Der böse Anschein
08.04.2010 | 14:03 Uhr 2010-04-08T14:03:57+0200Guido Westerwelle wollte in Südamerika als feinfühliger Diplomat auf vernachlässigtem Territorium und als oberster Wirtschaftsförderer der Republik glänzen. Und so viel kann man sagen: Das ist ihm so schlecht nicht gelungen. Aber wen interessiert das noch?
Bei der Rückkehr am Samstag in die innenpolitischen Niederungen werden die Pluspunkte aufgezehrt sein. Der Bundesaußenminister wird verdächtigt, zu tun, was ein Bundesaußenminister niemals tun darf. Er hat den Anschein erweckt, Privat und Staat nicht messerscharf getrennt zu haben. Das böse Wort dafür heißt Günstlingswirtschaft. Es steht im Raum. Und die wütenden Trotzreaktionen, mit denen Westerwelle es aus der Welt reden will, machen es nur noch schlimmer.
Sollte sich – nur ein Beispiel – bestätigen, dass Vertreter von Firmen bei Dienstreisen des Vizekanzlers mit an Bord waren, an denen Verwandte Westerwelles beteiligt sind, bekäme der provokante Satz von der „spätrömischen Dekadenz“, in der Westerwelle die Besitzstandswahrer des hiesigen Sozialstaates wähnt, eine ganz neue, eine hässliche Note. Der FDP-Chef hat Deutschland eine „geistig-politische Wende“ versprochen. Ob das damit gemeint war?

15:25
Dieser Möchtegern-Außenminister ist nicht nur dreist! Er ist auch noch dumm! Denn er meint wirklich, er kann seine Millionenspender und seine Familie gut bedienen - und es merkt keiner.
12:31
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08:21
Nummer 15: Stimme ich voll zu. Gwido und Mutti gehören in die Opposition damit nicht noch mehr Schaden entsteht. Er kann ja in der Firma von seinem Freund anfangen. Dann sehen die beiden sich auch öfters. Ich glaube die Doppelsuite auf Guidos Auslandsreise bezahlt der Steuerzahler auch voll und Guidos Freund tut kein Cent dazu
08:12
Mit Guido heisst das neue Ziel der FDP nicht 14+ sonder 5-
16:16
Herr Westerwelle hat viel für unseren Staat gemacht. Kleinlich zu sein und zu meckern falls er mal privates und politisches nicht saueber trennt, ist unfair und von Neid zerfressenes Gehabe. Sein Freund hat auch Anspruch, nutzen aus der Position seines Freundes zu ziehen. Immerhin muss er sicher viel erdulden und zurückstehen da Herr Westerwelle viel Zeit in der Politik verbringt. Und wenn es Arbeitsplätze schafft in der Firma des Freundes von Herrn Westerwelle haben wir alle was davon - weniger Arbeitslose! Also soll er das maximale rausholen für sich, das ist richtig und fair!
13:00
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11:45
Hier ist doch wohl eindeutig der Bock zum Gärtner
gemacht worden, wäre er als Elefant in einem
Porzellanladen rumgelaufen, hätte ihn man mit Sicherheit schon notgeschlachtet.
Wann wird der Wähler endlich etwas nachdenklich?
Hier kommt die Partei der Besserverdiener voll auf
ihre Kosten.
Aber wir haben ja bald die Landtagswahl.
11:30
Da kann`s man nur mit Heinrich Heine sagen: Denk`ich an Deutschland in der Nacht, so bin ich um den Schlaf gebracht!
09:55
Leider ist es an der Zeit, dass man sich als Deutscher im Ausland schämen muss, bei dem Aussenminister
Sowas hat es bisher noch nicht gegeben.
Die Schuhe sämtlicher Amtsvorgänger dieses Hr. Westerwelle sind allemal etliche Nummern zu gross für diesen Möchtegernaussenminister.
Schaden vom Deutschen Volk abwenden, das ist Teil des Amtseides. Wenden Sie Schaden vom Deutschen Volk ab, Hr. Westerwelle, treten Sie zurück !!!
09:32
Das eindrucksvollste Zeugnis über die Unwilligkeit und Unfähigkeit zur Kritik der Rechten ist immer der Satz zu den Anderen, aber die! Und das reflexhaft, ohne zu prüfen.
Westerwelle und seine Partei handeln in eigener Verantwortung und haben deshalb selbst dafür gerade zu stehen. Da hilft kein Hinweis ohne Zusammenhang und ohne Nachweis auf subtile Vorwürfe aber die Linke! Oder anderer Minister, über das aber nicht zu berichten war, weil es nicht passierte.
Andere zu verleumden, um sich reinzuwaschen, ist nur noch der letzte Nachweis der eigenen Charakterdefizite.