Deutsche Großstädte produzieren zu viel Feinstaub
03.07.2009 | 08:44 Uhr 2009-07-03T08:44:00+0200
Brüssel. Die Feinstaubbelastung in deutschen Großstädten wie München, Düsseldorf oder Bremen darf noch bis Juni 2011 die geltenden EU-Höchstwerte überschreiten. Erst danach drohen den Kommunen hohe Strafzahlungen. Auch Dortmund und Hagen überschreiten den Grenzwert.
Die EU gewährt benachteiligten Städten erneut eine Schonfrist: Insgesamt neun deutsche Ballungsräume und Städte haben nun zwei weitere Jahre Zeit, um die seit 2005 geltenden EU-Grenzwerte für die Luftverschmutzung einzuhalten. Dazu zählen auch Düsseldorf, Dortmund und Hagen.
Kommunen drohen Strafzahlungen
Nach EU-Vorgaben darf der Feinstaubgehalt in der Luft im Mittel nicht höher als 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft sein. Die Grenzwerte dürfen höchstens 35 Mal pro Jahr überschritten werden. Übergangsfristen gewährt die EU Städten, die mit schwierigen standortspezifischen Bedingungen zu kämpfen haben oder mit ungünstigen Wetterungsbedingungen. Diese Städte dürfen die Grenzwerte in der Schonfrist an 55 Tagen im Jahr überschreiten. Nach 2011 drohen den Kommunen hohe Strafzahlungen, wenn die Werte weiter überschritten werden. Grenzwerte für Kleinstpartikel sollen erst ab 2015 eingeführt werden.
Wegen der zu hohen Feinstaub-Belastung in vielen deutschen Städten hatte die EU-Kommission im Januar ein Strafverfahren gegen Deutschland eingeleitet. Dies wird wegen zu schlechter Luft in Städten wie Köln oder Leipzig nach Angaben einer Sprecherin fortgesetzt. (afp)

17:53
Der Krümmungsgrad der Gurke wurde aufgehoben um die Gesetze zu entbürokratisieren.
Welche Deppen hatten denn seinerzeit dieses Gesetz erlassen ?
08:16
böse Zungen behaupten das die EU den Krümmungsgrad der Gurke aufgehoben haben,vielleicht wurde aber nur festgestellt das sich keine Gurke daran hält.Die Freude bei den Gurken ist so groß das es dieses Jahr mit Sicherheit keine sauren Gurken gibt.
Wenn man im Umweltschutz den Experten glauben kann so wird durch die Umrüstung der Filteranlage der Feinstaub noch feiner, der widerum soll noch gefährlicher sein, das aber ist sicher wieder eine andere Frage.
09:24
Empfehlung:
Mal auf der A61bei Wind am Tagebau Hambach vorbeifahren!!!
Das gibt einem bereits 10 km vorher den Eindruck, bei einem Sandsturm durch die Wüste zu fahren.
Aber das ist wohl kein Problem, weil der Dreck größer ist und nicht als Feinstaub gilt.
Ich möchte dort nicht in der Windrichtung wohnen.
19:57
Das ist gelinde gesagt ein Skandal!
Entweder es gilt EU- Recht und EU- Höchstwerte oder man kann sich eine EU- Gesetzgebung sparen.
Der Individualverkehr hat nachgerüstet um die grüne Plakette zu bekommen, das gleiche stenge Maß ist auch von der Industrie großflächig einzufordern, und zwar sofort!
Hier wird billigend in Kauf genommen das die Gesundheit der Anwohner schwer geschädigt wird, die EU sollte betroffenen Anwohnern Rechthilfe gewähren, um ihre Rechte vor Gericht durch zu setzen und Schadensersatz geltend zu machen.
Gegen Staaten die die geltenden EU- Grenzwerte ignorieren, sollten empfindliche Geldstrafen ausgesprochen werden!
Klimagipfel und Pseudo- Umweltschutz, so eine Bundesregierung macht sich unglaubwürdig.
18:19
Was hilft dagegen???
NOCH MEHR UMWELTZONEN, weil, per Gesetz muß sich Feinstaub aus solchen Zonen raushalten....
UAAAH, ich könnte mich so abrollen...
11:28
Ein Bericht vom Frauenhofer Institut besagt, dass der Individulverkehr nur einen ganz geringen Anteiol am Feinstaub haben soll. Umweltzonen sind nur zum Stadtsäckel aufbessern.
Heizungen, Industrie und die steigende Verbrennung von Fossilen Brennstoffen wie Kohle aber auch Holz erzeugen den weitaus größten Teil des Feinstaubs.
09:16
Und wie immer weiß man bis jetzt nicht, wo die Quellen liegen. Man vermutet sie bei dem Individualverkehr, weil man den besser gängeln kann.