Der Bericht zum Thema Integration
25.05.2009 | 17:54 Uhr 2009-05-25T17:54:00+0200
Essen. In drei Gruppen haben sich die Mitglieder der Zukunftskommission aufgeteilt. Gruppe drei hat sich mit dem Thema Integration befasst. Was dabei rauskam, können Sie sich hier als PDF runterladen. Denn selber lesen macht schlau!
Lesen Sie hier den Bericht der Arbeitsgruppe zwei.
- Forum: Wie soll Ihr NRW im Jahr 2025 aussehen?
- Fotostrecke: Die Mitglieder der Zukunftskommission
- Mitreden: Die Zukunftskommission bei Twitter
- Der vollständige Bericht der Arbeitsgruppe "Beschäftigung"
- Der vollständige Bericht der Arbeitsgruppe "Innovation"
- Unser Spezial zur Arbeit der Zukunftskommission

14:00
Zu 1# + #2
Man kann Ihnen nur zustimmen.
#1 drückt es zwar sehr hart aus,aber ernsthaft widersprechen kann man ihm nicht.
#2 spricht an einer Stelle von der naiven Toleranz der Verantwortlichen.
Das hab ich auch mal geglaubt.
Diese naiv Toleranten wissen ganz genau was sie tun,und werden dafür mit Sicherheit gut bezahlt.
Von wem,sagen sie uns aber nicht.
Das ist,nach meiner Ansicht auch der Grund,weshalb sie konsequent das Offenlegen ihrer Einkünfte verweigern.
15:38
Meine Frau hat den Integrationskurs Deutsch mitgemacht und kann trotz großem Fleiß nur wenig.
Ich mußte viel übersetzen und war bestürzt über die miserable Qualität der Lehrbücher Berliner Platz (Langenscheidt). Wer braucht schon Worte wie Dachkante, Thüringer Rostbratwurst, Sohnemann. Das Wort gibt es gar nicht! Sollen Ausländer soetwas lesen, wozu? Und weiter gehts mit Killerphrase, Nesthocker-Tendenzen
Ich könnte mehr Unsinn zeigen, aber es ist von der EWG abgenommen......
14:57
Zitat aus dem Bericht der Arbeitsgruppe 3, der insgesamt - auch wenn ich diverse Tendenzen nicht teile - doch einigermaßen ausgewogen daherkommt:
Von den Migranten, die dauerhaft hier leben wollen, ist zu erwarten, dass sie die Grundwerte der demokratischen Ordnung akzeptieren und ihre Spielregeln beachten, dass sie Bereitschaft zeigen, die Verkehrssprache Deutsch zu erlernen und anzuwenden. Grundlage von Integration kann nicht sein, dass wir Parallelwelten und Parallelgesellschaften mit Parallelwerten tolerieren, die unserer Werteordnung grundlegend widersprechen. Dazu gehört die Gleichberechtigung der Geschlechter ebenso wie die Trennung von Staat und Kirche. Maßgebend für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft ist das im demokratischen Meinungsstreit entstandene staatliche Gesetz, nicht eine religiöse Grundüberzeugung. Ein Kulturrelativismus, der im Namen einer falsch verstandenen Toleranz Verständnis aufbringt für die Verletzung grundlegender Freiheitsrechte, wird Integration nicht voranbringen. Wir müssen selbstbewusst unsere Werteordnung leben und von denen, die hier auf Dauer leben wollen, erwarten, dass sie sich auf diese Werteordnung einlassen.
Hier wird recht blauäugig von der Möglichkeit einer Quadratur des Kreises ausgegangen, die es in der Realität nicht gibt. Anders als in der Lehre des Christentums z. B. (Neues Testament, Gebt Gott, was Gottes, und dem Kaiser, was des Kaisers ist, sowie Römer 13) gibt es im Islam keine Trennung von Religion und Staat. Anders als die Moslems kann sich die Kirche mit ihrem politischen Gemeinwesen des Mittelalters also nicht auf ihre eigenen heiligen Schriften berufen. Im Grunde ist eine Segration der hier lebenden Muslime, so sich diese an Koran und Hadith etc. halten wollen, geradezu zwangsläufig vorgegeben. Sicherlich kann selbst eine Segration aufgrund einer räumlichen Trennung für eine Zeitlang hilfreich sein, daß sie es aber längst nicht mehr ist, zeigt der Umstand, daß diese Parallel- bzw. (richtiger) Gegengesellschaften seit Jahrzehnten Bestand haben. Wir haben hier im Grunde nicht das gewaltige Migrationsprolem von Ausländern, zu dem es immer wieder hochgepusht worden ist oder wird, was wir aber definitiv haben, ist ein Problem mit dem Islam.
17:50
In Duisburg leben 50 % der unter 20 Jahre alten Migranten von Hartz IV, und
75 % haben keinen Schulabschluss.
Das ist kein Vorurteil, sondern traurige Realität und muss man im Interesse aller auch benennen dürfen. Anbetracht der naiven Toleranz unserer Politiker und zahlreicher Intellektuellen in punkto Migration bzw. Integration wird einem Angst und Bange für die Zukunft.
16:30
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