DSK & Schwarzenegger – von Ulrich Reitz
17.05.2011 | 18:51 Uhr 2011-05-17T18:51:00+0200Ist es wirklich entscheidend, ob die Frau, mit der Frankreichs Spitzen-Sozialist Strauss-Kahn offenbar Sex hatte, damit einverstanden war? Ist es entscheidend, ob das Zimmermädchen des kalifornischen Gouverneurs Schwarzenegger freiwillig auf dessen sexuelle Wünsche einging?
Sicher: Es ist wichtig. Davon hängt ab, ob Strauss-Kahn ins Gefängnis muss und wenn ja, ob er vor seinem Tod noch einmal heraus kommt.
Nach allem, was man bisher weiß, verhielt sich Schwarzenegger wenigstens hinterher wie ein Gentleman. Vorher nicht. Ebenso wenig wie Strauss-Kahn. Beide gingen mit ihrer sehr großen Macht augenscheinlich sehr verantwortungslos um.
Wer Macht hat, dem wird Verantwortung geliehen. Geliehen, nicht geschenkt. Solche Macht für den niederen Zweck zu missbrauchen, sich Sex mit Machtlosen zu verschaffen, ist nicht nur moralisch verwerflich, sondern obendrein auch noch ein Vertragsbruch.
Das öffentliche Amt wird, zum Schaden der Allgemeinheit, beschädigt. Die Fälle Strauss-Kahn und Schwarzenegger werden, wieder ein Mal, zu sehr aus der TäterPerspektive betrachtet. Man sollte mehr auf die Opfer, die Frauen, schauen und hören.

14:02
Doppelte Moral hat es in lange gegeben, schon zur Zeiten von Jesus ( Wer von Euch ohne Schuld ist...)Sexualität, solange beide Partner einverstanden damit sind, ist Privatsache, egal ob es um Homosexualität geht oder Heterosexualität. Was in New York passiert ist, wissen wir nicht. Möglich sit durchaus, dass man DSK in eine Falle gelockt hat, indem man eine Schwäche ausnutze. Bei Assange könnte es ähnlich gewesen sein. Prominente müssen sich vor bestimmten Frauen in Acht nehmen.
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Selten habe ich einen so scheinheiligen Kommentar gelesen!
01:03
Prinzipiell gibt es zwei Arten von Männern:
die einen, die gerne essen und andere, die sich auch schon mal zurückhalten können.
Beim Sex ist es nicht anders.
So mancher Ehrenmann kann sich auch beim Sex nicht zurückhalten.
Wäre schön mal anzusehen, wie sich bekannte Persönlichkeiten verhalten würden, wenn man sie alle zusammen in ein Bordell steckt.