Deutschland ist ein Paradies für Geldwäscher
07.10.2011 | 17:20 Uhr 2011-10-07T17:20:00+0200
Berlin.Die Bundesrepublik rangiert unter den Top-Ten der Steueroasen. In einem Vergleich der 73 wichtigsten Finanzplätze belegen die Schweiz, die Cayman Islands und Luxemburg beim so genannten Schattenfinanzindex die ersten drei Plätze. Deutschland belegt den neunten Rang.
Deutschland rangiert weltweit unter den Top-Ten der Steueroasen. Nach einer Studie des „Netzwerks Steuergerechtigkeit“ sind der Grad der Geheimhaltung von Finanzgeschäften und ihr Anteil am Weltmarkt in der Bundesrepublik annähernd so hoch wie in den einschlägig bekannten Finanzzentren der Schweiz oder der Cayman Islands. „Deutschland ist ein wichtiger Spieler im globalen Netz aus Geheimhaltung und Intransparenz“, kritisiert die internationale Organisation „Tax Justice Network“ (TJN), der in Deutschland Attac und Misereor angehören.
In einem Vergleich der 73 wichtigsten Finanzplätze belegen die Schweiz, die Cayman Islands und Luxemburg beim so genannten Schattenfinanzindex die ersten drei Plätze. Es folgen Hong Kong, die USA, Singapur, Jersey und Japan. Deutschland belegt den neunten Rang – weit vor Liechtenstein, den Bermudas oder den britischen Jungferninseln.
Fast die Hälfte der 20 wichtigsten Steueroasen finden sich in der EU
„Das mag überraschen, weil Deutschland nicht als Steueroase gilt. Aber Frankfurt ist als Finanzplatz für Steuerausländer unheimlich wichtig“, sagte Detlef von Larcher von TJN.
Neben der Größe des Finanzplatzes haben das strikte Bankgeheimnis, laxe Kontrollen und Steuervergünstigungen für Anleger aus dem Ausland Deutschland den zweifelhaften Spitzenplatz eingebracht. Laut TJN begünstigt Deutschland so Kapitalflucht, Geldwäsche und Steuerhinterziehung auf globaler Ebene.
Jedoch ist Deutschland nicht allein: Fast die Hälfte der 20 wichtigsten Steueroasen finden sich nicht in der Karibik, sondern in der EU. Dazu zählen Luxemburg, Österreich und Großbritannien. In Deutschland haben Ausländer 1,3 Billionen Euro angelegt. Weltweit werden laut Weltbank bis zu 1,6 Billionen US-Dollar Schwarzgeld verschoben. Mehr als die Hälfte davon dürfte aus Entwicklungsländern stammen. Von Larcher vermutet, dass Deutschland als Fluchtort für Gelder von Despoten sogar bedeutsamer ist als die Schweiz.

08:35
Die TJN ist eine linksradikale Nichtregierungsorganisation, die sich für die Umverteilung von Vermögen einsetzt und der linken ATTAC nahe steht und wie die ATTAC versucht neue Steuern zu erheben (Tobin-Steuer).
Für derartige Organisation ist grundsätzlich jedes nicht sozialistisch oder kommunistisch regiertes Land ein Steuer- und Geldwäscheparadies.
Die Aussagen derartiger linker vermeintlicher Weltverbesserer-Organisationen darf man nicht wirklich ernst nehmen.
08:35
Ich glaube ab jetzt werden wir eine Menge unbequeme Tatsachen über Deutschland erfahren.
Als sich Steibrück mit der CH angelegt hat, aus einer Quelle habe ich gehört, dass Deutsche Bank Filiale Florida mit Bankgeheimnis Kunden aus Süd Amerika anziehen will. Und der Bericht bestätitgt, dass DE doch eine Steueroase ist.
20:56
Wer hier nicht lügt und betrügt ist selber schuld. So oder so könnte man es mittlerweile in Deutschland wohl sehen. Korrupte Politiker, Bänker, Prominente und Polizisten dienen als negative Vorbilder. Klasse Orientierung für junge Menschen. Ehrlichkeit wird mit Abzocke bestraft. Wo bleibt blos die Gerechtigkeit hier in Deutschland. Es ist ein Jammer und Elend.
20:37
Ausgerechnet Deutschland, wo man sich bei einer Bargeldeinzahlung von 200 EUR ausweisen muss. Einfach albern, die Behauptungen in diesem Artikel. Wahrscheinlich soll mal wieder von den echten Problemen abgelenkt werden.
20:07
#9 von Der_Stefan
Meinen sie Herrn Ackermann und Konsorten ?
#10 von vantast
Fast alles richtig.
19:36
Ja, ist bekannt, sogar schon vor Kohl. Und es ist Ruheraum für die Organisierte Kriminalität. Und es ist Niedriglohnland. Kurzum, es ist ein Dritte-Welt-Land auf hohem Niveau mit christlich-jüdischer Kultur und ohne Trennung von Kirche und Staat.
19:32
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18:59
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Wer wäscht das Zeug denn heutzutage noch? Bis das wieder trocken ist, ist der Euro sowieso verfallen!
18:43
Verstehe ich das richtig, das es gar nicht soviele Steuerflüchtige aus Deutschland gibt? Ich dachte, die rennen alle weg.
18:34
Es wird auch in Deutschland Zeit, dass die Finanzämter noch direkter auf Einkünfte verweisen können und dass Einnahmen insbesondere von Selbständigen systematischer erfasst werden.
Ohne Steuergerechtigkeit zerstört sich der Staat.