Bundesregierung entschädigt Opfer der Neonazi-Zelle
30.01.2012 | 14:08 Uhr 2012-01-30T14:08:14+0100
Berlin. Das Geld erhalten die Opfer unbürokratisch aus einem Fonds des Bundesjustizministeriums. Die Summen lägen im Bereich zwischen 5000 bis 10.000 Euro, so eine Sprecherin. Wie viele Menschen Entschädigungen erhalten, wurde nicht bekannt gegeben.
Die Bundesregierung hat mit der Entschädigung von Opfern der rechtsterroristischen Gruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) begonnen. Es lägen bereits "sehr viele Anträge" von Geschädigten der NSU vor, sagte eine Sprecherin des Bundesjustizministeriums am Montag in Berlin. Es seien "auch schon Opfer entschädigt worden".
Das Geld stamme aus einem Fonds des Ministeriums für Opfer rechter Gewalt. Die gezahlten Pauschalsummen lägen im Bereich von 5000 bis 10.000 Euro. Die Gelder würden unbürokratisch ausgezahlt, ohne dass die Opfer im einzelnen die Details des erlittenen Schadens nachweisen müssten. Zur Zahl der entschädigten NSU -Opfer wollte die Sprecherin keine Angaben machen.
Die jahrelang unentdeckt gebliebene Zelle soll zwischen 2000 und 2007 neun Migranten und eine Polizistin ermordet haben . Außerdem werden der Gruppe zwei Sprengstoffanschläge in Köln 2001 und 2004 mit insgesamt 23 Verletzten sowie eine Serie von Banküberfällen zur Last gelegt. (afp)

08:24
"Die Gelder würden unbürokratisch ausgezahlt, ohne dass die Opfer im einzelnen die Details des erlittenen Schadens nachweisen müssten."
Fühle mich auch arg geschädigt!!!!
08:18
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08:18
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08:12
wieder einmal zweierlei Maß, welches angelegt wird.
Das Opfer, welches Pech hat, Deutsche(r) zu sein, kann wieder sehen wo es bleibt, während anderen das Geld hinterher geworfen wird.
Wer hat denn, bitte schön, festgestellt, dass tatsächlich die Beschuldigten für die Taten verantwortlich sind und sich diese nicht nur angeeignet haben für ihr Video?
Und wieso ist der deutsche Steuerzahler in der Pflicht, Entschädigungen zu zahlen???
Wenn, dann würd ich bitte gern selbst entscheiden, für wen ich Entschädigungen leiste.
22:02
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21:52
Nichts ist bewiesen, es hat noch nicht einmal einen Prozeß gegeben. Wie ist es rechtlich möglich, daß Entschädigungen gezahlt werden, wenn noch nicht einmal Täterschaft einwandfrei nachgewiesen worden ist?
Wie müssen sich die Angehörigen von Torsten Tragelehn, David Fischer, Robert Edelmann, Timo Hinrichs, um nur einige zu nennen, fühlen, wenn sie so etwas hören? Fälle, bei denen die Täterschaft einwandfrei feststeht.
21:43
"sehr viele Anträge"
Wer darf denn alles beantragen? Die 10 Toten werden schon mal nichts beantragt haben.
Was ist mit sonstiger Gewalt? Linker Gewalt? Religiös motivierter Gewalt? Gewalt aus Hass auf "Kartoffeln"?
21:31
Die große Sache.
Volk wird zornig.
Volk will Rache.
20:52
ich finde es schlimm das ohne angabe von gründen gelder wieder durch die weltgeschichte gehen, es ist nicht bewiesen das es leute von der nsu waren aber egal erstmal geld raushauen, ich wurde vor 4 jahren in duisburg am bahnhof mit 3 freunden von 25 weisrussen niedergeprügelt, einer von uns wurde fast auf die autobahn geworfen, bekomme ich nun auch geld wegen ausländischer gewalt? wie ists mit den anderen opfern die von ausländischer kriminalität betroffen sind? die gehen mal wieder leer aus, sind ja nur deutsche...
18:18
Ich hoffe doch, dass z. B. die Hinterbliebenen der Opfer des Maskenmannes eine Entschädigung sowie eine Entschuldigung durch die unsäglichste Fehlbesetzung eines Bundesministeriums erhalten.
Manchmal kotzt einen diese unfähige, weltfremde Politikerkaste nur noch an.
Manchmal? Immer öfter.