Land erhöht Zahl der neuen Stipendien auf 1400
04.08.2009 | 14:47 Uhr 2009-08-04T14:47:00+0200Düsseldorf. Die Landesregierung stockt ihr geplantes Stipendienprogramm ab dem Wintersemester von 1200 auf 1400 Stipendien auf. Die Stipendien werden unabhängig von der Einkommensstärke der Studenten vergeben. Die SPD hält Pinkwarts Programm für unzureichend.
Die Landesregierung stockt ihr geplantes Stipendienprogramm ab dem Wintersemester von 1200 auf 1400 Stipendien auf. «Die Resonanz der Hochschulen und der privaten Geldgeber ist so groß, dass wir guter Hoffnung sind, mit unserem Modell den entscheidenden Anstoß für eine neue Stipendienkultur zu geben», sagte Forschungsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Dienstag in Düsseldorf. 33 der 36 Hochschulen in NRW nehmen an der neuen Studentenförderung teil.
Die Stipendien werden unabhängig von der Einkommensstärke der Studenten vergeben. Das Land stellt pro Stipendiat 150 Euro im Monat bereit, wenn die Hochschulen ebenfalls 150 Euro bei Privaten einwerben. Unternehmen, die für das Programm als Geldgeber zeichnen, bekommen dafür ein Mitspracherecht bei der Auswahl der Stipendiaten.
470.000 Studenten in NRW
Mit dem Start des Wintersemesters 2009/2010 soll so die Zahl der Stipendiaten in NRW von derzeit rund 6000 auf 7400 erhöht werden. Insgesamt gibt es 470 000 Studenten in Nordrhein-Westfalen.
Die SPD hält Pinkwarts Programm für unzureichend. «1400 Stipendien sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein, weil vor allem das Problem der sozialen Auslese, die die Studiengebühren mit sich bringen, nicht gelöst wird», sagte der wissenschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Karl Schultheis. Die CDU/FDP-Regierung sollte besser die von ihr eingeführten Studiengebühren von zumeist 500 Euro pro Semester wieder abschaffen. (ddp)
13:18
ja da bin ich aber froh das sich durch die Agenda 2010 diese Kluft merklich verringert hat und es seitdem Gleichberechtigung und - behandlung für die Menschen gibt, die z.B 10 Jahre bei Nokia gearbeitet haben, die bekommen ja auch nach 12 Monaten schon ALG II. Genau soviel wie jemnd der nichts produktives in Deutschland geleistet hat.
Diese unmenschlichen Prozesse haben wir seid Gas Gerd
23:02
stimme meinem vorschreiber voll und ganz zu.
frage: was wird aus deutschkand wieder werden, wenn des nach der wahl eine fdp/cdu-regierung gibt,?
es werden ausschliesslich nur die gefördert, die eh schon genug haben. die kluft zwischen arm und reich wird sich so sehr verschärfen, dass es dann endlich zu den karawallen kommt, die es bedarf, diesen unmenschlichen prozess zu stoppen.
18:28
Stipendien unabhängig vom Einkommen macht herzlich wenig Sinn. Da werden auch die gefördert, die eine Förderung nun wirklich nicht nötig haben.
Andere Talente können sich erst gar nicht entfalten, weil sie jobben müssen.
Die FDP festigt so unnötigerweise ihren Ruf als Selbstbedienungspartei der Besserverdienenden.