DDR-Wissen bei deutschen Schülern mangelhaft
27.04.2009 | 12:35 Uhr 2009-04-27T12:35:00+0200
Osnabrück. DDR-Lehre: mangelhaft. Diese Note stellt der Direktor der Stasi-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen deutschen Schulen aus. Der Politik warf er Versäumnisse im Umgang mit der DDR vor.
«Inzwischen wissen bayerische Hauptschüler mehr über die DDR als Gymnasiasten aus Brandenburg», sagte Hubertus Knabe, Direktor der Stasi-Gedenkstätte, am Montag in einem Medienbericht. Das sei ein deutlicher Hinweis darauf, dass das Thema im Unterricht in vielen Bundesländern nicht ausreichend behandelt werde.
Keine Straße der "friedlichen Revolution"
Für die Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag des Mauerfalls in diesem Jahr hoffe er, dass «wir die Bedeutung dieser friedlichen Revolution endlich angemessen und nicht mehr so stiefmütterlich behandeln». Er kritisierte, dass es in Deutschland keine einzige «Straße der friedlichen Revolution» gebe, während in Ostdeutschland nach wie vor zahlreiche Straßen nach kommunistischen Politikern wie Wilhelm Pieck, Otto Grotewohl und Ernst Thälmann benannt seien.
Er sehe deutliche Versäumnisse der Politik im Umgang mit der DDR, betonte Knabe. «Man muss klar machen, dass die DDR eine menschenverachtende Diktatur war.» Dies geschehe oft unzureichend. In diesem Zusammenhang warf Knabe einzelnen Politikern vor, sich mit ihren Äußerungen «bei ostdeutschen Wählern anbiedern» zu wollen. So sei die Behauptung von SPD-Chef Franz Müntefering, die DDR sei 1990 der alten Bundesrepublik «zugeschlagen» worden, schlicht falsch. (ddp)

21:37
wie sich sich Hubertus Knabe, Direktor der Stasi-Gedenkstätte, am Sonntag in der TV-Show im Ersten, verkauft hat werden Geschichtswissenschaftler und Historiker ihn wohl in der Nähe von Volksverhätzern setzen und das zurecht wie ich finde!
19:34
Geschichts - Wissen ist doch bei den meisten Schülern nicht gefragt. Doch wer Geschichte lernt und versteht wird auch Fehler für die weitere Zukunft vermeiden.
18:01
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17:18
Da sind wir Deutsche ja Weltmeister: im Vergessen! Allerdings muss ich die Schulen ein wenig in Schutz nehmen.
Wissen bekommt man nicht nur in der Schule. Es ist auch Aufgabe der Eltern Interesse der Kinder an die Geschichte zu wecken. Heute sind die meisten Kinder leere Hüllen, bevor sie zur Schule geschickt werden. Ist halt bequemer für die Eltern. Warum sich die Zeit mit so etwas unbedeutenen herumschlagen, wenn im TV gerade DSDS läuft?
17:02
Beurteilen dürfen das nur Leute, die in der DDr gelebt haben.
13:16
@ 10 Sie sind doch selbst schuld an diesen Zuständen. Sie und Ihre Gesinnungsgenossen haben doch die ehemalige FDJ - Funktionärin für AgitProp zur Bundeskanzlerin gewählt.
12:59
Mich wundert das nicht.
Während man sich strafbar macht, wenn man Nazi-Symbole verwendet, gibt es in Berlin (?) ein Hotel, dass ganz im Stil der DDR eingerichtet ist, mitsamt Foto von Erich Honecker an der Wand.
Rechtsextremismus ist schlimm, Linksextremismus hingegen salonfähig. Dass dann nur über die schlimme Nazi-Zeit, nicht aber auch über den DDR-Unrechtsstaat berichtet und unterrichtet wird, ist doch klar.
12:45
Warum darüber aufregen? Das ist doch politisch so gewollt. Alles, was nur ansatzweise an die 40 Jahre DDR erinnern könnte, wird ausradiert. Stattdessen baut man z. B. in Berlin irgendwelche Paläste nach, die an den alten Fritz erinnern sollen.
12:39
@ 7 Diese Einzelfähigkeiten genügen nicht um halbwegs anständig durch das Leben zu kommen.
Denn ruckizucki ist so einer mit besonderen Mathefähigkeiten dazu gesellschaftlich eingeteilt den effizientesten Gasverbrauch in einem Vernichtungslager monatlich zu gewährleiten.
12:22
Ich denke, dass Mathematik, und Rechtschreibung wichtiger sind als das Wissen über die DDR.