Das ist kein Kleingeld
21.01.2008 | 21:42 Uhr 2008-01-21T21:42:22+010095 Cent werden für die Sender zu Millionen
Mehr als sieben Milliarden Euro - das ist die Summe, die den öffentlich-rechtlichen Sendern derzeit schon zur Verfügung steht. Diese atemberaubende Zahl sollte man im Hinterkopf haben, wenn jetzt überall die Rede ist von gerade einmal 95 Cent, um die die Rundfunkgebühr monatlich steigen soll.Denn es geht keineswegs um Kleingeld, sondern unterm Strich um weitere Millionen für ARD, ZDF und Deutschlandradio. Von 17,03 Euro soll die Gebühr ab 2009 auf 17,98 Euro klettern - das bedeutet für den Einzelnen eine Erhöhung um mehr als fünf Prozent. Auf Dauer. Wenn Benzinpreise in dieser Größenordnung steigen, gibt es wenigstens die Hoffnung, dass sie noch einmal fallen. Hier nicht.Und dabei wurden die Forderungen der Sender schon von 1,69 Euro auf 95 Cent gestutzt. Immer noch zu viel, werden die Gebührenzahler sagen, die an überbordende Internet-Aktivitäten denken oder die Nase voll haben von öffentlich-rechtlichen Kopien privater Programme - wie dem bei Stefan Raab abgeguckten "Star-Biathlon", der erst am Samstag im Ersten lief.
k.burandt@nrz.de

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