Dumm gelaufen

Man staunt ja immer wieder über die Dummheiten, die sich Kriminelle leisten. Zu den Klassikern des Genres zählt der Einbrecher im Winter, der Fußspuren im Schnee hinterlässt und die Ermittlungsarbeit zu einem Klacks macht. Kürzlich war von einem Mann zu lesen, der in eine Kirche einbrach. Dies hatte der Mann sinnvollerweise im Schutz der Dunkelheit getan, auf der Suche nach einem Lichtschalter aber den Knopf für das Kirchengeläut gedrückt. Oder der Handydieb, dem eine SMS mit einer Einladung zum Rendezvous auf seinem neuen Gerät so gut gefiel, dass er am vereinbarten Treffpunkt erschien und von der Polizei empfangen wurde. Frisch eingetroffen ist die sechsköpfige Einbrecherbande, die am Samstag einer Frau in Berlin die Wohnung verwüstete. Da dabei ein Führerschein verlustig ging, boten sie dem Opfer den Tausch „Beute gegen Fleppe“ an und waren wenig später verhaftet. Und was soll man von dem Dortmunder Dieb halten, der sich auf der Flucht vor den Hausbesitzern in den Schnüren der Weihnachtsbeleuchtung verhedderte? Richtig: nichts.