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Die anderen innenpolitischen Baustellen:

Barack und Michelle Obama: Nach dem Wahlsieg bleibt dem Präsidenten wenig Zeit zum Feiern.

ARBEITSPLÄTZE: Trotz einer gewissen Entspannung und eines zaghaft konstanten Stellenaufwuchses steht der Arbeitsmarkt mit einer Arbeitslosenquote von 7,9 Prozent für amerikanische Verhältnisse alles andere als rosig da r. Legt man die jetzigen Wachstumsraten an, benötigt Amerika noch mindestens drei Jahre, um jene Jobs wieder zu gewinnen, die durch die Rezession 2008 verloren gingen. Ein großes nationales Infrastrukturprogramm in Straßen, Brücken und Energienetze, das Experten auf jährlich 200 Milliarden Dollar über einen Zeitraum von zehn Jahren angesetzt sehen wollen, würde Arbeitsplätze schaffen. Kehrseite der Medaille: Kurzfristig würden die Staatsschulden weiter steigen. Und: Die Republikaner lehnen diese Vorgehensweise ab. Sie wollen die Wirtschaft vor allem durch Steuererleichterungen für Unternehmen in Schwung bringen. Wie auch immer: Vom Weißen Haus wird ab sofort höchstes Engagement bei der Schaffung von Jobs erwartet.

Das ist Barack Obama

EINWANDERUNG: Restriktive Gesetz gegen Immigranten haben in südlichen Bundesstaaten bereits erhebliche wirtschaftliche Schäden verursacht. Hunderttausende Saisonarbeiter sind einfach weitergezogen; in freundlichere Bundesstaaten oder zurück nach Lateinamerika. Aber elf Millionen Einwanderer ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung leben seit vielen Jahren in Amerika. Der Druck, einem nennenswerten Teil den Weg zur nachträglichen Einbürgerung zu ermöglichen, wird immer größer. Eine größere Einwanderungsreform, wie sie Obama zu Beginn seiner Amtszeit angekündigt, dann aber wegen des Drucks der Republikaner auf Eis gelegt hat, ist überfällig.

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Kommentare
08.11.2012
14:08
Auf Obama warten etliche Baustellen - und ein Sturz von der Klippe
von PierreS | #2

Wie zu erwarten war, gestaltet sich bereits die Anfangsphase nach der Wiederwahl als schwierig. Vor allem außenpolitisch warten eine Menge Aufgaben auf den Präsidenten. Aber ändern wird sich nicht sehr viel an den Machtverhältnissen in den USA. Also was kann man aus den letzten Wochen nach Deutschland mitnehmen? Sehr viel Wahlkampf wurde über die neuen Medien oder Social Media betrieben. Beweis dafür ist beispielsweise, dass Obama mit seiner Meldung zur Wiederwahl den Twitter Rekord gebrochen hat. a href=" http://netzsieger.de/blog/elektronik/smartphones/usa-wahlnacht-das-obama-phone-und-twitter-grund-fur-obamas-sieg/" target="_blank"B Hier ist dazu ein kleiner Artikel. /a Ich bin gespannt inwiefern sich dies auf den Wahlkampf in Deutschland auswirkt und ob im nächsten Jahr auch hier zu Lande vermehrt auf die neuen Medien gesetzt wird, um vor allem die junger Wähler zu erreichen.

07.11.2012
15:53
Auf Obama warten etliche Baustellen - und ein Sturz von der Klippe
von Entschuldigung | #1

Entschuldigung,
"Auch die Finanzmärkte wollen Klarheit"
die sollen doch mal bei Goldmann Sachs anrufen und fragen, was Obama in ihrem Auftrag zu tun hat!

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