Das aktuelle Wetter NRW 9°C
Politik

Bundesregierung hält offenbar an der Stammzellforschung fest

06.03.2013 | 06:03 Uhr
Funktionen

Die Bundesregierung will an der umstrittenen Forschung mit embryonalen Stammzellen festhalten. Das geht der "Passauer Neuen Presse" zufolge aus dem "Fünften Erfahrungsbericht der Bundesregierung zur Durchführung des Stammzellgesetzes" hervor. Der Bericht soll am (heutigen) Mittwoch vom Bundeskabinett beraten werden und lag dem Blatt vorab vor.

Berlin/Passau (dapd). Die Bundesregierung will an der umstrittenen Forschung mit embryonalen Stammzellen festhalten. Das geht der "Passauer Neuen Presse" zufolge aus dem "Fünften Erfahrungsbericht der Bundesregierung zur Durchführung des Stammzellgesetzes" hervor. Der Bericht soll am (heutigen) Mittwoch vom Bundeskabinett beraten werden und lag dem Blatt vorab vor.

Auch angesichts der neu verfügbaren reprogrammierten adulten Körperzellen in der Forschung werde "die Verwendung von humanen embryonalen Stammzellen erforderlich bleiben", heißt es in der Kabinettsvorlage von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) und Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU). Für Untersuchungen zu entwicklungsbiologischen Fragestellungen bleibe die Forschung mit embryonalen Stammzellen "weiterhin unabdingbar".

Der Bericht weist nach Angaben der Zeitung für den Zeitraum bis Ende 2011 insgesamt 69 genehmigte Anträge auf Einfuhr und Verwendung embryonaler Stammzellen aus. Für die Stammzellen gelten in Deutschland strenge Voraussetzungen. Sie dürfen lediglich für hochrangige Forschungsziele verwendet werden und auch nur, wenn sie vor dem 1. Mai 2007 im Ausland gewonnen wurden. Über Genehmigungen entscheidet das Berliner Robert-Koch-Institut.

dapd

dapd

Kommentare
Aus dem Ressort
Dortmunder Hauptbahnhof wird für 107 Millionen ausgebaut
Rhein-Ruhr-Express
Bahn, NRW und Bund helfen dem Schnellzug-Projekt RRX aufs Gleis. Wichtig fürs Revier: Dortmund bekommt Geld für den Umbau des Schmuddel-Bahnhofs.
Sebastian Edathy bezichtigt Karl Lauterbach der Lüge
Edathy
Sebastian Edathy hat bei Facebook noch einmal nachgelegt und eine brisante SMS veröffentlicht. Die CSU sieht keine Gefahr für die Bundesregierung.
Bundesrat billigt Gesetz gegen pornografische Kinderbilder
Kinderpornografie
Das Anfertigen von Aufnahmen nackter Kinder und Jugendlicher ist strafbar, wenn die Bilder zum Verkauf oder Tausch vorgesehen sind.
Kurden befreien im Irak tausende Jesiden von Terrormiliz IS
Militärschlag
Mit Hilfe von Luftschlägen der US-Armee eroberten Kurden ein großes Gebiet von der Terrormiliz IS zurück und befreiten damit tausende Jesiden.
Erdogan fahndet nach dem geheimnisvollen Twitterer
Türkei
Ein Insider veröffentlicht brisante Informationen über den türkischen Präsidenten. Steckt sein Erzfeind Gülen dahinter?
Fotos und Videos
Sakurai und Co.
Bildgalerie
Fotostrecke
Familie Al Sari floh in den Libanon
Bildgalerie
Spendenaktion