Bundesdrogenbeauftragte warnt vor Crystal Meth

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, will sich nicht konkret zur Personalie Volker Beck äußern.
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, will sich nicht konkret zur Personalie Volker Beck äußern.
Foto: imago/Metodi Popow
Was wir bereits wissen
Eine Crystal-Meth-Sucht ist behandelbar, sagt Marlene Mortler. Das Hilfesystem sei vorbildlich, auch das der Bundestagsverwaltung.

Berlin..  Nachdem der Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck Zeitungsberichten zufolge mit Crystal Meth erwischt wurde, warnt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), vor der Gefahr dieser Droge: „Ich möchte mich nicht konkret zur Personalie äußern, bevor nicht alle Details bekannt sind. Fakt ist jedoch, dass Crystal Meth eine hochgefährliche Droge ist“, sagte Mortler unserer Redaktion.

Sie habe das Thema seit Beginn ihrer Amtszeit aufgegriffen: „Wir haben eine halbe Million Euro zusätzlich für Präventionsprojekte aus dem Bundeshaushalt bereitgestellt. Auch meine Jahrestagung 2015 hat sich umfassend mit dem Thema und den Möglichkeiten der Prävention und Behandlung beschäftigt.“ Kernbotschaft sei dabei gewesen: Eine Abhängigkeit von Crystal Meth sei behandelbar.

Wer Drogenprobleme habe, dem müsse qualifiziert geholfen werden. „Das deutsche Suchthilfesystem ist vorbildlich. Auch innerhalb der Bundestagsverwaltung gibt es eine gut funktionierende Suchtberatung“, sagte Mortler. (phn)