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Caritas meldet beispiellose Zahl hilfsbedürftiger Italiener

17.10.2012 | 18:48 Uhr
Die anhaltende Wirtschaftsmisere in Italien treibt mehr Einheimische in die Arme der Caritas als jemals zuvor.
Die anhaltende Wirtschaftsmisere in Italien treibt mehr Einheimische in die Arme der Caritas als jemals zuvor.

Die anhaltende Wirtschaftsmisere in Italien treibt mehr Einheimische in die Arme der Caritas als jemals zuvor. Inzwischen seien fast die Hälfte der Bedürftigen im ärmeren Süden des Landes Italiener, teilte die katholische Wohlfahrtsorganisation in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Jahresbericht mit.

Rom (dapd). Die anhaltende Wirtschaftsmisere in Italien treibt mehr Einheimische in die Arme der Caritas als jemals zuvor. Inzwischen seien fast die Hälfte der Bedürftigen im ärmeren Süden des Landes Italiener, teilte die katholische Wohlfahrtsorganisation in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Jahresbericht mit. Zum Vergleich: Im ganzen Land beträgt der Anteil von Italienern unter den regelmäßigen Hilfsempfängern 30 Prozent - noch vor drei Jahren waren es 23 Prozent.

Die Finanzkrise verstärke die herkömmliche Armut, lasse jedoch zugleich "eine neue Armut entstehen", sagte der örtliche Caritas-Direktor Francesco Soddu. Laut dem jüngsten Bericht sind immer mehr Hausfrauen und Rentner auf Hilfe angewiesen.

© 2012 AP. All rights reserved

dapd

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