SPD und Grüne wollen "Soli"-Geld ab 2020 auch für den Westen
Soli
Die Ministerpräsidenten von SPD und Grünen einigten sich darauf, dass der Solidaritätszuschlag ab 2020 nicht ersatzlos wegfallen soll. Dann soll auch der Westen von den Einnahmen profitieren. Das Modell soll den CDU-geführten Ländern bei der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz vorgelegt werden.
Im Ruhrgebiet verfallen die Immobilienpreise
Immobilien
Eine Studie des Onlinedienstes Immowelt zeigt: Das Ruhrgebiet hinkt dem großen Immobilienrausch in Deutschland hinterher, im Durchschnitt verlieren sie in Städten wie Dortmund und Essen sogar an Wert. Doch das muss nicht automatisch ein Nachteil sein.
Mehrheit für Soli-Förderung in Ost- und Westdeutschland
Umfrage
Soli Ost auch für den Westen - dafür ist eine deutliche Mehrheit der Deutschen. In Düsseldorf diskutieren am Sonntagnachmittag die Ministerpräsidenten von SPD und Grünen über die Soli-Zukunft.