Da haben wir den Salat

Man könnte sagen, dass die Sparer ein Problem mit den Zinsen haben. Man könnte sagen, dass ­Borussia Dortmund ein Problem mit dem Toreschießen hat. Und man könnte sagen, dass ich ein Problem mit meinen Hosen habe. Sie passen nicht mehr.

Zumindest dagegen lässt sich etwas machen, schließlich hat die Fastenzeit begonnen. Und es gibt jede ­Menge Bücher, die sich mit Salat beschäftigen und Titel tragen wie: „Salat-Werkstatt“, „Salat-Power“, „Salat-Glück“ und – mein Liebling – „Sattessen mit Salat“.

In einem der Bücher finden sich sogar historische ­Geschichten zum Thema Salat. So hatte der Sonnen­könig Louis XIV. einen Leibkoch. Um einen Hauch von Knoblauch an die Salatblätter zu bekommen, musste der Leibkoch damals Knollen von Knoblauch verschlingen und dann die einzelnen Salatblätter anhauchen.

Eine Methode der Salatzubereitung, die auch heute noch verbreitet zu sein scheint. Jedenfalls standen ­gestern in der Bahn zwei Männer neben mir, die locker den Salat für Louis XIV. hätten anrichten können.