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Kommentar

Der Ruf der Nation – von Rolf Potthoff

30.08.2010 | 18:51 Uhr

Spätestens seit Thilo Sarrazin die absurden Vererbungsthesen zum Besten gab, ist bei der SPD der Groschen gefallen: Ein Ausschlussverfahren lag nahe, der Schritt ist konsequent.

Seltsam schwer tut sich dagegen die Bundesbank, zu deren Vorstand Sarrazin gehört. Vorstandsmitglieder werden vom Bundespräsidenten ernannt und er kann sie entlassen. Dazu braucht er einen Antrag der Bankspitze, die den Antrag stellen kann, wenn ein Vorstand die Voraussetzungen für die Ausübung seines Amtes nicht mehr erfüllt oder eine schwere Verfehlung beging. Trifft dies denn nicht zu?

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Kommentare
01.09.2010
13:51
Der Ruf der Nation – von Rolf Potthoff
von golomann | #6

wieder ein unglaublich scharfzüngiger, unglaublich erfrischender und unglaublich intelligent geschriebener artikel von herrn potthoff. sprachliche rafinesse, witz und sprachstil erinnern sie mich sehr an den jungen thomas mann.

01.09.2010
10:32
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von Kiki Busch | #5

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01.09.2010
02:40
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von Kiki Busch | #4

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01.09.2010
02:37
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von Kiki Busch | #3

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01.09.2010
02:34
Der Ruf der Nation – von Rolf Potthoff
von Kiki Busch | #2

Lieber Herr Potthoff, Schon Ihre Überschrift Der Ruf der Nation bringt mich auf die Palme!

Sie sind jetzt mein Opfer denn ich muss mein müdes Haupt für heute endlich niederlegen nachdem ich seitenlange Hasstiraden, Diffamierungen und Spekulationen über Herrn Sarrazin gelesen habe. Als Abschluss eines sehr aufreibendem Wochenbeginns erhalten Sie jetzt meinen Kommentar zu Ihrem Kommentar - stellvertretend für all die anderen *********** inklusive Herrn Beckmann die sich so politisch korrekt überkritisch äussern müssen.

Meinen Sie wirklich das wegen so einer Lappalie die deutsche Bundesbank ihr Gesicht verliert? Die Banken und auch unser ehemaliger Bundespräsident haben uns in letzter Zeit weitaus schlimmere Nachrichten beschert die jetzt natürlich durch die Hatz auf Herrn Sarrazin angenehm in den Hintergrund rücken.

Ich finde es einfach unmöglich wie hier immer wieder gefordert wird den Mann aus seinem Job oder aus seiner Partei rauszuwerfen. Ich bin froh daß jemand endlich mal - wenn auch leider für meinen Geschmack etwas zu polemisch - die Probleme aufgreift die mir tagtäglich auf den Straßen Kreuzbergs begegnen und damit eine längst überfällige Diskussion in Gang setzt, vor der sich alle bis jetzt gedrückt haben. Das Thema geht wieder mal unter weil alle Verantwortlichen mit dem Echauffieren beschäftigt sind.

Wir leben in einer Demokratie und hier darf jeder sagen was er will - solange er keine Hakenkreuzfahnen schwenkt und sich der Volksverhetzung strafbar macht.
Beides trifft auf Herrn Sarrazin nicht zu.

Also hören Sie auf sich der Hexenjagd anzuschließen und denken Sie lieber über Ansätze nach mit denen man einer gewissen Gruppe von Menschen z. B. die Erniedrigung von Frauen, die Ehrenmorde und die sonstige Respektlosigkeit gegenüber Frauen und Andersdenkende abtrainiert.

Ich bin es manchmal leid mit Duckmäusern zusammenzuleben die sich nicht trauen in ihrem eigenen Land ihre Meinung zu sagen wegen einer Vergangenheit mit der sie schon über ein halbes Jahrhundert nichts mehr zu tun haben. Bis jetzt war ich eine von diesen aber das ändert sich gerade. Ich weiß daß Integration funktionieren kann wenn man selbstbewußt, objektiv und nicht im Büßerhemd an die Sache rangeht.


Hochachtungsvoll,
Ihre Kiki Busch
Zuwanderertochter, voll integriert und extrem kratzbürstig gerade!

31.08.2010
12:07
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von RitterKokosnuss | #1

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