Der Härtetest kommt erst noch

Die Teilsperrung der A 40-Brücke in Richtung Essen und die daraus resultierenden Staus auf der linken Rheinseite haben Tausende Pendler, Lkw-Fahrer und Unternehmer viel Zeit, Geld und Nerven gekostet. Diese Belastungen werden sich um drei Wochen verlängern. Ärgerlich, aber unabänderlich. Diese Sanierung muss gemacht werden.

Danach wartet auf Duisburg aber erst der wirkliche Härtetest: Wird die Brücke nämlich dann in Richtung Venlo dicht gemacht, wird sich der Verkehr auf der A 40 locker bis zum Kreuz Kaiserberg zurückstauen. Das wird dramatische Auswirkungen auf die A 3 und die A 59 haben. Somit droht gleich drei Verkehrs-Hauptschlagadern für Wochen der Infarkt. Ganz zu schweigen von den Folgen für die innerstädtischen Straßen. Duisburg droht im Verkehr zu ersticken – für Deutschlands größten Logistikstandort eine Katastrophe.

Die Perspektive, dass nun noch zehn Jahre vergehen werden, ehe die neue Rheinbrücke komplett fertiggestellt ist, bedeutet für viele Unternehmen der Region einen Schlag ins Gesicht und eine akute Bedrohung ihrer Existenz. Sie brauchen jetzt einen langen Atem.

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