CDU kreidet van Dinther weitere Verfehlungen an
14.02.2010 | 20:52 Uhr 2010-02-14T20:52:52+0100
Düsseldorf.Kurz bevor der Landtag über Konsequenzen aus der „RAG-Affäre” diskutiert, gerät NRW-Landtagspräsidentin Regina van Dinther (CDU) durch neue Vorwürfe noch weiter unter Druck – dieses Mal durch Unterlagen aus der eigenen Partei. Wieder geht es um Nebeneinkünfte.
Insgesamt zwölf Jahre lang soll die Christdemokratin aus Hattingen keine Mitgliedsbeiträge an den CDU-Kreisverband Ennepe-Ruhr gezahlt haben. Außerdem sei sie ihrer Verpflichtung nicht nachgekommen, 25 Prozent von ihrer Aufwandsentschädigung als CDU-Mitglied im Parlament des Regionalverbands Ruhr (RVR), etwa 400 von rund 1600 Euro im Jahr, an ihren Kreisverband abzuführen. Das geht aus einem im Internet veröffentlichen Mahnbrief an van Dinther hervor.
Die Existenz des Schreibens wird seitens der CDU nicht bestritten. „Bei Durchsicht unserer Unterlagen haben wir feststellen müssen, dass Sie seit sieben Jahren keinerlei Mitgliedsbeitrag gezahlt haben, auch nicht den Mindestbetrag von 5 Euro pro Monat (60 Euro p.a.)”, heißt es darin. „Insgesamt konnten wir in den 15 Jahren seit 1994 nur in drei Jahren eine Beitragszahlung von Ihnen feststellen.” Lediglich der Ehemann habe den Mindestbeitrag gezahlt.
Vorwürfe unter der Decke gehalten
Pikant ist der Zusatz, laut Statuten der CDU würden „theoretisch” nach einem Zahlungsverzug von mehr als sechs Monaten sämtliche Mitgliedsrechte ruhen – was übersetzt bedeutet: Man hätte van Dinther Kandidaturen wie etwa für den Landtag oder als Beisitzerin in den CDU-Bundesvorstand verweigern können. „Natürlich wird in Ihrem Fall niemand ernsthaft eine solche Diskussion anstreben”, so ein ergänzender Hinweis. Es dürfte aber „im Interesse aller Beteiligten sein”, die Begleichung der Forderungen „diskret” zu klären.
Die indirekte Drohung hat offenbar gewirkt, der Wunsch nach Diskretion sich jedoch nicht erfüllt. „Die CDU Ennepe-Ruhr hat keinerlei finanzielle Forderungen gegen Regina van Dinther”, teilte der Kreisvorsitzende der CDU Ennepe Ruhr, Ralf Brauksiepe, am Montag mit. Was bedeutet, dass die Landtagspräsidentin ihre Rückstände bei der Partei inzwischen beglichen hat. Sie selbst lehnte jede Auskunft dazu ab. Ebenso weigerte sich der Sprecher der NRW-CDU, zum Fall van Dinther Stellung zu beziehen
Keine Antworten
In der „RAG-Affäre” bleibt bisher völlig ungeklärt, warum van Dinther in der vergangenen Woche trotz mehrerer Anfragen von Journalisten nicht mitteilte, dass sie für ihre Tätigkeit im RAG-Regionalbeirat tatsächlich 30 000 Euro und nicht – wie zunächst angenommen – 15 000 Euro pro Jahr erhielt. Über ihren Sprecher ließ sie stattdessen auf die Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage von Grünen-Fraktionsvize Reiner Priggen verweisen, in der 15 000 Euro als Honorar genannt waren. Eine schriftliche Nachfrage dieser Zeitung ließ van Dinther gestern in diesem Punkt unbeantwortet.
In dieser Woche hat das hohe Honorar, das die RAG unter öffentlichem Druck am Montag mit sofortiger Wirkung einstellte, ein Nachspiel im Plenum des Landtags. In einer von den Grünen beantragten Sondersitzung des Ältestenrats soll zudem geklärt werden, ob die Annahme von Vergütungen aus Beiratstätigkeiten nach dem Abgeordnetengesetz rechtlich „zweifelhaft” ist. Außerdem sollen Obergrenzen und Abführungsregelungen für Honorare geprüft werden. Weiter regen die Grünen eine Veröffentlichungspflicht bei Nebentätigkeiten von Abgeordneten an.

13:45
Ich sage es immer wieder:
Hier hat die RAG mit unserem (Steuergeld) nicht nur Frau van Dinther geschmiert. Insbesondere die Bürgermeister der bergbaubetroffenen Städte Kamp-Lintfort und Rheinberg haben sich ebenfalls bestechen lassen.
Was für eine Bananenrepublik !!!
13:56
Was soll man mit dieser Frau machen,kann nichts
leistet nichts,lügt und betrügt wahrscheinlich,
brauchen wir sowas?
Weg damit,bevor sich das Wahlvolk damit be-
schäftigt.
08:53
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23:05
Die RAG lebt von unserem Steuergeld! Also hat sich diese geldgeile Politikermischpoke direkt an unserem Geld bedient.
Dass sie als Landtagspräsidentin auch noch Kraft ihres Amtes solche unglaublichen Vorgänge bekämpfen soll, macht den Skandal zur Staatsaffäre. In dieser Staatsaffäre sieht unser Ministerpräsident denkbar schlecht aus. Er weiß nicht offensichtlich nicht, was er tun soll.
Herr Rüttgers, ich werde ihren Entscheidungsprozess nicht mehr abwarten. Nach langen Jahren der CDU-Treue werde ich in dieser Landtagswahl die Grünen wählen!
Warum, weil sie Ross und Reiter genannt haben, wobei van Dinther für mich eigentlich weniger drauf hat, als ein Ross!
21:49
Na ja, an den Laurenz aus Hamm (Meyer) jetzt darbender Polit Pensionär, kommt sie aber nicht ran, der war nämlich schlau. Hat sich von der RWE 180.000 p.a. stecken lassen, und keiner hats gemerkt. War der wohl gegen Atomkraft??? Hi, gicks, lach, grunzz.
Natürlich dann noch stellv ParlPräs, wegen der Kohle, und Gesch der CDU unter Merkel. Freifach kassiert, ja, das mach mal nach.
Und als alles schief lief in NRW da hat sein Parteifreund, Metzgermeister Hunsteger-Petersmann aus Hamm ihm eben ein Platz auf der noblen Landesliste besorgt, zog ein ein den edlen Bundestag in kümmerte sich um seine Lobbyarbeit, oder hat von dem jemand gehört von 2005 - 2009?
Ähnlich tat es der sogenannte Arbeiterführer Arentz, auch bei RWE auf der Liste. Wenn der Landtag offenlegen müßte, welche Beschäftigungen die MdL haben, au waia. Wird nicht van Dinthers einzige sein. Die ist sicherlich noch vor Ort im VR Sparkasse, oder bei der Energie o.ä.
18:51
Allein der Name , Regina heißt Herscherin und als solche mache ich meine eigenen Gesetze .
Soll natürlich nicht heißen das wir nur noch von Regina´s beherscht werden wollen .Leider in der Politk kein Einzelfall !!
15:41
Und dann noch immer dieses Gesabbere von der hohen Verantwortung!
Bei der französischen Revolution floss wenigstens noch Blut!
15:17
auch eine quotenlady hat bedürfnisse. ihres ist der dämon mammon.
ist der nicht heidnisch? muss da nicht eine christliche partei tätig werden und die dame rauswerfen?
wie lange darf rüttgers noch schweigen?
herr ministerpräsident, solange sie diese geldmaid stützen, werde ich sie nicht wählen!
09:38
Demokratie ist, wenn man nicht gewählt wird und
trotzdem in den Landtag kommt.
Frau van Dinthern sollte sich eigentlich was schämen.
Aber schämen bedarf ja einer moralischen Leistung, die nicht jedem zur Verfügung steht.
Diese Frau hat unserer politischen Ordnung einen Bärendienst erwisen.
08:28
Solche Leute wie diese Frau da haben weder in der Politik noch in der Öffentlichkeit was zu suchen, die müsste aus allen Ämtern entlassen werden, diese raffgierige Person!