Die Lehren aus dem Griechenland-Desaster
01.03.2010 | 19:37 Uhr 2010-03-01T19:37:00+0100Die Kanzlerin hat ein feines Gespür für politische Minenfelder. Deutsches Steuergeld für Griechenland, das weiß Angela Merkel nur zu gut, ist innenpolitisch nicht vermittelbar.
Wenn Kommunen Straßen- wegen der Haushaltslöcher nicht mehr stopfen, die Wassertemperatur im Hallenbad aus Energiespargründen sinkt, wenn es an Betreuungsplätzen für Kinder fehlt und die Bundespolitik über Rente mit 70 und die Bezahlbarkeit des Sozialsystems debattiert, sind Milliarden-Hilfen für die Pleite-Hellenen nicht zu rechtfertigen. Zumal Griechenland nichts getan hat, um Solidaritätsgefühle aufkommen zu lassen.

19:37
An der Griechischen Situation kann man das Desaster Der Politik erkennen,das Leichte Geld und die Kriminelle Energie der Finanzhassadeure verführen Staaten allzu locker mit ihrem Haushalt umzugehen.da diese keine Sanktionen zu Fürchten haben,wie die letzte Finanzkriese gezeigt hat,Spekulieren sie munter weiter.Dazu kommen noch die auf Druck der Amerikaner in die EU Katapultierten ehemaligen Warschauer Packtstaten deren Finanzlage auch nicht zum besten steht.da hat die EU einege Aufgaben zu stemmen
13:22
Solange die oberste EU-Aufsicht nicht die Gewinne oder das Kapital der Verursacher pfänden kann, macht die Diskussion kein Sinn. Seit der finanzkrise haben alle gesehen, dass die Banken & Co uns, ob nun Deutscland, Griechenland oder sonst welche EU-Länder, in Hand haben und uns auch als Schachfiguren schamlos ausnutzen. Selbst wenn der Euro sinkt, die haben ihr Felle schon im trockenen.
21:51
Die griechische Wirtschaft produziert 8% unter Produktionspotential.
Ich bin dafür Länder die in einer Währungsunion permanent Handelsbilanzüberschüsse zu Strafzahlungen von 30% der erzielten Überschüsse zu verurteilen.
Das dürfte reichen um Griechenland zu helfen.
Anderenfalls dürften die Bevölkerung aller uns umgehenden Länder dazu aufrufen deutsche Waren zu boykottieren.
Deutschland hat 10 Jahre unter seinen Verhältnissen gelebt.
Wer glaubt in 2 Jahren wird es wie vor der Finanzkrise sein hat nichts verstanden.