China verlangt Absage des Treffens Obama - Dalai Lama
12.02.2010 | 08:17 Uhr 2010-02-12T08:17:00+0100
Peking.Die chinesische Regierung will nicht, dass sich US-Präsident Barack Obama mit dem Dalai Lama trifft. Im Interesse der beiderseitigen Beziehungen solle Obama auf das Treffen verzichten, hieß es. Bislang hat sich jeder US-Präsident der vergangenen 20 Jahre mit dem Dalai Lama getroffen.
China hat US-Präsident Barack Obama aufgefordert, im Interesse der beiderseitigen Beziehungen auf ein in der kommenden Woche geplantes Treffen mit dem Dalai Lama zu verzichten. Ein Sprecher des Pekinger Außenministeriums, Ma Zhaoxu, sagte am Freitag, das für den 18. Februar vom Weißen Haus bestätigte Treffen mit dem im Exil lebenden geistlichen Oberhaupt der Tibeter sollte abgesagt werden, „um den chinesisch-amerikanischen Beziehungen nicht weiteren Schaden zuzufügen“.
Der Friedensnobelpreisträger hält sich am 17. und 18. Februar in der US-Hauptstadt auf. Obama wurde vielerorts dazu gedrängt, bei dieser Gelegenheit eine offizielle Einladung für den Dalai Lama auszusprechen. China hat das geplante Treffen schon mehrfach scharf kritisiert.
Ma sagte, die chinesische Regierung bitte die USA dringend, „die hohe Sensibilität der mit Tibet verbundenen Fragen vollständig zu verstehen, sich an ihre Verpflichtung zu halten, Tibet als Teil Chinas anzuerkennen und sich gegen eine Unabhängigkeit Tibets zu wenden“. China wirft dem Dalai Lama vor, die Unabhängigkeit Tibets anzustreben. Das geistliche Oberhaupt der Tibeter hat dies zurückgewiesen.
Jeder US-Präsident in den vergangenen 20 Jahren hat sich mit dem Dalai Lama getroffen. Obama hat bereits im vergangenen Jahr der chinesischen Regierung signalisiert, dass er sich ebenfalls mit dem Friedensnobelpreisträger treffen wolle.
Die Beziehungen zwischen Washington und Peking sind in den vergangenen Wochen von der Ankündigung der USA belastet worden, Taiwan Waffen im Wert von 6,4 Milliarden Dollar zu liefern. Auch die Aufforderung von Außenministerin Hillary Clinton, Peking solle Hackerangriffe aufklären, die Google an einen Rückzug aus China denken ließen, und Obamas Drohung zu einer harten Linie in einem Währungsdisput belasten das Klima. (apn)

19:54
Warum machen das die Regierung der USA nicht so wie die Regierung von China:
EINMISCHUNG IN INNERE ANGELEGENHEITEN DER USA, und fertig ist die Laube!!!!
16:32
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11:40
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11:16
zu #3 von nixxiss,
Wenn Sie sich mit der Person des Dalai Lama näher beschäftigen würden, dann wüßten Sie das dieser Mann wirklich und wahrhaftig für das einsteht was er sagt und tut. Dieser Mann handelt ehrlich und geht mit allen Lebewesen respektvoll um im Gegensatz zu seinen Gegnern.
Dieser Mensch ist von Natur aus Gut. Er muss sich nicht als ********* verkaufen.
09:19
Dieses ewige tibetische Gebetsmühlen-Thema wird schon mehr als langweilig. Jeder Staat ist souverän und muss sich nicht in seine inneren Angelegenheiten reinreden lassen. China selbst betont das ja auch immer wieder.
Allerdings bin ich jedesmal beeindruckt, wie es dem Dalai Lama gelingt, sich der westlichen Welt als ********* zu verkaufen.
08:49
Obama und die USA sollten sich von China auf keinen Fall vorschreiben lassen, mit wem die sich treffen dürfen und mit wem nicht. Wo kommen wir denn hin wenn man für sowas Dritte um Erlaubnis fragem muss...
08:44
meine Güte wir sagen den Chinesen doch auch immer sie sollen aufhören unsere Hausitere und geschützte Arten wie Tiger zu essen, und hören sie auf damit? Nein! Also, wenn interessierts, wenn in China en Reissack umfällt?