"Deutschlandplan" der SPD geht nach hinten los
07.08.2009 | 12:39 Uhr 2009-08-07T12:39:00+0200
Frankfurt. Die Idee der SPD, mit dem"Deutschlandplan" im Wahlkampf zu punkten, ist offenbar nach hinten losgegangen. Die Wähler reagierten zumeist skeptisch. In drei Umfragen von ARD, ZDF und N24 fallen Kanzlerkndidat Steinnmeier und seine SPD in der Wählergunst weiter ab.
Der Wahlkampfstart der SPD ist Umfragen zufolge wirkungslos verpufft. ZDF-Politbarometer, N24/Emnid und der Deutschlandtrend der ARD weisen für die Sozialdemokraten übereinstimmend sogar einen Verlust von einem Prozentpunkt und einen Wert von nur noch 23 Prozent bei der Sonntagsfrage aus. Eine große Mehrheit hält zudem den Plan von SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier für unrealistisch, in den kommenden zehn Jahren vier Millionen Arbeitsplätze zu schaffen.
Alle Umfragen zeigen Mehrheit für Schwarz-Gelb
Alle drei Umfragen weisen derzeit eine Mehrheit für Schwarz-Gelb aus. Das Politbarometer der Forschungsgruppe Wahlen sah CDU/CSU bei der Sonntagsfrage weiter bei 36 Prozent. Keine Veränderungen gab es demnach auch bei der FDP (14 Prozent) und der Linken (9 Prozent). Die Grünen legen einen Punkt auf 12 Prozent zu. Emnid wies am Freitag 35 Prozent für die Union aus, 15 Prozent für die FDP, 12 für die Grünen und 11 Prozent für die Linke.
Infratest dimap ermittelte im Deutschlandtrend ein Plus von zwei Punkten für die FDP auf 16 Prozent. Die Union kann demnach mit 35 Prozent rechnen (minus eins). Linke und Grüne erreichen unverändert 10 und 13 Prozent.
"Deutschlandplan" trifft auf Skepsis
Steinmeiers Deutschlandplan trifft auf Skepsis. Nur 13 Prozent der Bürger halten es laut Politbarometer für realisierbar, bis zum Jahr 2020 vier Millionen neue Arbeitsplätze schaffen zu wollen. 83 Prozent glauben nicht, dass dieses Ziel erreicht werden kann. Diese Einschätzung teilen auch gut zwei Drittel der SPD-Anhänger. Laut Deutschlandtrend halten 73 Prozent das Ziel für unrealistisch.
Klarer Abstand bei der K-Frage
Der Außenminister verliert auch persönlich an Ansehen. Er erreichte laut ZDF auf einer Skala von plus fünf bis minus fünf nur noch einen Durchschnittswert von 0,8 Prozent. Das waren 0,2 Punkte weniger als beim zweiten Politbarometer im Juli. Kanzlerin Angela Merkel behauptet sich bei 2,0 und bleibt knapp hinter Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg die Nummer zwei auf der Popularitätsskala.
Die CDU-Vorsitzende hält ihren Herausforderer auch bei der K-Frage auf Distanz: Derzeit wollen genau wie Ende Juli 62 Prozent Merkel wieder als Kanzlerin und nur 25 Prozent Steinmeier. Dabei erhält die Regierungschefin weiterhin viel mehr Zuspruch in den eigenen Reihen (93 Prozent) als Steinmeier bei den SPD-Anhängern (53 Prozent).
Glaubwürdigkeit, Sympathie, Durchsetzungsfähigkeit
Beim Vergleich der Eigenschaften Glaubwürdigkeit, Sympathie und Durchsetzungsfähigkeit hat die Kanzlerin einen deutlichen Vorsprung vor dem SPD-Kandidaten. Nur beim Thema Arbeitsmarkt trauen die meisten Wähler beiden Politikern wenig zu: So glauben 19 Prozent, dass eher Merkel für neue Arbeitsplätze sorgen könne. 10 Prozent nennen Steinmeier, aber 55 Prozent sehen keinen Unterschied zwischen den beiden.
Müntefering hofft auf hohe Wahlbeteiligung
SPD-Chef Franz Müntefering äußerte sich kämpferisch: «Wir haben deutlich mehr Unterstützung, als das die gegenwärtigen Umfragen zeigen», sagte er im MDR. Wenn die Beteiligung an der Bundestagswahl in sieben Wochen bei 78 oder gar 80 Prozent liege, dann ist unsere Chance da, dass wir entscheidende politische Kraft werden».
Derweil stellte nach dem Hamburger SPD-Landeschef Ingo Egloff auch der schleswig-holsteinische SPD-Landesvorsitzende Ralf Stegner die Wahlkampfstrategie der Bundespartei infrage. «Ich warne vor der Annahme, dass alle Wählerinnen und Wähler automatisch erkennen und honorieren, welchen Stempel wir Sozialdemokraten der Regierung aufgedrückt haben», sagte Stegner dem «Hamburger Abendblatt».
Die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen befragte vom 4. bis 6. August 1.194 zufällig ausgewählten Wahlberechtigte, Emnid für N24 etwa 1.000 (Sonntagsfrage 2.340), Infratest dimap befragte 1.002 Wahlberechtigte, für die Sonntagsfrage 1.541. (ap)

14:57
Wieso geht der Deutschlandplan der SPD nach hinten los ? Dazu muss er ja wohl erst mal gestartet werden ..... übrigens welchen aktuellen Plan hat denn eigentlich die Beliebigkeitskanzlerin Merkel für Deutschland ........außer ihrer Nostalgietour mit dem Rheingold Express ???
21:02
Übrigens: die Leute, die CDU bejubeln, wollen die alle Atomkraftwerke?
20:58
Ist schon so, die SPD will unsere Villen im Tessin verstaatlichen, das lassen wir Millionäre uns nicht gefallen und wählen CDU. Die machen zwar eine schlechte Schulpolitik, schlechte Umweltpolitik, schlechte Familienpolitk, schlechte Verbraucherpolitik, schlechte Bürgerüberwachungspolitik, schlechte Verkehrspolitik, aber sonst sind sie Spitze.
19:26
Die CDU ist die richtige Partei für die Wirtschaftskrise. Nur sie haben die Kompetenz, den Staat da durchzubringen.
SEit Gründung der BRD war es immer die CDU, die die Wirtschaftskompetenz hatte.....
SChwarze schreiben schwarze Zahlen, rote schreiben rote Zahlen....
18:36
Nach dem Ersten Lesen dieser Website stellt sich mir die Frage sind die Schreiberlinge nun Linke oder verkappte Schwarze. Ich wünsche dann mal viel Spaß mit Schwarz-Gelb.
16:47
Was soll man dieser Lügenpartei auch glauben??? Gar nichts! Diese Mehrwertsteuerlügen-Verräter! Weg mit denen in eine 20-jährige Opposition.
16:14
die linken sind doch auch *******, die wollen nur eigentum verstaatlichen und unter den armen arbeitsscheuen hartzis aufteilen!! wählt cdu!!
14:29
Was sagte Müntefering bei Frau Maischberger:
Sie dürfen doch unser Handeln nicht an den Wahlversprechen messen!
Genau!
Die SPD hat mit Gerhard Schröder ihre ureigenste Klientel in die Arme der SED-Nachfolger gejagt.
Nun soll sie auch nicht jammern!
Wagen die es eigentlich noch, auf einem Parteitag die Internationale zu singen?
Schlimm ist nur, daß die (nichts aussagende) Kanzlerin einen solchen Bonus bei den Wählern hat. Mit ihr und (Sch)westerwelle als Außenminister wird der Sozialstaat weiter ab- und der Überwachungsstaat weiter ausgebaut.
Glück auf!
12:57
Pardon...... hatte noch den Puff-Direktor Hartz vergessen.....
12:53
Die Schrödersche Agenda 2010 mit Müntehering, Steinmeier, Steinbrück und Co an der Spitze, die haben die Arbeitnehmer und Rentner verraten und die SPD kaputt gemacht... sie wird noch Jahre brauchen um sich von dieser ausgemachten Schei.... zu erholen !