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Bundesjustizministerin empört über Urteil gegen Pussy Riot

20.08.2012 | 16:57 Uhr
Foto: /dapd/Felix Kaestle

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat den Umgang der russischen Justiz mit der Punkband Pussy Riot scharf kritisiert. "Verfahren und Urteil gegen Pussy Riot sind eines Rechtsstaats unwürdig und leider eine Fortführung bekannter Missstände in der russischen Justiz", sagte die Ministerin "Bild.de".

Berlin (dapd). Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat den Umgang der russischen Justiz mit der Punkband Pussy Riot scharf kritisiert. "Verfahren und Urteil gegen Pussy Riot sind eines Rechtsstaats unwürdig und leider eine Fortführung bekannter Missstände in der russischen Justiz", sagte die Ministerin "Bild.de".

Sie sicherte zu, dass die Bedenken von deutscher Seite offen ausgesprochen würden: "Die Bundesregierung wird bei jeder Gelegenheit ihre Besorgnis und Kritik mitteilen", sagte Leutheusser-Schnarrenberger. "Unter den Tisch darf nichts gekehrt werden."

Die drei Punk-Rockerinnen von Pussy Riot waren am Freitag wegen einer Protestaktion gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu je zwei Jahren Haft verurteilt worden.

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