Das aktuelle Wetter NRW 7°C
Lehrer

Gewerkschaft warnt vor Stellenabbau bei Lehrern in NRW

27.05.2013 | 14:11 Uhr
Gewerkschaft warnt vor Stellenabbau bei Lehrern in NRW
Die GEW fordert, mindestens bis 2020 keine Lehrerstellen zu streichen.Foto: dpa

Düsseldorf.  Trotz sinkender Schülerzahlen hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft die NRW-Landesregierung aufgefordert, mindestens bis 2020 keine Lehrerstellen zu streichen. Die rund 166.000 Stellen seien unverzichtbar. Laut einer Bildungsstudie müssten sogar eher noch mehr Lehrer eingestellt werden.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die nordrhein-westfälische Landesregierung aufgefordert, mindestens bis 2020 keine Lehrerstellen zu streichen. Trotz sinkender Schülerzahlen seien die rund 166.000 Stellen unverzichtbar, mahnte die Landesvorsitzende Dorothea Schäfer am Montag in Düsseldorf.

Laut einer Bildungsstudie für die GEW wären sogar mehr Lehrerstellen nötig, um etwa kleine Klassen, gemeinsamen Unterricht mit Behinderten und mehr Ganztagsangebote zu erreichen. Der Bildungsforscher Klaus Klemm geht davon aus, dass wegen sinkender Schülerzahlen bis 2020 zwar rechnerisch 23.000 Stellen disponibel wären, für Reformen aber 27.500 Stellen benötigt würden. (dpa)



Kommentare
27.05.2013
18:27
Gewerkschaft warnt vor Stellenabbau bei Lehrern in NRW
von astor97 | #3

keine Panik... Frau Kraft fährt ja in die USA und nach Kanada.. um sich dort über vorbeugende Sozialpolitik zu informieren.. vielleicht wird ihr ja da gesagt... dass gut ausgebildete Lehrer bzw. Pädagogen eine Voraussetzung dafür sind... nicht zu vergessen moderne Schulausrüstung.....schönen Tag noch

27.05.2013
14:51
Gewerkschaft warnt vor Stellenabbau bei Lehrern in NRW
von runningvalentino | #2

Ganz, ganz schlechtes Bild, welches da zum Text gewählt wurde.

- Dozierender Lehrer im Frontalunterricht
- Wandtafel als "Speichermedium" ( da steht ja noch nicht einmal das aktuelle Datum
und das Thema der Unterrichtsstunde, pfui Deibel)
- Wandkarte als Anschauungsobjekt

Das soll innovativer Unterricht sein...


Was heißt hier Ironie????

1 Antwort
Gewerkschaft warnt vor Stellenabbau bei Lehrern in NRW
von Zecke | #2-1

Interaktives Whiteboard, Kosten ca. 2000 Euro für jeden Klassenraum, Sponsoren gesucht!
Die Kommunen sind schon pleite, das Geld reicht kaum für aktuelle Schulbücher. Hoffentlich ist in den Büchern der abgebildeten Klasse wenigstens die Zonengrenze nicht mehr vorhanden ...

http://www.derwesten.de/politik/kommunen-in-nordrhein-westfalen-so-hoch-verschuldet-wie-noch-nie-id7998015.html

27.05.2013
14:44
Gewerkschaft warnt vor Stellenabbau bei Lehrern in NRW
von wolfgang123 | #1

Genau diese Forderung der Gewerkschaft war doch eines der unzähligen Wahlversprechen von rot-grün! Wurden denn Stellen abgebaut?

Aus dem Ressort
Uni Dortmund setzt Sicherheitsdienst in der Mensa ein
Diebstähle
Studierende an der TU Dortmund essen seit dieser Woche unter den wachsamen Augen von Sicherheitsleuten. Das Studentenwerk will in der Mensa und in Cafeterien für mehr Sicherheit sorgen. Die Zahl der Diebstähle war drastisch gestiegen. Weitere Sicherheitsvorkehrungen sind bereits in Planung.
Video zeigt, wie schnell US-Polizei auf Zwölfjährigen schoss
Videoveröffentlichung
Im Fall des erschossenen Tamir Rice hat die Polizei in Cleveland ein Video veröffentlicht. Es zeigt, wie der Polizist Timothy Loehmann binnen weniger Sekunden nach Eintreffen das Feuer eröffnete. Tamir Rice hatte lediglich mit einer Spielzeugpistole gespielt. Der Fall löste in den USA Proteste aus.
Land NRW springt bei Schulsozialarbeit ein
Finanzen
Im Ringen um die Finanzierung von 1500 Schulsozialarbeitern in NRW hat die rot-grüne Landesregierung am Mittwoch eine Lösung verkündet. Damit sind die Stellen der Sozialarbeiter an den Schulen für die kommenden drei Jahre gesichert. Aber auch Kommunen müssen zahlen.
Siegens neuer Uni-Campus heißt jetzt Campus Unteres Schloss
Campus
Rund 130 Bürger, Studenten und Beschäftigte der Universität Siegen haben sich sich am Namenswettbewerb für den neuen Campus in der Altstadt beteiligt. Eine hochkarätig besetzte Jury traf die Vorauswahl. Der Senat entschied abschließend. Der Name fiel auf Campus Unteres Schloss.
Jeder dritte Jurastudent würde die Todesstrafe einführen
Todesstrafe
Junge Jurastudenten am Anfang ihrer Ausbildung würden die Todesstrafe wieder einführen. Laut einer Studie wächst bei ihnen insgesamt der Wunsch nach höheren Strafen. Auch bei den Ermittlungsmethoden können sich die angehenden Juristen vorstellen, zu drastischen Maßnahmen zu greifen.
Umfrage
Das Bundesverwaltungsgericht hat der Sonntagsarbeit engere Grenzen gesetzt. Wie finden Sie das?
 
Fotos und Videos
FOM
Bildgalerie
Fotostrecke
FOM
Simulierte UN-Konferenz
Video
Uni Duisburg-Essen
So feiern schottische Studenten
Bildgalerie
Eingeseift
Semesterstart an den Unis
Bildgalerie
Hochschulen
Top Artikel aus der Rubrik