CDU fordert NRW zu schnellerer Inklusion auf
20.12.2012 | 12:51 Uhr 2012-12-20T12:51:40+0100
Düsseldorf. Die Inklusion im Land kommt zu langsam voran, sagt die Opposition in NRW. Schüler mit besonderem Förderbedarf sollen ab dem kommenden Schuljahr schrittweise einen Rechtsanspruch auf Unterricht in einer allgemeinen Schule erhalten. Die CDU fordert die Regierung auf, einen Gesetzesentwurf vorzulegen.
Die CDU in Nordrhein-Westfalen hat der rot-grünen Regierung ein schleppendes Tempo bei der Integration behinderter Schüler vorgeworfen. Der lange angekündigte Gesetzentwurf zur Inklusion müsse endlich vorgelegt werden.
Bei den Betroffenen in den Kommunen herrsche "Chaos, Verwirrung und Unsicherheit", kritisierte CDU-Vizefraktionschef Klaus Kaiser am Donnerstag in Düsseldorf. "Wir brauchen jetzt Rechtssicherheit und einen Rechtsrahmen, damit die Inklusionsziele erfüllt werden können."
Finanzierung der Inklusion ist in NRW noch unklar
Schüler mit besonderem Förderbedarf sollen ab dem Schuljahr 2013/14 schrittweise einen Rechtsanspruch auf Unterricht in einer allgemeinen Schule erhalten. SPD, Grüne und die Mehrheit der Piraten hatten im Juli im Landtag ein entsprechendes rot-grünes Eckpunktepapier beschlossen und damit die Weichen gestellt für mehr gemeinsamen Unterricht behinderter Kinder mit nicht behinderten Schülern. Der Gesetzentwurf soll sich an den Eckpunkten orientieren.
Verantwortlichkeiten und Finanzfragen müssten dringend klar geregelt werden, forderte die CDU. Die Regierung dürfe die Kommunen nicht auf den Kosten sitzen lassen. Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet alle Bundesländer zur Inklusion. (dpa)

08:51
Realitätsverlust nenne ich solche Ansagen. Die haben in NRW doch ganix aber auch wirklich nix zustande gebracht die Heuchlertruppe.
14:10
Liebe CDU u. FDP bitte den Ball flachhalten...diese Inklusion der Uno und von Deutschland unterschrieben gab es schon zu Zeiten des Rüttgers und des FDP Bildungsminister und haben sie da etwas gemacht???.NEE.... gar nichts und wie es seit der verloren Wahl so üblich ist..werden erst einmal die Neuen in der Regierung angegriffen um ihr eigenes Versagen zu vertuschen. Jeder der sich mit diesem Thema eingehend befasst ( das mache ich schon seit Monaten ) stellt fest wie Weitreichend und umfassend dieses Thema ist. Es hat Ausmaße an die vorher KEINER gedacht hat. Da Schule Ländersache ist, wären die Kommunen die Leidtragenden was das Finanzielle betrifft. Statt merkern lieber mithelfen. Es geht um Kinder ob gesund, krank oder behindert. Und man darf nicht außeracht lassen, was Kinder anrichten können, wenn auf einmal Behinderte Kinder in der Klasse sind. Auch Kinder können grausam sein!! Also vorher nachdenken, was wirklich gut für die Kinder ist!
20:03
War das nicht eines der wichtigsten Themen im Wahlkampf. Aber wie immer viel Show und nichts dahinter.
Ich habe große Zweifel, ob die bisher bekannten Ziele sinnvoll sind.
Ferner haben auch überdurchschnittlich begabte Schüler (ob mit oder ohne Behinderung) ein Recht auf optimale Förderung. Das wird zu oft vergessen.
17:46
"SPD, Grüne und die Mehrheit der Piraten hatten im Juli im Landtag ein entsprechendes rot-grünes Eckpunktepapier beschlossen und damit die Weichen gestellt für mehr gemeinsamen Unterricht behinderter Kinder mit nicht behinderten Schülern."
Und ich dachte immer, es wäre die Regierung Rüttgers gewesen.
15:46
Das Verständnis zum Wort Inkluson kann doch nicht von der CDU gekommen sein! Speziell nicht von Lauschepper und Lusche, das Klientel dieser Partei hat doch im höchsten Fall den Hauptschulabschluß!
15:35
"schleppendes Tempo bei der Integration behinderter Schüler vorgeworfen"
Vielleicht hat man auch einfach nur erkannt, daß diese Inklusion absoluter Schwachsinn ist und will so so lange verzögern, bis kein Mensch mehr davon redet.
14:32
Nun lasst doch mal die zwei Frauen an der Spitze in Ruhe,die haben doch genug mit
sich selbst zu tun M.f. G. H-R G.
14:10
Komisch,warum wurde das bei Rüttgers nicht schon ungesetzt.