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Das Paintball-Verbot gerät ins Wackeln

12.05.2009 | 23:55 Uhr
Das Paintball-Verbot gerät ins Wackeln

Berlin. Das geplante Paintball-Verbot scheint auch in der Bundesregierung umstritten. Medienberichten zufolge spricht sich der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Sebastian Edathy (SPD), für weitere Gutachten aus. Sie sollen den Zusammenhang von Paintball und Gewalttaten klären.

In der großen Koalition gibt es offenbar Zweifel an einem Verbot der Sportart Paintball. «Ich denke, wir sollten einen Schnellschuss verhindern», sagte der Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag, Sebastian Edathy (SPD), am Dienstag dem Online-Portal «Bild.de».

Angeblich auch in der Union Gegenstimmen

«Ich sehe keinen direkten Zusammenhang zwischen Spielen wie Paintball und dem Amoklauf von Winnenden», betonte er und mahnte: «Wir sollten ein neues Gutachten in Auftrag geben und danach entscheiden, was wir machen.» Dem Bericht zufolge gibt es auch in der Union immer mehr Stimmen, die sich gegen ein sofortiges Verbot aussprechen.

Wegen des Amoklaufs von Winnenden plant die Bundesregierung, das Waffenrecht zu verschärfen. Noch vor wenigen Wochen war sich die Koalition einig darüber gewesen, Paintball zu verbieten. Bei dem umstrittenen Sport treten die Spieler mit Luftdruckwaffen und Farbmunition gegeneinander an. Politiker von Union und SPD hatten den Vorwurf geäußert, Paintball simuliere das Töten, und hatten sich für ein Verbot eingesetzt. (ddp)

DerWesten

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Kommentare
12.05.2009
21:23
Das Paintball-Verbot gerät ins Wackeln
von blödelbarde | #7

Als Kinder haben wir Cowboy und Indianer gespielt. OOOh , war das verwerflich! Unsere Zukunft war kriminell vorgezeichnet. Ich habe noch keinen umgebracht!

12.05.2009
20:25
Das Paintball-Verbot gerät ins Wackeln
von Realitätsmonster | #6

Da wollten die Herren Politiker mal wieder das dumme Volk mit irgendwelchen Alibimaßnahmen befriedigen und mußten festellen, daß das Volk diesmal auf diesen dummen Trick nicht hereinfällt. Also schnell die Handbremse ziehen und eine 180 Grad Wende hinlegen. Langsam wird es lächerlich mit den Alibimaßnahmen. Bevor man etwas verbietet oder an den Pranger stellt, sollte man sich auch informieren und manchmal reicht sogar etwas Menschenverstand. Dieser scheint bei den Politikern, aber nicht vorhanden zu sein.

12.05.2009
20:23
Das Paintball-Verbot gerät ins Wackeln
von Elektrosteiger | #5

Und das nächste Gesetz, was die große Koaltion mit sehr, sehr heißer Nadel gestrickt hat und ,das dann entweder vom Onkel Köhler oder einem Bundesgericht kassiert wird.
Wie in NRW mit dem Schlaumeier namens Wolf....

Uaaaah, ich könnte mich so abrollen....

12.05.2009
20:11
Das Paintball-Verbot gerät ins Wackeln
von FF | #4

In der großen Koalition gibt es offenbar Zweifel an einem Verbot der Sportart Paintball. «Ich denke, wir sollten einen Schnellschuss verhindern», sagte der Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag, Sebastian Edathy (SPD)
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Muhaha ha ich lach mich weg, ich würde sagen der Schnellschuss ist schon losgegangen.

Jetzt geht es für die Politik um Schadensbegrenzung.
Mal abgesehen davon ein passendes Wortspiel zu Thema.

Politiker sind solche Flachpfeifen.

12.05.2009
20:10
Das Paintball-Verbot gerät ins Wackeln
von Berull | #3

Und jetzt müssen nach gestern in St. Augustin auch bitte alle Messer verboten werden.
Gegessen wird mit de Finger

12.05.2009
20:05
Das Paintball-Verbot gerät ins Wackeln
von echt unglaublich | #2

@ dilldappe:
hoffentlich, denn so langsam reichts, das man sich hier alles gefallen lassen muss.

12.05.2009
18:36
Das Paintball-Verbot gerät ins Wackeln
von Dilldappe | #1

Da scheinen ja wohl ein paar Herrschaften kalte Füße angesichts der anstehenden Wahlen zu bekommen. Paintball wird nämlich auch u.a. von Ärzten, Managern und sonstigen gut situierten Personen gespielt. Diese haben sich offensichtlich unsere Volksvertreter mal zur Brust genommen. Die Massenproteste per Mail usw. der vergangenen Tage, die manches Wahlkreisbüro der Abgeordneten überflutet haben, werden zusätzlich Wirkung gezeigt haben.

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