Bundeswehr soll länger in Afghanistan bleiben
18.11.2009 | 16:59 Uhr 2009-11-18T16:59:00+0100
Meseberg. Das Bundeskabinett hat die Verlängerung der Auslandseinsätze der Bundeswehr in Afghanistan, am Horn von Afrika und vor der libanesischen Küste beschlossen. Beim Thema Steuern schloss Bundeskanzlerin Angela Merkel grundlegende Änderungen in den nächsten Jahren aus.
Das Bundeskabinett hat am Mittwochmorgen seine Klausurtagung auf Schloss Meseberg fortgesetzt. Zum Auftakt verlängerte Schwarz-Gelb per formellem Kabinettsbeschluss die Auslandseinsätze der Bundeswehr in Afghanistan, am Horn von Afrika und vor der libanesischen Küste.
Nach der formellen Sitzung wollte das Kabinett seine Klausurtagung fortsetzen, die am Dienstag begonnen hatte. Im Mittelpunkt dabei stehen die Wirtschaftskrise und ihre Folgen sowie Themen wie Gesundheit, Klima und Energie. Für den Nachmittag wird ein Abschlussstatement von CDU-Chefin Merkel und Vizekanzler Guido Westerwelle (FDP) erwartet.
Am Dienstag hatte sich Schwarz-Gelb auf weitere Steuerentlastungen für 2011 verständigt, wie sie bereits grundsätzlich im Koalitionsvertrag vorgesehen sind. Rund 20 Milliarden Euro ist das Paket schwer, es soll weitere Wachstumsimpulse setzen. Gleichzeitig legte sich die Koalition darauf fest, ab 2011 die Schuldenbremse anzuziehen und sie bis 2016 voll wirksam werden zu lassen. Ab dann darf die Neuverschuldung nur noch maximal 0,35 Prozent des Bruttoinlandsprodukts betragen.
"Es geht nicht um Systembrüche"
Bundeskanzlerin Angela Merkel schloss grundlegende Änderungen bei der Steuer in den nächsten Jahren aber aus. "In unserem Land, das seit 60 Jahren mit einem hohen Maß an Konsens in den grundlegenden Fragen regiert wird, geht es nicht um Systembrüche", sagte die CDU-Vorsitzende der "Zeit". Daran ändere auch die Koalition mit der FDP nichts: "Das zeigen doch auch die christlich-liberalen Landesregierungen." Auch durch die vielen Landtagswahlen werde der Konsens sichergestellt, sagte Merkel. "Generell ist das Misstrauen gegen Veränderung groß."
Die Bundeskanzlerin stellte sich hinter Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), der wiederholt den Spielraum für eine grundlegende Steuerreform infrage gestellt hatte. "Wolfgang Schäuble sagt ja nicht umsonst, in einer Legislaturperiode wird man keine große Steuerreform abschließen können", sagte Merkel. Vielmehr gehe es jetzt darum, die richtigen Schritte einzuleiten, "und nach zwei oder zweieinhalb Legislaturperioden wird man erkennen: Mensch, da hat sich doch wirklich viel zum Guten geändert".
Insgesamt spielte Merkel die Bedeutung von Steuersenkungen herunter. Die Union könne mit der FDP zwar mehr Entlastungen erreichen als in der Großen Koalition. "Die eigentlichen Herausforderungen liegen aber weiterhin in der Gesellschaftspolitik", fuhr Merkel fort. Als Beispiel nannte sie die demografische Veränderung: "Schaffen wir es, den jungen Leuten hier eine Heimat und Perspektiven zu geben?" (ap)

20:16
Die Regierung sollte so oft gewählt werden dürfen, bis sie endlich die Meinung des Volkes widerspiegelt. Einsätze im Ausland fänden dann keine Unterstützung.
Schröder hat derzeitig mit dieser Lüge sogar die Wahl gewonnen.
00:05
Aus der abgezogenen Verstärkung wird eine Verlängerung der Verkürzung.
Besser gesagt: Die beschlossene verkürzte Verlängerung wird vermindert verstärkt....
So bleiben alle Fragen offen, aber die verantwortlichen Dampfplauderer/ -innen werden auch dies mit sprachlichen Worthülsen umschreibend erläutern und die Situation weiterhin durch das Werfen von Nebelkerzen verschleiern...
Träum ich von Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht....
19:41
Pispers meinte letztens, sinngemäß: Ein Krieg ohne deutsche Beteiligung ist einfach kein Krieg...
19:29
Aha, ich stelle immer mehr fest, das Deutschland und die Bundesmerkelin schon in Afghanistan, am Horn von Afrika und vor der libanesischen Küste verteigt werden müssen..
Und das lustige ist, wo mein Großvater nicht hingekommen ist, kommen seine Enkel und Urenkel hin...
14:28
Deutsche Waffen, deutsches Geld morden mit in aller Welt ! (Spruch aus den siebziger Jahren) Was wir damals noch nicht wussten: Das sich auch deutsche Soldaten wieder am Morden beteiligen würden !
13:44
Für Afghanistan werden Milliarden verpulvert. Dieses Geld sollte mal lieber in Deutschland bleiben.
Die Politiker kennen nur zwei Wörter: Wir fordern und wir beschließen.
13:12
So einfach geht eine Regierungslüge:
Gestern macht uns ein Guttentun denken, dass Soldaten abgezogen werden,
und heute ist es einfach anders.
Ganz einfach !
Und applaudieren können jetzt alle CDU FDP Frickler,
die, die NEIN sagen, und die, die JA sagen.
Lügen, Nichts tun, Und gut is.
Advantage 100%.
12:15
Es wird wieder beschlossen: Über die wirklichen Kosten ist kein Wort gefallen. Es geht um viele Milliarden, die wir nicht haben. Es ist einfach zum Kotzen. Die deutsche Verschuldung ist nicht mehr reparierbar. Es wird die Pleite folgen.
12:09
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