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Bundesbeamte sollen künftig bis 67 arbeiten

14.08.2007 | 10:26 Uhr

Berlin/Düsseldorf. Nach der Verabschiedung der Rente mit 67 will die Bundesregierung nun auch das Pensionsalter für die Beamten anheben.

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) kündigte gestern eine Kabinettsentscheidung dazu für den Herbst an. Auf die etwa 190 000 Bundesbeamten, Richter und Berufssoldaten kommen ähnliche Einschnitte zu wie auf die gesetzlich Versicherten. Ihre Ruhestandsgrenze soll von 2012 bis 2029 um zwei Jahre auf 67 Jahre steigen. Erspart bleibt ihnen vorerst allerdings der mit der Rentenreform 2004 eingeführte Nachhaltigkeitsfaktor, der den Anstieg der Renten dämpft. Auch Beamte sollen nach 45 Berufsjahren weiter eine volle Pension erhalten. Der Vorsitzende des Beamtenbundes, Peter Heesen, sagte im Bayerischen Rundfunk, Einschnitte in der Rentenversicherung seien bislang immer wirkungsgleich auf die Beamten übertragen worden. Es müsse dabei aber eine Gleichbehandlung gewährt werden.

Die NRW-Landesregierung hat noch nicht über eine Reform der Altersversorgung für die Beamten in NRW entschieden.

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