Contra: Private können das besser

Viele Bäder in der Region sind finanziell angeschlagen.
Viele Bäder in der Region sind finanziell angeschlagen.
Foto: Labus / FUNKE Foto Services

Unsere Städte sind nahezu ­pleite, aber das Angebot ­sollen sie bitteschön nicht kürzen. Diese Rechnung geht nicht auf. ­Freibäder sind angesichts der Wetterbedingungen im Ruhrgebiet an wenigen Tagen oder Wochen Publikumsmagneten. Im übrigen Jahr stehen sie leer.

Zudem hat die ­Anziehungskraft dank attraktiverer privater Konkurrenz mit Spaßbad-Anlagen erheblich nachgelassen.

Viele Städte sind bemüht, Kindern und Familien in den Ferien ein attraktives Kultur- und Freizeitan­gebot zu machen, bieten ermäßigte Eintrittspreise für Museen, Theater und Musikveranstaltungen. Damit erreichen die Kommunen unter dem Strich mehr Menschen, als wenn sie in eigener Regie Freibäder vorhalten und hoch subventionieren.

Wer den Anspruch von Nachhaltigkeit ernst nimmt, kann den Kommunen nicht verdenken, dass sie sich auf Sport- und Kulturangebote konzentrieren, die Bürger unab­hängig vom Wetter nutzen können.