Die NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze in Istanbul

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze reist für eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen in die Türkei.
Wissenschaftsministerin Svenja Schulze reist für eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen in die Türkei.
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Was wir bereits wissen
Die Kooperation zwischen deutschen und türkischen Universitäten soll sich verbessern. Dafür reiste die Wissenschaftsministerin Schulze in die Türkei.

Istanbul.. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) will den Austausch von angehenden Lehrern zwischen Nordrhein-Westfalen und der Türkei voranbringen. "Für Lehramtsstudierende wäre das eine sehr interessante Anregung", sagte Schulze der Deutschen Presse-Agentur in Istanbul kurz vor dem Ende ihrer Delegationsreise am Freitag.

Hochschulen In Gesprächen mit Wissenschaftlern, Studenten und Schülern in der türkischen Metropole sei deutlich geworden, dass deutschsprachige Lehrer in der Türkei gebraucht würden - und es wichtig für deutsche Studenten sei, das türkische Schulsystem kennenzulernen.

Während ihres viertägigen Aufenthalts wurden Hochschulkooperationen vorangebracht: So wollen die Marmara Universität in Istanbul und die RWTH Aachen künftig stärker zusammen arbeiten. Auch die Yeditepe Universität und die Universität Paderborn vereinbarten eine Kooperation in der Lehre.

Gibt es Wissenschafts-Beschränkungen in der Türkei?

"Es ist mir jetzt noch mal klarer geworden, wo die Schwierigkeiten für türkische Studierende liegen, die an eine deutsche Hochschule kommen, aber auch für Erasmus-Studierende, die aus Deutschland in die Türkei kommen", sagte die Ministerin. Das türkische Hochschulsystem sei viel zentraler organisiert.

Stadtentwicklung Schulze wollte auf ihrer Reise auch die politische Lage in der Türkei thematisieren und herausfinden, welchen Beschränkungen die Wissenschaft in dem Land unterliegt. "Man kann das ganz schwer sagen in so einem großen Wissenschaftssystem wie hier", sagte sie. Die Studenten und Forscher, denen sie begegnet sei, hätten aber nicht über Einschränkungen geklagt. (dpa)