Drei Viertel aller Migranten belegen Pflicht-Sprachkurse
29.10.2009 | 18:15 Uhr 2009-10-29T18:15:00+0100Berlin. 77 Prozent der dazu verpflichteten Migranten besuchen einen Sprachkurs. Das gab das Innenministerium bekannt. Die Zahlen widersprechen einem Unions-Politiker, der von viel mehr Verweigerern gesprochen und den Betroffenen mit Kürzungen von Sozialleistungen gedroht hatte.
Die Sprachkurse für Migranten werden von gut drei Vierteln der dazu Verpflichteten auch tatsächlich belegt. Im vergangenen Jahr hatten sich 77 Prozent der Betroffenen zu den Kursen angemeldet, wie aus einer am Donnerstag bekannt gewordenen Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht. Ob es sich bei jenen, die sich nicht angemeldet hatten, um „Verweigerer“ handelte, könne nicht gesagt werden. Es könne auch andere Gründe gegeben haben, wie etwa Umzug, Schwangerschaft oder Krankheit.
Mit der Antwort auf die Anfrage der Linken-Abgeordneten Sevim Dagdelen wird den Angaben des CDU-Innenpolitikers Wolfgang Bosbach widersprochen, der kürzlich von einer 40-prozentigen Verweigerer-Quote gesprochen hatte. Für diese Gruppe hatte Bosbach Kürzungen bei den Sozialleistungen verlangt.
„Wer angesichts der Regierungsangaben von Verweigerung spricht, will einerseits Zwang und Repression rechtfertigen und andererseits das Klima gegen Migrantinnen und Migranten befeuern“, erklärte Dagdelen in Berlin. „Diejenigen, die die Wahrheit kennen und leugnen, wollen Menschen mit Migrationshintergrund nicht ernsthaft integrieren.“ (afp)

22:16
Für was muss der deutsche Staatsbürger eigentlich noch alles aufkommen? Schon jetzt bezahlen Migranten weniger Steuern als Einheimische, erhalten mehr Sozialhilfe/Arbeitslosengeld etc. als Einheimische. Bekommen Wohnung bevorzugt und billiger als Einheimische. Von der Bevorzugung bei dem Schulurlaub und den bezahlten religiösen Zusatzfeiertagen mal ganz zu schweigen.
18:42
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03:18
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20:41
Hier geht nichts freiwillig - nur Pflichtkurse...
Das zeigt haarklein welches Interesse sog. Migranten aus dem türkischen/arabischen Sprachraum an der deutschen Sprache haben...
Aber man will sich ja integrieren, eine Arbeit aufnehmen und die Sprache lernen.....
Diese Aussage hören Sie heute...in 5 und in 10 Jahren...(Sherahazade erzählt eine Geschichte....)
Wers glaubt....
19:44
Herr Bosbach hat meines Wissens von 30 % Verweigerern gesprochen. Zusätzlich hat er von den Abbrechern dieser Kurse gesprochen, dass sehr wahrscheinlich daher diese 40 % entstanden sind, die unfähig sind, die deutsche Sprache zu lernen oder lernen zu wollen.
Man muß wohl schon den ganzen Text lesen!
Aber beim Sarrazin Interview haben das die Experten auch nicht für notwendig gefunden.
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17:04
Auch wenn Bosbach in der prozentualen Höhe falsch lag, sind es aber immer noch 23% Verweigerer. Jetzt sollte man aber achtgeben: Handelt es sich um weibliche Verweigerer, denen der Integrationskurs von der Familie verweigert wird,? Dann ab mit der ganzen Sippschaft. Österreich macht es vor (www.kurier.at; www.krone.at; www.nachrichten.at; www.tt.at; www.kleinezeitung.at): Wer keine Integrationsschulung von ca. 330 Stunden jährlich besucht, wird ausgewiesen. Vor wenigen Tagen waren wieder drei Familien dran.
14:06
Und was kommt am Ende dabei Raus?
13:21
Die Sprachkurse für Migranten werden von gut drei Vierteln der dazu Verpflichteten auch tatsächlich belegt. Im vergangenen Jahr hatten sich 77 Prozent der Betroffenen zu den Kursen angemeldet
Was sagt uns das? Überhaupt nichts! Zumindest nicht viel.
Es müßte dargestellt werden, warum sie sich nicht zu den Sprachkursen anmelden. Vielleicht können sie schon Deutsch?
Ferner das Herkunftsland sowie das Alter.
Die Verbindung die der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach herstellt, der kürzlich von einer 40-prozentigen Verweigerer-Quote gesprochen hatte, ist gewagte These. Warum?
Woher weiß er, dass die Verweigerer besser Nicht-Teilnehmer, Leistungen nach der Sozialhilfe beziehen? Der nachziehende Ehepartner eines gut situierten Zuwanderers wird sein Ehefrau nicht unbedingt in so einen Sprachkurs schicken. Warum auch? Sie lernt besser in der Familie und bucht sich einen intensiven Sprachkurs.
Die Deutsch-Kurse sind nicht besondrs gut. Also didaktisch könnte man da schon mehr auf die Bank legen.