Das neue Rock-Festival im Herzen des Reviers

Dieser junge Mann ist zu beneiden: Serge de Vries aus den Niederlanden hat seine Leidenschaft für Rockfestivals zum Beruf gemacht. Das Tipi mit dem lustigen Aufdruck hat er selbst entwickelt, er vermietet die Luxuszelte bei „Rock im Revier“ in Gelsenkirchen für nicht ganz günstige 125 Euro. „Dieses Jahr ist noch die Testphase. Nächstes Jahr will ich es kommerziell machen“, sagt de Vries. „Aber bisher waren wir mit ,Festipi’ auf allen Festivals ausgebucht. Nur hier in Gelsenkirchen nicht.“ Aber das liege am kurzfristigen Umzug der Veranstaltung vom Nürburgring nach Gelsenkirchen. Auf der Trabrennbahn wird gecampt, acht Kilometer entfernt von den drei Bühnen in der und um die Veltins-Arena.

Metallica, Muse, Judas Priest und Kiss, Faith No More und Limp Bizkit sind die größten Bands, die hier für 40 000 Gäste rocken. Metal und Hardrock der alten Schule, eigentlich ein Festival für Jungs mit Jungsmusik, findet Sandra Follner, 34. Aber natürlich ist sie freiwillig hier. Fotos (4): Kai Kitschenberg