Studenten sind offenbar unpolitisch und resigniert
01.03.2009 | 14:23 Uhr 2009-03-01T14:23:00+0100
München. Bildungsforscher stellen deutschen Studenten ein miserables Zeugnis aus: Nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik seien Hochschüler so «labil und teilnahmslos» gewesen wie heute. Viele Einstellungen haben sich grundlegend verändert.
Bildungsforscher stellen deutschen Studenten ein miserables Zeugnis aus. Nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik seien Hochschüler so «labil und teilnahmslos» gewesen wie heute, berichtet das Nachrichtenmagazin «Focus» unter Berufung auf eine Studie der Universität Konstanz.
Die Erhebung im Auftrag des Bundesbildungsministeriums untersuchte den Angaben zufolge die politischen Einstellungen von 8350 Studenten an 25 Hochschulen. Danach interessieren sich nur noch 37 Prozent der Befragten für Politik, 1983 waren es noch 54 Prozent. Während sich immer weniger Studenten als «links» oder «rechts» bezeichnen, wächst die Zahl jener, die sich der «politischen Mitte» zurechnen oder in gar keinem Lager verorten wollen. Immer weniger Studenten engagieren sich auch in Parteien und Bürgerinitiativen.
Andere politische Ziele
Studienleiter Tino Bargel wertet die Ergebnisse als Zeichen zunehmender Resignation. Dem «Focus» sagte er: «Studenten haben den Eindruck, als könnten sie weder ihre berufliche Karriere noch politische Entscheidungen wirklich beeinflussen.» Was bislang nur für Jugendliche ohne berufliche Qualifikation galt, treffe nun «auf mehr und mehr Studenten zu». Als Konsequenz zögen sich immer mehr von ihnen ins Private zurück. Die Abkehr künftiger Führungskräfte von der Politik hält Bildungsforscher Bargel für problematisch, weil sie einen «Abschied von öffentlicher Verantwortung» bedeute.
Ein dramatischer Wandel vollzog sich laut Studie auch bei den politischen Zielen von Studenten. So befürworten aktuell jeweils 52 Prozent die «Förderung von Technologien» sowie die «harte Bestrafung von Kriminellen». 1985 hatten sich lediglich 35 beziehungsweise 29 Prozent für diese Ziele ausgesprochen. Ein Viertel der Studenten plädiert für die «Begrenzung der Zuwanderung von Ausländern», 17 Prozent fordern die «Abwehr kultureller Überfremdung». (ddp)
14:08
Nicht nur das... Bei einem Strikten Zeitplan ist ja klar, wie lange die Eltern, die Steuernzahlen noch einen Kinderfreibetrag haben (wenn der weg is, kommt ja wieder mehr in die Staatskasse) und auch wann kein Kindergeld mehr gezahlt werden muss. Das sind schlichte von der Regierung vorgegebene Maßnahmen um bei den Studenten Zeit und auch Geld zu sparen, weil Zeit IST Geld. Je eher die Studenten nämlich aus dem Studium herauskommen, desto weniger muss der Staat am Ende für sie ausgeben. Ein Plan der voll aufgeht.
Wer es da noch schafft weiter zu kommen, der ist nur zu bewundern.
Aber das ist ne Geschichte, da kann auch nur der Wähler legal gegen vorgehen. Aber das hab ich ja schon an anderer Stelle gesagt.
13:40
Die Einführung des Bachelor - Systems ist mit Sicherheit nicht der einzige Grund für eine Apolitische Haltung der Studierenden, aber sie fördert diese Einstellung massiv.
Ich kann nur für die Ingenieurswissenschaften sprechen, doch dort konnte ich diese Entwicklung durch jahrelange Fachschaftsarbeit gut beobachten. Früher bot ein Studium die Möglichkeit sich zu entwickeln, und „über den Tellerrand“ zu schauen. Die neue Generation Studenten wird jedoch mit minimalem Zeitaufwand abgefertigt. Es wird wenig zum fachübergreifenden Denken angeregt, gerade wenn es um andere Disziplinen geht. Die Stundenpläne lassen dieses auch gar nicht zu. Selbstorganisation ist nicht mehr gefragt: Alle Verläufe sind strikt vorgegeben. Die meisten Studenten werden die Universität verlassen, ohne auch nur ansatzweise ihre Strukturen kennen gelernt zu haben. Es scheint nicht notwendig das System verstanden zu haben, in dem man lebt bzw. lernt. Belohnt wird ausschließlich in möglichst kurzer Zeit einmal alle Stationen passiert zu haben.
Es werden Fachidioten herangezogen die nicht nach links und rechts schauen.
Gleichzeitig beklagen sich die Institute, das sie keine selbstständigen augagierten Mitarbeiter mehr finden.
Manchmal frage ich mich, ob diese Entwicklung politisch gewollt ist. Es ermöglicht doch wahrscheinlich auf lange Sicht ein wiederstandsloses Regieren.
10:06
Und wenn jemand Intelligenz besitzt warum dann nicht studieren?
Ich bin der Meinung das diese Läute gefördert werden sollten. So wie es Jahre die Sozialhilfe gab ,müsste es auch als Darlehn finanzielle Unterstützung für Studenten geben. Der Meinung bin ich ebenfalls nur da besteht eben wieder ein finanzielles Problem. Da geht es bei den Studiengebühren um mal 600 EUR pro Semester, also eben 1.200 EUR im Jahr.
Darüber hinaus kommen dann noch die Bücher, die Unterlagen und die Fahrkosten usw.
Folglich haben die Studenten, deren Eltern das Studium nicht mitfinanzieren es entsprechend schwerer, weil sie nebenher noch arbeiten müssen. Aber das ist ein Punkt, der beispielsweise einplanbar ist. Wo man sich als Student zumindest vorher Gedanken machen sollte.
Es gibt zwar staatliche Förderung in Form von BaFöG, aber da besteht das Problem, dass es bis in die 10.000e EUR hoch sein kann und das muss dann der Student wieder zurückbezahlen. Und ob es Sinn macht sich beim Staat zu verschulden, das lasse ich mal dahingestellt. Da würde ich mich beispielsweise erst gar nicht drauf einlassen.
Und warum sollen nur Läute anfangen zu studieren die ein dickes Bankkonto haben oder deren Eltern? Da ist doch auch nicht sicher gestellt das nicht einer in den nächsten Monaten arbeitslos wird oder?
Selbstverständlich ist das nicht sichergestellt, aber für gewöhnlich haben die Eltern dann für das Kind dann schon alles notwendige beiseite gelegt um dem Kind die Zukunft zu sichern, so dass da meist alle Sicherheiten gegeben sind. Und wer jetzt mit der Idee kommt ja das Geld vom Konto zu pfänden... ich glaube so das eine oder andere Versteck unter dem Kopfkissen (Lohnt sich ja mittlerweile eher als es auf der Bank zu sparen, weil es da einem zu einem Großteil doch nur wieder geklaut wird, wenn was sein sollte), hat auch schon durchaus was wirkungsvolles.
Man kann im Leben nicht alles vorher planen schon aus dem Grunde weil sich hier im Land andauernd was ändert in den Gegebenheiten . Selbstverstänlich nicht alles, aber hier sind enorm viele Studenten gewesen, die sich über das Pensum ihres Stoffes beschwerten und sich darauf rausgeredet hatten, wo ich mich aber frage, warum die das dann erst begonnen haben? Je nachdem was man studiert, kann man sich doch über das Pensum vorher schlau machen und sich dann nochmal überlegen ob das Studium begonnen werden kann, oder eben nicht. Aber offenbar hat sich auf den Artikel hin so manch einer geoutet, der sich selbst vielleicht ein wenig überschätzt hat. Aber hier dann jammern hilft da nicht weiter.
In der Hoffnung auf Besserung in unserem Land fördere Ich meine Kinder so Gut wie Ich es Mir leisten kann. Ich denke da gibt es kaum jemanden, der nicht so agieren würde. Meine Mutter war auch alleinerziehend. Zwar nur mit 2 Kindern aber noch weitaus eher (also eben zeitlich eher) als Sie jetzt vielleicht und da war man als Alleinerziehende verpönt gewesen, wo es heutzutage normal ist. Insofern können Sie sich sicher sein, dass ich diese Lage entsprechend nachvollziehen kann, allerdings ist mir nicht ganz klar, wo Sie in dem Artikel den Zusammenhang zwischen Ihrem Leben und einem Studium an sich herleiten, denn mit dem Thema der politischen Resignation von Studenten hat es, mit Verlaub, nicht mehr viel zu tun.
17:35
@fritzwat #52
Nun, einfach schimpfen (68er Selbsthass)?
Für die Begrenzung des Ausländerzuzuges ist es vielleicht
wichtig zu bedenken: wegen der Freizügigkeit in der EU können
Griechen, Portugiesen, Spanier und Italiener, die in
den 60iger Jahren die erste Welle der „Gastarbeiter“ lieferten,
problemlos und rechtlich irreversibel hierher kommen könnten.
Der Blick in das aufstandsartige Geschehen in Athen
von Studenten und Akademikern, deren materielle Situation und
Perspektiven noch schlechter sind als hier, öffnet den Blick dafür,
das es mehr um dieses strukturelle Problem geht, das in allen westlichen
Industrieländern existiert, vor allem dank der extrem hohe
Rationalisierungseffekte des Computers.
Kurz gefasst wird der technisch Fortschritt fast ausschließlich von den Erkenntnissen
der Universitäten FHs und Forschungsinstituten hervorgebracht.
Die Arbeitsersparnis und strukturelle Höherbewertung intellektueller Arbeit, eine
Idee kann Milliarden von Arbeitsstunden einsparen, kommt aber weder den
Akademikern noch den andern Lohnabhängigen in Form von ersparten zu leistenden Arbeisttunden zugute. Stattdessen wird die Anwendung so gering gehalten, dass überall
eine Konkurrenzsituation
selbst von noch so hoch qualifizierten Lohnabhängigen entsteht.
Das ermöglicht Profite in kaum vorstellbarer Höhe, von denen, die Zugriff auf da Kapital,
sogar auf Kredite und Förderunsgeld haben. Eben das Finanz- und Großkapital
hauptsächlich.
In Deutschland ist das besonders krass, weil das Kapital zu 95 % auf Krediten beruht,
also gar nicht auf eigenem Eigentum zum großem Teil.
Den Akademikern ergeht es also wie in primitiven Gesellschaften, wo
erstaunlicherweise die Jäger vom Essen der erbeuteten Tiere ausgeschlossen waren.
Zur Individualisierung also: Von der STUDENTENMASSE zur STUDENTENKLASSE
– Doppeldeutigkeit ausnutzen!!!
Verallgemeinerung: Von der MASSE zur KLASSE !!!
17:20
Man kann im Leben nicht alles vorher planen schon aus dem Grunde weil sich hier im Land andauernd was ändert in den Gegebenheiten .
Und warum sollen nur Läute anfangen zu studieren die ein dickes Bankkonto haben oder deren Eltern? Da ist doch auch nicht sicher gestellt das nicht einer in den nächsten Monaten arbeitslos wird oder?
Es gibt im Leben keine Sicherheiten für nichts.
Und wenn jemand Intelligenz besitzt warum dann nicht studieren?
Ich bin der Meinung das diese Läute gefördert werden sollten. So wie es Jahre die Sozialhilfe gab ,müsste es auch als Darlehn finanzielle Unterstützung für Studenten geben. Obwohl ich auch der Meinung bin das geistige Förderungen allgemein schon im Kleinkindalter beginnen und demzufolge schon dort gefördert werden sollten. Aber dafür hat die Politik ja auch kein Geld übrig. Steuergelder werden halt lieber ins Ausland verschenkt ( ohne den Steuerzahler zu fragen wo Er seine Abgaben lieber investieren würde) anstatt in bezahlbare Bildung zu stecken.
Die Studenten müssen sehen wie Sie kommen ,warum sollen Die sich da um Andere scheren???
Währe eines meiner 8 Kinder nicht behindert,könnte ich meinem 6jährigen auch nicht den Englischkurs im Kindergarten finanzieren oder den Schwimmkurs da Ich auch Hartz4-Geschädigte bin und bei dem Arbeitsmarkt sicher auch bleibe als Alleinerziehende Mutter ohne Führerschein und mit ner Ausbildung die nach der Wende plötzlich keinen Wert mehr hatte.
In der Hoffnung auf Besserung in unserem Land fördere Ich meine Kinder so Gut wie Ich es Mir leisten kann.
16:06
Neid? Na, ja... vielleicht ein wenig. Kann ich offen zugeben. Ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass ich die Studenten auf der einen Seite verstehe, weil sie einfach keine Zeit haben (zumindest die, dessen Eltern das Studium eben NICHT mitfinanzieren), ich allerdings nicht nachvollziehen kann warum sich hier so manch einer darüber beschwert, dass es so enorm Schwierig sei alles zu packen, da ich eben der Meinung bin, dass man sowas immer vorher weiß. Da macht man sich nämlich für gewöhnlich eben vorher schlau und bei dieser Meinung werde ich auch bleiben.
Und eines können Sie mir glauben... Ich tu was ich kann um zu meinem Studium zu kommen und werde es aus eigener Tasche bezahlen. Insofern haben Sie in einem Punkt zumindest indirekt Recht... ich brauche nicht neidisch zu sein. Und danke, dass Sie sich normal mit mir unterhalten können.:-)
15:35
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13:35
Pinky !
Die Schriftart spielt ja hier sicher keine Rolle sondern der INHALT des Textes !!!
Sie widersprechen sich in Ihrer Aussage. Ist das Neid das Sie nicht studieren konnten?
12:44
...hätte auch gerne studiert !!! Leider fehlt meiner Mutter (Kriegerwitwe) das Geld um mich als sog. Flüchtlingskind zu unterstützen !!! Wenn unter den heutigen Studenten mehr Kinder aus der sog. Unterschicht wären, wääre die Stundentenschaft auuch POLITIISCHER und kampfbereiter !!! Diese heutigen WEICHEIER stammmen meistens aus der bürgerlichen Mittelschicht und denken nur an ihre Bankenkarriere und an ihren zuküünftigen Job bei der Korruptionsfirma SIEMENS !!!!!!!!!!!!!!!!!
Uns alles im Sinne der jetzigen Schweineregierung !!
11:56
HE WIE BITTE ? ERST DENKEN DANN REDEN ODER IN DEM FALL SCHREIBEN !!
#44 von mutti8mal, vor 16 Stunden
Erst kompletten Text mal richtig lesen, dann in Capslock schreiben.