Cem Özdemir unter Verdacht der Korruption
02.02.2012 | 17:01 Uhr 2012-02-02T17:01:40+0100
Berlin. Grünen-Politiker Cem Özdemir bestätigt eine Einladung von Event-Manager Manfred Schmidt zu einem Fußballspiel angenommen zu haben. Schmidt soll bereits eine Party für Bundespräsident Christian Wulff bezahlt haben.
In den Strudel der Affäre um Bundespräsident Christian Wulff ist jetzt auch der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir geraten. Özdemir bestätigte am Donnerstag, vom Event-Manager Manfred Schmidt 2011 zu einem prestigeträchtigen Fußballspiel in Barcelona eingeladen worden zu sein.
Dass das Ticket für die Partie Barcelona gegen Real Madrid viel teurer gewesen sei als die Summe, die Schmidt dafür verlangt habe, das habe er allerdings nicht gewusst, sagte Özdemir der "taz" (Freitagausgabe). "Wenn sich herausstellt, dass Herr Schmidt nicht den tatsächlichen Preis in Rechnung stellen ließ, werde ich die Differenz selbstverständlich begleichen", erklärte Özdemir. Der "Stern" berichtet, Schmidt habe für das Ticket 615 Euro gezahlt, Özdemir aber nur eine Rechnung über 119 Euro geschickt.
Schmidt richtete Party für Wulff aus
Im Zusammenhang mit Schmidt waren gegen Wulff Vorwürfe der Vorteilsannahme unmittelbar nach seiner Wahl zum Bundespräsidenten laut geworden. Wulff soll den Eventmanager beauftragt haben, am Abend des 30. Juni 2010 etwa 80 Gäste zu einer Party in Berlin einzuladen. Die Kosten der Veranstaltung habe Schmidt getragen. (dapd)

16:05
Ich denke, einen besseren Beweis dafür, dass Herr Özdemir in dieser allgemeinen Demokratie bestens integriert ist, konnte er nicht führen ;)
15:27
Für Özdemir muß das gleiche gelten wie für Wulff auch.
Nur wenn wir unsere Moralvorstellungen so hoch hängen, wer könnte dann noch Politiker werden??
Hat noch nie jemand mal einen Vorteil durch Freunde und Bekannte gehabt?!
Was soll diese scheinheilige Diskusion??
13:22
Die Grünen tun doch so etwas nicht!? Doch! Auch am Sozialabbau unter Schröder und Co. waren sie massiv beteiligt. Weder Rot noch Grün ist zukünftig wählbar.
20:01
Alle etablierten Politker scheinen die Hand aufzuhalten,
die parteien erhalten Spenedn auch von den Banken.
nur von den Linken hört man nichts,
da hört man nur, dass sie sich für die SOZIALE Markwirtschaft aussprechen und z.B. für eine Zinsen-Obergrenze eintreten!
19:10
Kann man hier nicht einmal eine Liste ehrlicher Politiker reinsetzen?
15:10
Nicht nur Özdemir hatte Probleme mit dem umtriebigen Hunzinger, auch Scharping und andere wurden von ihm "eingekauft".
Siehe:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,205958,00.html
14:29
Warum steht hier denn nichts zu Herrn Beck? Dem soll der besagte Herr Schmid Flugtickets für ca. 4000 Euro bezahlt haben. Widerspricht es Ihren Redaktionsgrundsätzen, negative Tatsachen gegen SPD-Politiker zu veröffentlichen? Wenn wir schon über Bobbycars diskutieren, dann aber bitte auch über Flugtickets!
12:58
Deutschland ist bis Oberkante Unterlippe verschuldet. Die Rentner bekommen schon lange keinen Inflationsausgleich mehr, und um 5 € für Kinder aus sozial schwachen Familien wird eine monatelange unwürdige Diskussion geführt, usw., usw. Und alles ist gesetzlich geregelt, selbst die Annahme eines Präsents ist für jeden Bediensteten in öffentlichen Ämtern unter Strafe verboten.
Aber für einige von denen, die diese Gesetze beschließen, haben sie keine Gültigkeit. Da wird gern genommen, was sich mitnehmen lassen. Im Zweifel hat man nichts gewußt oder alles vergessen. Dumm stellen kann man sich ja immer noch. Und wenn gar nichts mehr geht, dann wird gelogen.
Da gibt es nichts Wichtigeres, als daß die Medien dranbleiben, und diesen Sumpf trockenlegen.
Diese "Volksvertreter" müssen im Interesse unseres Rechtstaats Ihre Ämter räumen.
Es wird interessant zu beobachten, wie (im Moment noch) Özdemier und Beck jetzt reagieren, ob Sie den ***** in der Hose haben, Konsequenzen zu ziehen.
Oder ob sie sich Wulff sind.
22:27
im beitrag um den wagen von frau wulff;die anderen haben selber ihre " leichen " im keller und müssen aufpassen das der schmutz mit welchem sie werfen nicht auf sie selber fällt.
21:55
Ich habe mich seit Beginn der Wulff-Affäre immer gewundert, wie bedeckt sich die meisten Politiker gehalten haben. Insbesondere bei Cem Özdemir habe ich mir immer gedacht, wie klug er doch ist, gerade jetzt einfach mal die Schnauze zu halten. Aber es bringt ihm nichts, denn auch er wird nun von den "Wohltätigkeiten" eingeholt, die ihm seine "Freunde" haben angedeihen lassen. Und das finde ich schön, daß man nicht mehr so lange warten muß, bis die "Gnade der Demenz" den Politikern soviel "Vergeßlichkeit" bescheinigt, daß man sie nicht mehr belangen kann.