Deutsche Soldaten töten in Afghanistan drei Angreifer
03.09.2009 | 21:10 Uhr 2009-09-03T21:10:00+0200Kabul. Bei einem schweren Gefecht in Nordafghanistan haben deutsche Soldaten mindestens drei Aufständische getötet. Vier deutsche Soldaten sind verwundet und ins Rettungszentrum von Kundus gebracht worden.
Bei einem schweren Gefecht in Nordafghanistan haben deutsche Soldaten mindestens drei Aufständische getötet. Wie die Bundeswehr am Donnerstag mitteilte, wurden die deutschen ISAF-Soldaten, die zur Unterstützung afghanischer Sicherheitskräfte eingesetzt waren, 60 Kilometer nördlich von Kundus von einer unbekannten Anzahl Angreifern mit Handfeuerwaffen und Panzerfäusten beschossen. Dabei seien vier deutsche Soldaten verwundet und ins Rettungszentrum von Kundus gebracht worden.
Nach Angaben der Bundeswehr erwiderten die deutschen Soldaten das Feuer, nachdem sie angegriffen wurden. Dabei seien vermutlich mindestens drei Angreifer getötet und ein Geländewagen zerstört worden. Ein Fahrzeug der Bundeswehr sei so schwer beschädigt worden, dass es vor Ort gesprengt werden musste. Darüber hinaus wurden den Angaben zufolge mehrere deutsche Fahrzeuge beschädigt.
Im Süden des Landes wurden unterdessen vier NATO-Soldaten getötet. Eine Bombenexplosion in der Provinz Helmand riss zwei patrouillierende US-Soldaten in den Tod, wie die NATO am Donnerstag mitteilte. Damit sind im September bereits drei amerikanische Soldaten getötet worden. Der August war für die USA mit 49 Opfern der bislang tödlichste Monat seit dem Sturz der Taliban Ende 2001.
Das britische Verteidigungsministerium teilte mit, dass ebenfalls in der Provinz Helmand zwei britische Soldaten getötet wurden. Ein Soldat wurde am Donnerstag im Bezirk Babadschi erschossen, der zweite war bereits am Mittwoch bei einem Bombenanschlag im gleichen Gebiet tödlich verletzt worden. Die Gesamtzahl der am Hindukusch getöteten Briten stieg damit auf 212 und liegt höher als im Irak.
Angriffe der Taliban und anderer Aufständischer haben zuletzt stark zugenommen, mit mehr als 100.000 internationalen Soldaten, darunter rund 62.000 der US-Streitkräfte, sind aber auch mehr Truppen im Land als je zuvor. (ap)

21:13
An alle Kommentatoren:Endlich bringt die vor Ort eingesetzte Truppe ihre militärische Stärke zum Vorschein.In Verbindung mit weiteren UN-Truppen sollte man diesen abenteuerlichen Landabschnitt der Weltkarte plattmachen,
16:30
Und Herr Jung schwafelt immer noch davon, dass sich die Bundeswehr dort nicht in einem Kriegseinsatz befindet........vielleicht sieht das nach den Wahlen anders aus... dann lässt man vielleicht die Hosen runter !
15:07
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15:06
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09:10
Oha, das wird wieder teuer für uns Steuerzahler!
Erst kostet es uns Millionen, unsere Soldaten zum Schutz gegen weltweiten Moslemterror dorthin zu schicken und zu unterhalten.
Anschließend zahlen wir, weil sie ihren Job tun, sich also ihrer Haut wehren und Angreifer erledigen.
08:48
Es ist ja aber kein Krieg wie es immer so schön heisst.
23:49
Einfach so das Feuer erwidert? Dürfen die das, oder kommen die Soldaten jetzt vors Kriegsgericht und der deutsche Staat zahlt wieder Blutgeld an die Hinterbliebenen???