Die Ampelfrau schaffte es nicht...

An Rhein und Ruhr..  Die Ampelfrau hat es nicht in den Dortmunder Straßenverkehr geschafft. Die Verwaltung erteilte SPD und Grünen, die nach einem weiblichen Leuchtsymbol verlangt hatten, eine Abfuhr – aus Kostengründen. Denn eigentlich sei es egal, welches Geschlecht dem Fußgänger anzeigt, ob er gehen oder stehen soll.

Der Fußgänger? Nein, am 1. April 2013 trat die neue Straßenverkehrsordnung in Kraft, die sprachlich mit jeder Geschlechterdiskriminierung Schluss machen sollte.

Der „zu Fuß Gehende“

Aus dem Fußgänger wurde der „zu Fuß Gehende“, der Mofafahrer ist nun der „Mofa-Fahrende“ und auch der „Verkehrsteilnehmer“ wurde gestrichen. Die korrekte Formulierung lautet nun „wer am Verkehr teilnimmt“.

Die Uni Leipzig sprang ebenfalls auf den geschlechtsneutralen Zug auf. Die Hochschule hatte 2013 eine neue Verfassung verabschiedet, die festlegt, dass weibliche Bezeichnungen für beide Geschlechter gelten. Willkommen „Herr Professorin“ hieß es dann.

Schnell schob die Verwaltung jedoch nach, dass sich im täglichen Umgang nichts ändern solle, es gehe nur um die Formulierung in der Grundordnung.