Egon Geerkens war an Verhandlungen über Wulffs Kredit beteiligt
21.12.2011 | 06:27 Uhr 2011-12-21T06:27:22+0100
Berlin. Aufklärung in kleinen Schritten: Über seinen Anwalt hat Bundespräsident Christian Wulff zugegeben, dass der Unternehmer Egon Geerkens an den Kreditverhandlungen beteiligt war. Bislang hatte Wulff behauptet, er habe den Vertrag mit dessen Ehefrau Edith Geerkens abgeschlossen.
Der Unternehmer Egon Geerkens war an den Verhandlungen über den Kredit seiner Ehefrau an den damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff beteiligt. Dies bestätigte Wulffs Anwalt Gernot Lehr der Zeitung "Die Welt" (Mittwochausgabe).
"Der Darlehensgewährung vorausgegangen war die Suche des Ehepaars Wulff nach einer geeigneten Immobilie", zitierte das Blatt aus einer Stellungnahme Lehrs. "Hierin war Herr Egon Geerkens aufgrund seines besonderen Sachverstands und der freundschaftlichen Beziehungen eingebunden." Die Initiative für ein Privatdarlehen sei jedoch von dessen von Ehefrau Edith ausgegangen. "Die Modalitäten wurden gemeinsam besprochen, das Darlehen von Frau Edith Geerkens gewährt", schrieb Lehr.
Geerkens hat auch Gespräche mit der Bank angeregt
Der heutige Bundespräsident Wulff hatte bislang nicht Stellung zu der Frage genommen, inwieweit Egon Geerkens in Verhandlungen involviert war. Geerkens hatte jedoch im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" seine Beteiligung deutlich gemacht.

Immer neue Vorwürfe bringen Christian Wulff in Bedrängnis. Was meinen Sie - soll der Bundespräsident zurücktreten?
Wulffs Anwalt Lehr betonte zudem, die Bedingungen für Wulffs Kredit bei der BW-Bank seien nicht ungewöhnlich. Mit diesem Darlehen hatte Wulff den Privatkredit im März 2010 abgelöst. Die Gespräche mit der Bank hatte nach seiner Darstellung Egon Geerkens angeregt. (dapd)

18:24
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06:18
Wem Gott ein Amt gibt dem gibt er auch Verstand,von viel war nie die Rede.
04:44
wenn er sein Gesicht waren will, sollte er seinen Hut nehmen,aber das weiss er selbst!
www.gfu-page.de
18:13
@58 sie können als wullff anhänger noch soviel schreiben er kann gehen solche politiker brauchen wir nicht über andere hetzen (schröder) und selbst noch schlimmer nur korrupt
18:11
@58 sie können als wullff anhänger noch soviel schreiben er kann gehen solche politiker brauchen wir nicht über andere hetzen (schröder) und selbst noch schlimmer nur korrupt
18:11
Er braucht doch nur in die Kirche zum Beichten zu gehen, da wird ihm alles vergeben und alles ist wieder gut!
So ist das bei den Katholen ...
15:54
Nach dem sich, nach langer Sprachlosigkeit, sein routinemäßiges Bedauern abgenutzt hat können endlich die Fakten gewichtet werden. Wenn alle Vorgänge wie er sagt normal und legal sind fragt man sich fragt man sich, warum alle Informationen nur auf Druck von außen bekannt gegeben werden.
Ein so erfahrener Politiker wie Herr Wulff wusste das solch eine Zahlung und die anderen Vergünstigungen an einen Ministerpräsidenten, auch wenn sie juristisch legal sein sollte, immer etwas anrüchiges haben . Moralisch sind sie jedenfalls zu Beanstanden.
Das ihn jetzt seine Vorhaltungen gegenüber dem damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau einholen und bei seinem eigenem Verhalten vorgehalten werden ist nur gerecht und verständlich.
Als Bundespräsident wird er wohl keine Möglichkeit mehr haben, bei Bedarf und Notwendigkeit, die Bürger an ihre moralischen Verpflichtungen zu erinnern.
14:04
Eine weitere Frage: Wie respektlos geht Wulff mit denen um, die im sein Verweilen im Amt auf Dauer bezahlen müssen.
13:47
"Wir gehen immer noch respeklos mit unseren Staatsoberhäupten um." Die Frage ist doch eher, wie respektlos geht Wulff mit seinem Amt um?
13:35
Wenn er jetzt zugibt, was er vorher abstritt, hat er gelogen. Den Amtseid hat er ganz auf sich bezogen: Günstlinge, um Schaden von ihm ab zu wenden. Geld um seinen Nutzen zu mehren.Und seine Kraft den Gaunern zu widmen, die ihm Luxusurlaub ermöglichen. Er ist der Präsident der drei G: Günstlinge, Geld und Gaul.
Heißt: Günstlinge, Geld und Gauner. Einem geschenktem Gaul...